Schwerer Unfall in München

Warnung des Kollegen kommt zu spät: Güterzug rauscht in Lkw - Fahrer wird aus Führerhaus geschleudert

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Schwerer Unfall zwischen einem Lkw und einem Güterzug in München. Der Fahrer wurde herausgeschleudert.

In München kam es am Rangierbahnhof Nord zu einem schweren Unfall zwischen einem Zug und einem Lkw. Der Lkw-Fahrer wurde aus seinem Führerstand geschleudert.

  • In München kam es am Samstagabend zu einem schweren Unfall zwischen einem Zug und einem Lkw.
  • Das Unglück ereignete sich am Rangierbahnhof Nord.
  • Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall aus dem Führerstand geschleudert.

Update, 24. Mai, 20.03 Uhr:

Die Feuerwehr München ergänzt zum Bericht der Polizei: 

Durch das medizinische Personal wurde der Schwerverletzte sofort versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in einen Münchner Schockraum geflogen. Der Lokführer wurde bei dem Aufprall nicht verletzt. 

Um sicher arbeiten und das Ausmaß des Schadens erkennen zu können, wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Der Güterverkehr am Rangierbahnhof-Nord war bis 13 Uhr nur eingeschränkt möglich.

Erstmeldung, Sonntag (24. Mai), 10.33 Uhr: München - Am Samstagabend (23. Mai) kollidierte am Rangierbahnhof Nord auf einem Betriebsgelände der Deutschen Bahn AG ein Güterzug mit einem Lkw. Der 59-jährige Lkw-Fahrer wurde bei dem Unglück schwer verletzt. 

Schwerer Zugunfall in München: Güterzug erfasst Lkw

Gegen 22.20 Uhr wurde der Bundespolizei ein Bahnbetriebsunfall am Rangierbahnhof München-Nord gemeldet. Ein Lkw war dort über einen unbeschrankten Bahnübergang gefahren und von einem Güterzug erfasst worden.

Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass sich zwei Lkw aufgrund von Bauarbeiten zu nächtlicher Stunde auf dem Betriebsgelände befanden. Der Fahrer des ersten Fahrzeugs, ein 59-Jähriger aus Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) überquerte den Bahnübergang in Schrittgeschwindigkeit bei Kilometer 15.950. Dabei übersah er wohl den herannahenden Güterzug, wie die Bundespolizei mitteilte.

München: Lkw-Fahrer nach Kollision mit Güterzug aus Fahrzeug geschleudert

Sein hinter ihm fahrender Kollege versuchte ihn noch per Funk zu warnen, aber es war schon zu spät. Der Güterzug fuhr zwischen 40 und 60 km/h und erfasste den Lkw - er zog ihn rund 30 Meter mit, bevor er nach einer Schnellbremsung zum Stehen kam, wie die Bundespolizei weiter mitteilte.

Der 59-Jährige befand sich allein in seinem Lkw und wurde bei dem Unfall aus dem Führerstand geschleudert. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mittels Rettungshubschrauber in das Münchner Klinikum Großhadern eingeliefert.

Nach Kollision mit Lkw in München: Güterzug nicht mehr fahrbereit

Weiter heißt es: „Im Einsatz befanden sich neben Kräften der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Deutschen Bahn AG auch mehreren Polizeistreifen von Land und Bund, ein Unfall-Ermittler der Bundespolizeiinspektion München sowie ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim.“

Am Rangierbahnhof Nord in München kollidierte ein Güterzug mit einem Lkw.

Durch den Unfall wurde die Bremsanlage des Zuges so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. An sieben Güterwaggons konnten leichte Beschädigungen festgestellt werden, wie die Polizei weiter mitteilte. Das Führerhaus des Lkw wurde bei dem Zusammenprall vollständig zerstört. Auch am Bahnübergang gab es Beschädigungen, ein Andreaskreuz wurde aus der Verankerung gerissen.

Schwerer Zugunfall in München: Personenzugverkehr nicht betroffen

Die Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt. „Der Personenzugverkehr war nicht betroffen, lediglich im Güterverkehr im Rangierbahnhof München-Nord sowie am Nordring kam es zu leichten Beeinträchtigen. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet“, heißt es in der Pressemeldung der Bundespolizei abschließend.

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Ein Zug ist in München an der Hackerbrücke entgleist. Der Bahnverkehr war beeinträchtigt. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich kompliziert.*

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