Gedenkveranstaltung

Joe Biden und Kamala Harris gedenken fast 500.00 Corona-Todesopfern - und machen Hoffnung

US-Präsident Joe Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris halten eine Gedenkveranstaltung für fast eine halbe Million Corona-Tote im Weißen Haus ab.

  • US-Präsident Joe Biden* und Vizepräsidentin Kamala Harris gedenken den Opfern des Coronavirus*.
  • Die USA* stehen vor der Schwelle von 500.000 Todesopfern. Donald Trump* wird durch das Herunterspielen der Gefahr des Coronavirus von Expert:innen eine Mitschuld zugeschrieben.
  • Mehr zum 46. US-Präsidenten in den Biden-News.*

Washington, D.C. - Eine Schweigeminute soll vor dem Weißen Haus abgehalten werden. Dazu sollen Kerzen in Gedenken an die zahlreichen Todesopfer angezündet werden. Zum Sonnenuntergang am Montagabend (22.02.2021) Ortszeit werden US-Präsident Joe Biden und First Lady Dr. Jill Biden* sowie Vizepräsidentin Kamala Harris* mit ihrem Ehemann Doug Emhoff im Südportal des Weißen Hauses den vielen Todesopfern der Corona-Pandemie in den USA gedenken. Das teilte die Regierungszentrale mit.

Gedenkveranstaltung: Joe Biden und Kamala Harris gedenken den Corona-Opfern in den USA

An diesem Montag (22.02.2021) stehen die USA kurz davor, die traurige Zahl von 500.000 Todesfällen infolge des Coronavirus zu überschreiten. „500.000! Das sind fast 70.000 mehr als alle US-Todesopfer im Zweiten Weltkrieg in einem Zeitraum von vier Jahren“, sagte Joe Biden bereits am vergangenen Freitag (19.02.2021) in einer Rede in einem Werk des US-Pharmakonzerns Pfizer. „All der Schmerz, all das Leid“, fügte Biden sichtlich betroffen hinzu.

US-Präsident Joe Biden und Chef-Virologe Dr. Anthony Fauci.

USA: Fast 500.000 Todesopfer durch das Coronavirus - Joe Biden und Kamala Harris gedenken den Toten

Mit Blick auf die fast halbe Million Todesopfer infolge des Coronavirus in den USA äußerte sich auch US-Top-Virologe Anthony Fauci. „Es ist schrecklich, es ist grauenhaft“, sagte der US-Chef-Virologe in einem Interview mit den US-Sender „CNN“. „So etwas haben wir seit mehr als hundert Jahren nicht mehr erlebt, seit der Pandemie 1918“, fügte der Experte hinzu.

Coronavirus: Bekämpfung der Pandemie in den USA durch Impfkampagne

Trotz allem gibt es derzeit auch positive Nachrichten: Die Entwicklungen von Impfstoffen gegen das Coronavirus*und eine Studie aus Israel zur Wirksamkeit des Biontech/Pfizer-Impfstoffes* gegen schwere Verläufe sowie Infektionen machen Hoffnung, das Coronavirus bald in Schach halten zu können. In seiner Rede am vergangenen Freitag (19.02.2021) sagte US-Präsident Joe Biden, dass die USA sich bis Jahresende der Normalität annähern könnten. „So Gott will, wird dieses Weihnachten anders als das letzte“, so Biden.

US-Präsident Joe Biden macht Hoffnung, ein normales Weihnachten feiern zu können

Auch Top-Virologe Fauci glaubt, man könne bis Ende des Jahres einen gewissen Grad an Normalität erreichen. Zwischen Fauci und Joe Bidens Vorgänger Donald Trump hatte es wiederholt Konflikte gegeben. Trump spielte das Coronavirus immer wieder herunter. Auch deshalb, sagen Expert:innen, sind die USA eines der Länder, das weltweit eine der höchsten Infektionszahlen verzeichnet. Der Demokrat* Joe Biden steht jetzt vor der Herausforderung sowohl die Gesundheitskrise als auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu müssen. Die Impfkampagne war wegen des starken Wintereinbruchs in den USA* teilweise ins Stocken geraten. (Delia Friess mit Agenturen) *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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