Tier an Bundesstraße bei Bremen ausgesetzt

Drama! Betty schwer misshandelt  - Tierärztin rettet Hündin das Leben

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Mehr tot als lebendig saß Hündin Betty an einer Bundesstraße bei Bremen. Das schwer verletzte Tier hatte einen grausamen Leidensweg hinter sich.

Brutal misshandelt wurde Hündin Betty an einer Bundesstraße in Delmenhorst bei Bremen ausgesetzt. Eine Tierärztin fand die Vierbeinerin und rettete ihr das Leben.

  • Bei Delmenhorst nahe Bremen wurde eine schwer verletzte Hündin gefunden
  • Eine Tierärztin rettete "Betty" das Leben
  • Nun wurde mehr über ihren grauenhaften Leidensweg bekannt

Delmenhorst - Schwer misshandelt, dem Tod näher als dem Leben - so saß die America-Bulldog-Hündin Betty im September an der Bundesstraße B212 bei Bookholzberg nahe Bremen. Eine Autofahrerin wurde auf das schwer verletzte Tier aufmerksam und handelte: Sie brachte Betty zu einer Tierärztin. Doch die gab Betty kaum eine Chance. Nun wurde bekannt, welchen Leidensweg das verstümmelte Tier hinter sich hatte. Über das schwere Schicksal der Hündin berichtet *nordbuzz.de.

Hündin Betty wurde in Delmenhorst nahe Bremen schwer misshandelt

Betty muss einen grauenhaften Anblick abgegeben haben, als sie an jenem Tag im September mutterseelenallein an der Bundesstraße B212 nahe Bremen verharrte. Der Körper der Hündin war mit Verletzungen übersät: Ein Ohr war komplett zerfetzt, sie wies zahlreiche Biss-Spuren auf und hatte sogar Knochenbrüche. Die Autofahrerin entdeckte den halbtoten Vierbeiner und fuhr mit ihm zu einer Tierärztin. Entgegen aller Hoffnungen überlebte Hündin Betty dank Erstmaßnahmen, Infusionen und Antibiotika.

Doch warum war Betty in so einem furchtbaren Zustand, als sie nahe Bremen an der Bundesstraße B212 gefunden wurde. Betty ist ein American Bulldog, eine Rasse, die eigentlich nicht nach Deutschland importiert werden darf. Offenbar wurde sie über Belgien ins Land gebracht und wurde in der Hundekampfszene von Delmenhorst als Zuchttier eingesetzt. Sie soll etwa 80 Welpen geboren haben. Für die Tiere werden in Szenekreisen hohe Beträge bezahlt. Als Betty zu alt für Nachwuchs war, wurde es für sie richtig schlimm.

Delmenhorst: Hündin Betty verbringt friedliche Weihnachten nahe Bremen

Ihre Halter missbrauchten Betty in Delmenhorst als Beißopfer, um andere Hunde scharfzumachen. Daher rühren ihre schweren Verletzungen. Halbtot wurde sie dann nahe Bremen an der Bundesstraße B212 abgelegt - zum Sterben.

Dass es nicht so kam, ist der Tierärztin zu verdanken, die sich auch heute noch um die Hündin kümmert. Allerdings stehen noch weitere Operationen an und Betty wird wohl dauerhaft taub bleiben. Doch trotz ihrer grauenhaften Erfahrungen ist Betty meist ein friedliches und umgängliches Tier, berichtet die Tierärztin aus Delmenhorst nahe Bremen. Nur bei Hunden der gleichen Rasse und bestimmten Menschen werde sie aggressiv. Doch ihre Halterin ist dann stets zur Stelle. Nun erlebt die Hündin ihr erstes friedliches Weihnachten. 

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Quelle: Nordbuzz.de

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