Unglück in Schleswig-Holstein

Zug rammt BMW! Todesdrama um Mann und Hund

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An einem unbeschrankten Übergang wurde ein BMW-Fahrer mit seinem Hund im Auto von einem Zug erfasst - beide starben. (Symbolfoto)

Ein Zug zerstörte in Heide bei Itzehoe einen BMW bei einem schweren Unfall. Im Auto saßen ein Mann und sein Hund. Es kam zum Drama in Schleswig-Holstein.

  • Ein BMW-Fahrer überquerte in Heide bei Itzehoe einen unbeschrankten Bahnübergang
  • Im Auto des 70-jährigen Mannes saß auch sein Hund
  • Plötzlich rauschte in Schleswig-Holstein ein Zug heran und erfasste den BMW

Heide/Itzehoe - Zu einem schweren Unfall kam es am Mittwoch (7. August 2019) in Heide bei Itzehoe in Schleswig-Holstein. Ein Mann wollte mit seinem BMW einen unbeschrankten Bahnübergang im Landkreis Dithmarschen überqueren. Dann erfasste plötzlich ein von rechts heran rauschender Zug den BMW-Fahrer, der zudem auch noch seinen Hund im Auto hatte. Später folgte schließlich die traurige Gewissheit. Über den Horror-Unfall in Schleswig-Holstein berichtet nordbuzz.de*.

Derweil kam es in Tornesch bei Hamburg zum Familien-Drama, die Polizei machte einen schockierenden Fund.

Heide Itzehoe: Zug erfasst bei Unfall in Schleswig-Holstein BMW-Fahrer und seinen Hund

Der 70-jährige Mann überfuhr am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr auf der Dorfstraße den Bahnübergang in Höhe Batzdamm aus Richtung Hemmingstedt kommend. Als der heran rauschende Zug den BMW-Fahrer aus Heide in Schleswig-Holstein schließlich erfasste, wurde das Auto rund zehn Meter weit geschleudert. Der ältere Mann musste von der Feuerwehr aus seinem BMW befreit werden und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in das Westküstenklinikum. Dort verstarb der 70-jährige Mann wenig später allerdings an seinen Verletzungen. Ebenfalls tragisch: Im BMW fuhr auch der Hund des Senioren mit!

Zu einem Drama kam es in Schleswig-Holstein, als eine Baby-Leiche auf einem Feld gefunden wurde - während die Mutter beim Wacken-Festival war. In Kronshagen bei Kiel wurde ein Paketbote zum Held, weil er in einer Kita einen Brand verhinderte.

Heide Itzehoe: 70-jähriger BMW-Fahrer und Hund sterben nach Unfall mit Zug

Doch auch für den Hund kam jede Hilfe zu spät. Der Terrier starb bei dem Horror-Unfall in Heide bei Itzehoe ebenfalls, berichtet die Bild. Die 25 Insassen des Zuges blieben bei dem Horror-Unfall dagegen unverletzt, die Zugstrecke zwischen Heide und Büsum in Schleswig-Holstein blieb für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt. Warum der ältereMann den unbeschrankten Bahnübergang überquerte, obwohl ein Zug heranrauschte, ist laut der Polizei Itzehoe derzeit noch nicht geklärt.

In Dammfleth bei Itzehoe verschwand ein Mann spurlos, die Polizei hat einen gruseligen Verdacht.

Nach dem tödlichen Zug-Unfall - so gefährlich sind Bahnübergänge in Deutschland

Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu etlichen Verkehrsunfällen an Bahnübergängen. Im Jahr 2016 zählte die Deutsche Bahn insgesamt 140 Unfälle, 28 Menschen kamen dabei ums Leben. Über 90 Prozent der Unfälle seien dabei auf das Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer, etwa Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis, zurückzuführen, sagt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Trotzdem sind die Unfall- und Todeszahlen an deutschen Bahnübergängen insgesamt rückgängig. Im Jahr 1996 wurden noch 563 Unfälle gezählt, knapp 100 Menschen kamen ums Leben. Einen tödlichen Unfall gab es auch auf der Autobahn A7 bei Hamburg, bei dem ein Lkw-Fahrer ums Leben kam.

Zug-Unfall in Heide - so gefährlich ist der Verkehr in Schleswig-Holstein

Betrachtet man laut einem Bericht des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) die Gesamtzahl der Straßenverkehrsunfälle, sank im Jahr 2018 die Zahl der Verunglückten in Schleswig-Holstein um 1,3 Prozent. Einen deutlichen Anstieg gab es bei den Straßenverkehrsunfällen dagegen bei den Getöteten. In Schleswig-Holstein starben im Jahr 2018 satte 22 Prozent (oder 22 Getötete) mehr Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr als noch im Jahr zuvor. 

Ein tragisches Unglück ereignete sich derweil in Niedersachsen, wo einVW-Golf im Landkreis Celle an einen Baum krachte, doch niemand bekam den Unfall mit - mit fatalen Folgen für den Fahrer.

Das ist vor allem mit Blick auf die angestrebten Zielkorridore der Bundesländer ein herber Rückschlag. Ziel des Bundes und der Länder ist es nämlich, die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen von 2010 bis 2020 um 40 Prozent zu senken. Im Jahr 2010 starben in Schleswig-Holstein noch 108 Personen im Straßenverkehr, 2020 soll diese Zahl also bei höchstens 65 Menschen liegen. 2018 starben im Straßenverkehr in dem nördlichsten Bundesland Deutschlands jedoch 122 Personen. Beim Überholen eines Lkws kam es indes bei Salzgitter unweit von Braunschweig zu einem tödlichen Motorrad-Unfall. Ein Mann verlor dabei seine Ehefrau. Dagegen kam es am Hauptbahnhof in Hamburg zum Drama, als ein Zug losfuhr und ein Mann plötzlich auf den ICE sprang.

Nag

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