Brandstifter in Brandenburg

Junger Feuerwehrmann in Brandenburg legt fünf Brände

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Ein 18-Jähriger soll 

Trockenheit und Hitze sind derzeit schon schon Risiko genug. Was ein 18-Jähriger in Brandenburg jetzt gesteht, entsetzt seine Kollegen.

Calau - Er hätte helfen sollen. Und schützen. Aber der 18-Jährige aus Calau gießt regelrecht Öl ins Feuer: Ein junger Mann, der sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Calau, Brandenburg, engagiert, soll laut bz-berlin.de gestanden haben: Fünf Feuer will der Mann in der Region gelegt haben. 

Trockenheit und Hitze sind derzeit schon schon Risiko genug, dass Wälder in Brand geraten. Selten zuvor waren die Bundesländer Berlin und Brandenburg so sehr durch Waldbrände gefährdet wie in diesem Jahr. Bereits 2018 erreichten die Waldbrände in Zahl und Stärke traurige Rekorde. 2019 wurden einige davon in ihrer Stärke bereits übertroffen. 

Waldbrand: Katastrophen-Redkordjahr 2018

Im Katastrophen-Rekordjahr 2018 waren es insgesamt 512 Brände auf 1674 Hektar. Der größte Waldbrand der vergangenen Jahrzehnte in Brandenburg loderte vor kurzem auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog. Eine Woche lang waren dort die Feuerwehren im Einsatz. Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat die Feuerwehr Anfang Juli mit einem gefährlichen Waldbrand zu kämpfen. Auch dort vermuten die Behören Brandstiftung.

Die große Brandgefahr und immer neue verheerende Brände halten die Rettungskräfte in Brandenburg seit Wochen in Atem. Dass ein Nachwuchsfeuerwehrmann zu dieser Fahr beigetragen haben soll, führt bei Mitgliedern der Zunft zu entsetzen. Welche Brände es genau waren, wird noch ermittelt, soll ein Polizeisprecher laut bz-berlin.de mitgeteilt haben. 

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