Kreis Gütersloh (NRW)

Nach Brandanschlag auf Tönnies-Villa: Zwei Festnahmen

Clemens Tönnies, Geschäftsführer der Tönnies-Holding, schließt während des Statements zu den Vorwürfen der Kreisverwaltung im Corona-Ausbruch im Fleischwerk die Augen.
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Clemens Tönnies, Geschäftsführer der Tönnies-Holding im Kreis Gütersloh.

Vor einigen Monaten wurde nahe der Einfahrt zur Tönnies-Villa in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh in NRW) ein Brandsatz entdeckt. Nun wurden zwei Personen festgenommen.

Rheda-Wiedenbrück – Clemens Tönnies und sein Schlachtbetrieb im westfälischen Rheda-Wiedenbrück sind in diesem Jahr immer wieder in die Schlagzeilen geraten: Nicht nur, dass die Tönnies-Schlachtfabrik für einen massiven Corona-Ausbruch verantwortlich war, der im Kreis Gütersloh* einen lokalen Lockdown nach sich zog. Auch die schlechten Arbeitsbedingungen bei dem Unternehmen des Ex-Schalke-Vorstandsmitglieds kamen ans Licht.

Die Wut auf Clemens Tönnies fand ihren Höhepunkt im August, als Unbekannte einen Brandsatz vor seiner Villa in Rheda-Wiedenbrück platzierten. Nun gab es in dem Fall des geplanten Anschlags auf Tönnies zwei Festnahmen, wie die Kollegen von owl24.de* berichten. (*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

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