Auswärtssieg in Heidenheim

SC Paderborn feiert Tor-Party in Heidenheim! Fünf Gründe für den starken Auftritt

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Philipp Klement traf sehenswert per Freistoß zum zwischenzeitlichen 0:2.

Fünf Tore auf fremdem Platz! Der SC Paderborn gewinnt spektakulär in Heidenheim. Fünf Gründe für den Auswärtssieg.

Paderborn/Heidenheim - Wer viele Tore sehen will, schaut am besten regelmäßig Spiele des SC Paderborn. Beim 5:1 Auswärtserfolg in Heidenheim zeigte sich die Mannschaft von Chefcoach Steffen Baumgart einmal mehr in Torlaune

SC Paderborn feiert Tor-Party in Heidenheim - Fünf Gründe für den Auswärtssieg

Traumtore, Torwartfehler, Teamgeist - der Auftritt des SC Paderborn in Heidenheim hatte vieles, was ein attraktives Fußballspiel ausmacht. Für den klaren Auswärtssieg auf der Ostalb gibt es viele Gründe, doch fünf Faktoren waren besonders auffällig. 

1. Nur ein Team schießt mehr Tore als der SC Paderborn

In der zweiten Bundesliga schießt nur ein Team mehr Tore als der SC Paderborn. Mit 31 erzielten Treffern rangiert die Offensive rund um Top-Scorer Philipp Klement (9 Tore, 2 Vorlagen) nach dem 1. FC Köln auf Rang zwei der torgefährlichsten Angriffsreihen in Liga zwei.

Sven Michel traf zum vorentscheidenden 3:1 für den SC Paderborn.

2. Dräger dreht auf!

Rechtsverteidiger Mohamed Dräger zeigt einmal mehr einen bärenstarken Auftritt. An der Entstehung des ersten Treffers durch Christopher Antwi-Adjei war der Tunesier indirekt beteiligt, das 5:1 in der Nachspielzeit legte er dann mit einer sehenswerten Flanke auf. 

3. Vasiliadis mit Doppelpack für den SC Paderborn

Paderborns bester Vorlagengeber kann auch Tore schießen. Sebastian Vasiliadis schnürte in Heidenheim seinen ersten Doppelpack für den SCP und belohnte sich damit für eine starke Leistung. Der 21-Jährige war auf der Ostalb besonders motiviert. In der vergangenen Saison lief er noch für den benachbarten VfR Aalen (20 km entfernt) auf und auch seine Jugend verbrachte er im Schwabenland. 

4. Der SC Paderborn profitiert von Torwartfehlern

FCH-Torwart Kevin Müller erwischte ganz bestimmt nicht seinen besten Tag. Der Schlussmann sah schon bei den ersten beiden Treffern des SC Paderborn nicht besonders gut aus. Vor dem vorentscheidenden 3:1 durch Sven Michel unterlief dem Keeper dann ein krasser Fehler, der den SCP-Stürmer förmlich zum Treffen einlud.

5. SC Paderborn legt Schnatterer an die kurze Leine

Heidenheims Urgestein und Kapitän Marc Schnatterer führte den FCH zuletzt zu sechs ungeschlagenen Spielen in Folge. Im Duell mit dem SC Paderborn war der 33-Jährige kein prägender Faktor. Seine auffälligste Szene hatte der Linksaußen bereits in der 10. Spielminute, als er nach einem zu kurzen Rückpass die Riesenchance zur Führung vergab.

Der SC Paderborn hatte FCH-Kapitän Marc Schnatterer gut im Griff.

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