Pyrotechnik in Dresden 

Fehlverhalten der Fans kostet SC Paderborn hohen Geldbetrag

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Vermummte Anhänger des SC Paderborn haben Bengalos gezündet und ihrem Klub so eine saftige Strafe verpasst (Symbolbild). 

Bei der letzten Zweitliga-Partie des SC Paderborn haben sich nicht alle Anhänger an die Spielregeln gehalten. Deswegen muss der Klub nun eine Strafe zahlen. 

Paderborn - Nach dem gelungenen Sprung in Liga 1 sorgt der SC Paderborn gerade für negative Schlagzeilen. Zunächst sorgte die vereinbarte Kooperationen zwischen dem SCP07 und RB Leipzig für Zündstoff. Nun muss der Verein wegen Pyrotechnik tief in die eigene Tasche greifen und 7.200 Euro Strafe zahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag (7. Juni). Beim Aufstiegsspiel in Dresden hatten mehrere Anhänger Feuerwerkskörper gezündet. 

SC Paderborn bittet bei der Suche um Mithilfe 

Die Verantwortlichen beim SC Paderborn distanzieren sich in aller Deutlichkeit von solchen Machenschaften. Bei der Suche nach den Schuldigen bittet der SCP07 um Mithilfe. In der Vergangenheit ist eine Identifikation bereits gelungen: Beim Spiel gegen Holstein Kiel konnte der SCP07 die Strafe in Höhe von 1.440 Euro auf die Verursacher umlegen.

Die Benagalos wurden am 19. Mai beim Zweitliga-Spiel bei Dynamo Dresden abgebrannt. Die Tatverdächtigen sollen die Feuerwerkskörper nach der Partie im Gastbereich zwölf angezündet haben. Die Anhänger wollten so offenbar den Aufstieg des SC Paderborn feiern. In der Saison 2018/2019 musste der Verein eine Gesamtstrafe von 15.765 Euro zahlen.

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