Vor dem WM-Start Kolumbiens

Politik-Affäre um Bayern-Star James: Ärger wegen Wahlplakat

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James Rodriguez will sich voll und ganz auf die WM konzentrieren.

James Rodriguez vom FC Bayern ist in seinem Heimatland Kolumbien Opfer schmutziger Wahlkampf-Methoden geworden, doch der 26-Jährige reagiert cool. 

Bogota - Gänzlich unverschuldet ist James Rodriguez, der mit der kolumbianischen Nationalmannschaft aktuell bei der Fußball-WM 2018 in Russland weilt, Teil des Wahlkampfs in seinem Heimatland geworden. Auf einem Plakat ist der Profi des FC Bayern zu sehen, neben ihm prangt der Name des linken Präsidentschaftskandidaten Gustavo Petro, dazu der Text. „Ich kenne die Armut in meinem Land, weil ich sie erlitten habe. Ich will eine Veränderung für mein Land. Wir wollen nicht mehr dasselbe. Kolumbien verdient Frieden.“ 

Das Problem: James selber gab hierfür nie seine Zustimmung, entsprechend empört zeigen sich seine Mutter und Schwester in den sozialen Netzwerken. James selber schweigt zu dem Vorfall, lässt über seinen Manager aber ausrichten, dass man auf eine Klage verzichten wolle, der Fokus liege ganz auf der WM. Dort trifft Kolumbien in der Gruppe H auf Polen, Senegal und Japan.

Wichtig ist noch der Hinweis, dass die Foto-Montage nicht Teil der offiziellen Kampagne von Petro sei. Vermutlich handelt es sich um eine Aktion übereifriger Anhänger im Internet. 

dk

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