Bank-Frust bei FCB-Legende

Müller in Reservistenrolle - Top-Klub lockt Bayern-Star: „Jederzeit willkommen“

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Thomas Müller: Verlässt die Klub-Ikone den FC Bayern wirklich?

Seit Niko Kovacs Notnagel-Aussage über Thomas Müller wird kräftig über einen Wechsel des Urgesteins diskutiert. Jetzt hat sich ein Top-Klub gemeldet.

  • Thomas Müller spielt seit seinem 10. Lebensjahr für den FC Bayern. 
  • Der gebürtige Weilheimer gilt als letzte bayerische Identifikationsfigur im FCB-Kader. 
  • Unter Trainer Kovac war der Weltmeister und Ex-Nationalspieler zuletzt fast nur noch „Bankdrücker“.
  • Spekulationen um einen Abgang des 30-Jährigen wurden laut - möglicherweise sogar schon in der Winterpause.

Update vom 15. Oktober: Thomas Müller ist beim FC Bayern in letzter Zeit nur in der Rolle des Reservisten. So waren die Gerüchte und Spekulationen um einen Wechsel zuletzt wieder lauter geworden. Während er auf Instagram seinen Followern zeigte, wie hart er für seinen Stammplatz arbeitet, bringt sich nun ein anderer Verein ins Gespräch um den Mittelfeld-Akteur des FC Bayern München.

Thomas Müller vor Abgang? - Dieser Top-Klub lockt den Bayern-Star

Im Zuge des Abschiedsspiels von Rafael van der Vaart hatte sich der ein oder andere zur Personalie Müller und dessen aktuelle Reservistenrolle beim FC Bayern geäußert. Demnach sagte Louis van Gaal auf die Erkundigung nach der Entwicklung von Müller beim FCB nur kurz: „Fragen Sie Kovac!“ Auch van der Vaart selbst nahm Stellung und sagte: „Ich hoffe, dass er wieder regelmäßig spielt.“ Und Patrick Kluviert zeigte sich begeistert von dem Weltmeister von 2014 und betonte: „Müller ist ein großer Spieler. Er hat viel für den deutschen Fußball und viel für die Bayern getan.“ 

Bei Ajax Amsterdam steht Müller offenbar auf der Wunschliste. Dort würde er offenbar immer einen Platz im Kader haben. Im Gespräch mit dem Sportbuzzer betonte Ajax‘ Sportlicher Leiter Marc Overmars, dass ihn Müller immer anrufen könne, wenn er denn wechseln wolle. „Bei Ajax ist er jederzeit willkommen“, sagte er und weiter: „Müller ist für mich die DNA von Bayern.“

Auch bei der Personalie Jerome Boateng lassen die Spekulationen um einen Wechsel nicht ab. Ein Wochenend-Trip sorgte zuletzt wohl für Ärger mit den Bayern-Bossen. Und auch Lucas Hernandez zieht den Ärger der Bosse auf sich. Sein Einsatz in der französischen Nationalmannschaft war so wohl nicht geplant gewesen. Erfreulich für den FC Bayern München ist allerdings: Dieser Bayern-Youngster gehört zu den 20 besten Nachwuchsspielern der Welt.

So hart arbeitet Müller für seinen Stammplatz - Nutznießer der Länderspielpause?  

Update vom 14. Oktober: So sieht einer aus, der es nun wissen will. Thomas Müller postete ein Bild auf Instagram, das ihn nach dem Workout zeigt. 

Eigentlich eher untypisch für den Bayern-Star, der dieses Training aber einem ehemaligen Mannschaftskollegen widmet: „@arjenrobben workout - stay focused - pump it up“, schreib Müller unter den Post.   

Möglicherweise darf der Weltmeister von 2014 am Wochenende nach fünf endlos langen Spielen auf der Bank, endlich mal wieder von Beginn an ran. Konkurrent Philippe Coutinho kommt nämlich erst Mitte der Woche von der Nationalmannschaft aus Brasilien und könnte noch etwas unter den Reisestrapazen leiden. 

Bayern-Boss Rummenigge mit öffentlicher Spitze gegen Trainer Kovac - wegen Müller

Update 13. Oktober 2019: In einem Interview mit der Welt am Sonntag bekam nun Niko Kovac einen öffentlichen Rüffel wegen Thomas Müller. Die Aussage des Trainers, Müller werde gebraucht, „wenn Not am Mann“ sei, sei „nicht glücklich“ gewesen, kritisierte Rummenigge. „Natürlich ist er kein Notnagel.“

Gleichzeitig betonte der Bayern-Boss, dass das Verhältnis zwischen Spieler und Verein „total intakt“ sei. Er verlange von Müller, dass er mit der Situation „seriös“ umgehe - und das „tut er vorbildlich“. Der Vorstandsvorsitzende hat Verständnis für den Unmut des Ex-Nationalspielers: "Wenn Thomas zufrieden auf der Bank sitzen würde, wäre er im falschen Verein."

Bayern-Boss Rummenigge weiß um die Bedeutung von Thomas Müller bei den FCB-Fans.

Es ist nicht das erste Mal, das Rummenigge Kovac zurechtweist. Sowieso ist er mittlerweile scheinbar der Mann für die Brandherde. Sogar wenn Uli Hoeneß medial gegen Dortmund schießt, meldet sich Aki Watzke erst einmal bei KHR. Derweil hat sich Jerome Boateng überraschend von seinem Berater Christian Nerlinger getrennt. Könnte der Beraterwechsel einen Abgang vom FC Bayern begünstigen?

FC Bayern: Möglicher Abgang im Winter - eine Sache nervt Gnabry gewaltig

Update vom 11. Oktober, 17.12 Uhr: Die Personalie Thomas Müller beschäftigt derzeit ganz Fußball-Deutschland. Zwar ist der Ur-Bayer kein Nationalspieler mehr, dennoch ist er auch Thema auf der Pressekonferenz des deutschen Fußball-Verbands. Dort lässt sich Serge Gnabry ein Statement zu seinem Vereinskollegen entlocken, obwohl er zunächst keine Stellung beziehen möchte. "Es ist nachvollziehbar für jeden Spieler, der im Moment nicht spielt, eine gewisse Unzufriedenheit zu verspüren", erzählte Gnabry. Schließlich sei dies für einen Profisportler völlig normal. 

Einen Rekordmeister ohne Thomas Müller könne sich der 24-Jährige nur schwer ausmalen. „Wenn ein Spieler seit der Kindheit bei einem Verein ist – wie Thomas Müller beim FC Bayern – dann ist das wirklich schwer vorstellbar.“ 

Dennoch reißen die Gerüchte über einen baldigen Abschied des Publikumslieblings nicht ab. Zahlreiche potenzielle Abnehmer werden mit ihm in Verbindung gebracht. Ein Unding aus Sicht des Nationalspielers. Die seiner Meinung nach spekulative Berichterstattung der Medien sei einem Spieler wie Thomas Müller unwürdig: „Man muss auch nicht etwas Größeres daraus machen, als es ist. Thomas hat seine Qualitäten und eigentlich alles erreicht. Da muss man ihm einen gewissen Respekt zuteilen und nicht die ganze Zeit rumfragen oder Negativität verbreiten.“

Thomas Müller: Möglicher Abgang im Winter - kommt alles ganz anders?

Update vom 11. Oktober, 10 Uhr: Zuletzt hatten sich die Anzeichen verdichtet, dass Thomas Müller den FC Bayern verlassen will, wenn sich an seinen Einsatzzeiten nicht schnell etwas ändert. Zuletzt schien auch die Verantwortlichen beim FC Bayern einen Abschied nicht mehr kategorisch auszuschließen. 

Doch so schnell wird er dann wohl doch nicht kommen. Wie die Bild erfahren haben will, schiebt der Verein einem Wechsel im Winter den Riegel vor. Müller wird als Back-up für Coutinho und Lewandowski benötigt, denn gerade bei diesen offensiven Positionen haben die Bayern kaum Reserven in der Hinterhand. 

FC Bayern: Mit diesen Transfers könnten der FC Bayern auf einen möglichen Wechsel reagieren

Wahrscheinlicher ist hingegen ein Abschied im Sommer. Dann hätten die Bayern die Möglichkeit, mit weiteren Transfers auf den Wechsel von Müller zu reagieren. Möglichkeiten gibt es für die Münchner genug: Zuletzt meldeten sie großes Interesse an Kai Havertz und Leroy Sané an, wie tz.de* berichtet. Auch mit dem wechselwilligen Christian Eriksen wird der FCB in Verbindung gebracht. 

Update vom 10. Oktober, 10.05 Uhr: Steht Thomas Müller vor dem Absprung beim FC Bayern? Je weniger Spielzeit Müller unter Niko Kovac bekommt, desto wahrscheinlicher wird wohl dieses Szenario. 

Thomas Müller: Diese Top-Klubs baggern am Bayern-Star

Auch der Bayern-Star selbst äußerte sich bereits zu den Vermutungen. Dass Müller auch mit 30 Jahren noch ein Top-Spieler ist, ist unumstritten - und dass er damit Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen weckt, ist es auch.

In der jüngsten Vergangenheit ließ Müller einige Mega-Offerte verstreichen, doch in seiner derzeitigen Situation wird er sich das Ablehnen von Angeboten zweimal überlegen. In der Sommerpause klopften laut Kicker-Informationen bereits Inter Mailand und der AC Mailand bei Müller an. 

Thomas Müller erhielt bereits Mega-Offerte aus China

Getoppt wurden diese Anfragen noch von einem Hammer-Angebot aus China. Ein nicht näher bekannter Klub soll Müller ganze 25 Millionen Euro pro Jahr geboten haben. Seine Entlohnung beim FC Bayern wird auf „nur“ 16 Millionen Euro geschätzt. 

Noch vor Italien und China wurde man in England auf den Fanliebling aufmerksam: 2018 sollen sowohl der FC Arsenal als auch der FC Liverpool bei Müller und dem FC Bayern gemeldet haben. Wie hoch das Interesse der Top-Klubs an dem 100-fachen Nationalspieler noch ist, bleibt abzuwarten. Klar ist aber auch, dass es wohl nie eine bessere Zeit gab, um Müller ein verlockendes Angebot zu unterbreiten.

Daniel Stendel hat seinen Verein hingegen bereits verlassen - und das nicht freiwillig. Was er direkt nach seiner Entlassung macht, lässt die Fans feiern. Ein Star hat die Bayern bereits verlassen - und spricht nun über seine größten Vorbilder beim FCB, wie tz.de* berichtet.

Thomas Müller: FCB schließt Abgang wohl nicht aus - Kimmich äußert sich

Update vom 10. Oktober, 06.49 Uhr: Verlässt Thomas Müller den FC Bayern schon im Winter? Für Team-Kollege Joshua Kimmich wäre ein FCB ohne Müller kaum vorstellbar: „Schwierig, das ist schon eine große Identifikationsfigur - so, wie es Schweini war oder auch der Philipp (Lahm). Natürlich ist das eine prägende Figur des Vereins“, sagte Kimmich nach dem 2:2 im Länderspiel gegen Argentinien.

Dennoch hat der junge Profi auch Verständnis dafür, dass Müller sich mit einer Reservistenrolle nicht abfinden möchte: „Dass der Thomas unzufrieden ist mit der Situation, ist klar. Das stellt er sich so sicher nicht vor. Er hat den Anspruch, spielen zu wollen“, so Kimmich weiter. Für ihn ist klar: Wenn Müller zuletzt eingewechselt wurde, hat er dem FCB „immer sehr geholfen“ und führt aus: „Er macht das immer sehr, sehr gut. Er ist schon ein gewisser Freigeist. Als Gegner ist das schwierig zu kontrollieren, weil man nie weiß, was passiert“.

Notnagel-Zoff um Thomas Müller: FC Bayern schließt Abgang wohl nicht mehr aus

München - „Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit seine Minuten bekommen“, diese Ansage hat gesessen. Sicherlich war es nicht die Absicht von Bayern-Coach Niko Kovac, die Diskussion um Thomas Müllers Einsatzzeiten derart eskalieren zu lassen. Doch genau das ist passiert - mit Folgen, die bis vor Kurzem noch unvorstellbar gewesen wären?

Thomas Müller nur noch Notnagel? Abgang vom FC Bayern durchaus möglich

Nach Informationen der tz* lehnen auch die Verantwortlichen des FC Bayern einen Abgang des Raumdeuters nicht mehr kategorisch ab. Seinen Vertrag, der bis 2021 läuft, wird Müller höchstwahrscheinlich erfüllen, aber eine Verlängerung scheint fraglich. 

Denn Müller bietet dem Rekordmeister nach wie vor eine erstklassige Alternative zu gesetzten Spielern wie Kingsley Coman, Serge Gnabry, Philippe Coutinho oder im Fall der Fälle auch Topscorer Robert Lewandowski. Diese Flexibilität kann für den Verein wertvoll sein, ist aber kein Argument für einen Platz in der Startelf. Nach Einschätzung des tz-Sportredakteurs Manuel Bonke fehlt Kovac schlichtweg der Respekt.

Video: Verlässt Thomas Müller den FC Bayern wegen Trainer Niko Kovac?

Thomas Müller beim FC Bayern ein Edeljoker

Wohl dem, der einen Spieler hat, den er im Notfall beinahe überall einsetzen kann, doch ist das Gehalt von Thomas Müller schlicht zu üppig für einen Reservespieler. Es einsparen zu können, würde wohl nicht nur Finanzchef Jan-Christian Dreesen freuen. Gleichzeitig ist es aber auch das größte Hindernis, sollte sich Müller tatsächlich einen neuen Klub suchen. Deshalb ist ein Verkauf schwer vorstellbar - eine Vertragsverlängerung aber eben auch. Dass der Weltmeister mit seiner Rolle nicht zufrieden sein kann, kommt selbstredend dazu. Seine schlechte Stimmung war sogar auf dem Oktoberfest zu spüren.

Historischer Moment im ZDF-Sportstudio am Wochenende ohne FC Bayern und Bundesliga: Die Moderatoren flippten regelrecht aus.

mb/trk

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