Konkurrenz für Neuer?

Gnabry überzeugt beim DFB-Training in ungewohnter Rolle

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Serge Gnabry.

Serge Gnabry spielt bei Joachim Löw immer. Dass er aber auch Torwarttalent mitbringt, war vielen bisher nicht bekannt. Beim DFB-Training überzeugte er zwischen den Pfosten.

Dortmund - Mit ein wenig gemischten Gefühlen dürfte Joachim Löw die Trainingseinlage von Serge Gnabry bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft verfolgt haben. Der Stürmer des FC Bayern, den der Bundestrainer im DFB-Team eine Einsatzgarantie ausgestellt hatte („Gnabry spielt immer“), holte sich zum Abschluss der Übungseinheit am Montag auf dem Gelände von Borussia Dortmund ein paar Torwarthandschuhe und stellte sich in den Kasten.

Und der 24-Jährige bewies durchaus Talent in der ungewohnten Rolle, als er beispielsweise in bester Manuel-Neuer-Manier einen Gewaltschuss von Berlins Verteidiger Niklas Stark hielt. Da staunte auch der Kapitän. Das Wichtigste für Löw, der vor dem Länderspiel-Doppelpack gegen Argentinien und in Estland von einer Ausfall-Welle gebeutelt wird: Torwart Gnabry blieb unverletzt.

dpa

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