EM-Qualifikation

Deutschland gegen Weißrussland im Ticker: Traumtor-Festival und starker Neuer: DFB-Elf macht EM-Quali klar

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Ginter per Hacke. Nach sehenswerten Treffern hat sich das DFB-Team für die Euro 2020 qualifiziert.

Deutschland schlägt Weißrussland und löst somit das Ticket für die EM 2020 - dank eines überragenden Trios um Kroos, Ginter und Neuer. Der Ticker der Partie zum Nachlesen.

EM-Qualifikation 2020: Deutschland gegen Nordirland live im Free-TV und im Live-Stream

Update vom 18. November 2019: Im letzten Gruppenspiel der EM-Qualifikation kann sich die DFB-Elf den Gruppensieg sichern - die Partie Deutschland gegen Nordirland wird live im Free-TV und im Live-Stream übertragen.

  • EM-Qualifikation, Gruppe C, Deutschland gegen Weißrussland.
  • Länderspiel am Samstag, Anstoß 20.45 Uhr, in Mönchengladbach.
  • Bundestrainer Joachim Löw stellte Manuel Neuer ins Tor.
  • Durch den 4:0-Erfolg qualifiziert sich die DFB-Elf für die EM 2020.

Deutschland - Weißrussland 4:0 (1:0), Samstag, Anstoß 20.45 Uhr, Borussia-Park

Deutschland: Neuer - Klostermann, Ginter, Koch, Schulz - Kimmich - Gündogan, Kroos - Goretzka, Gnabry (84. Waldschmidt / 90. Rudy), Werner (68. Brandt)

Bank: Leno, ter Stegen, Hector, Stark, Tah, Amiri, Brandt, Rudy, Serdar, Waldschmidt

Weißrussland: Gutor - Matveichik, Martynovich, Naumov, Polyakov - Maevski -  Dragun, Nekhaychick (85. Bessmertny) - Kovalev (78. Skavysh), Stasevich - Laptev (68. Lisakovich)

Bank: Chernik, Chichkan, Bessmertny, Veretilo, Zolotov, Skavysh, Kislyak, Klimovich, Pavlovets, Sachivko, Yablonski, Lisakovich, 

Schiedsrichter: Orel Grinfeld (ISR)

Tore: 1:0 Ginter (42.), 2:0 Goretzka (49.), 3:0 Kroos (55.), 4:0 Kroos (83.)

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Update vom 17. November: Einen Tag nach dem 4:0 gegen Weißrussland wird die Freude über die EM-Quali durch eine schlimme Verletzung getrübt. Luca Waldschmidt war in der Schlussphase mit Gäste-Keeper Gutor zusammengerauscht, nun steht die Diagnose.

22.53 Uhr: Das DFB-Team gewinnt am Ende mit 4:0, hier geht es zum Spielbericht der Partie.

Fazit: Standesgemäß geht das DFB-Team gegen den Underdog aus Osteuropa als Sieger vom Platz. Die DFB-Elf agierte über weite Strecken der Partie dominant, ließ in der Defensivarbeit allerdings die ein oder andere Unachtsamkeit erkennen.

90. Minute + 4: Die Partie ist aus. Deutschland besiegt Weißrussland mit 4:0 und qualifiziert sich aufgrund des Ergebnisses im Parallelspiel (Nordirland - Niederlande 0:0) für die Europameisterschaft 2020.

90. Minute + 2: Noch einmal Weißrussland: Nikita Naumov köpft nach einem Eckball ein paar Meter über das Tor.

90. Minute + 1: Kurzer Arbeitstag für Luca Waldschmidt. Für den Freiburger geht es nicht mehr weiter. Der Offensivmann verlässt etwas benommen das Spielfeld, Sebastian Rudy kommt ins Spiel.

90. Minute: Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

87. Minute: Nach einem Zusammenprall zwischen Waldschmidt und Gutor bleibt der frisch Eingewechselte am Boden liegen. Das sah durchaus schmerzhaft aus.

85. Minute: Letzter Wechsel bei Weißrussland. Bessmertny kommt für Nekhaychik.

84. Minute: Nun kommt Waldschmidt zu seinem zweiten Länderspiel. Serge Gnabry macht Platz.

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Doppelpack Kroos - 4:0

83. Minute: Tooooor für Deutschland! Der überragende Toni Kroos wird von Gündogan völlig blank im Strafraum stehend angespielt, zieht den Ball gekonnt mit der Sohle in Richtung Tor und schiebt mit viel Übersicht zum 4:0 ein.

81. Minute: Bei der deutschen Mannschaft steht Luca Waldschmidt zum Wechseln bereit.

80. Minute: Weißrussland probiert es weiter. Der Underdog hätte sich aufgrund des engagierten Auftritts im zweiten Durchgang durchaus einen Treffer verdient.

78. Minute: Zweiter Tausch bei den Gästen. Skavysh ersetzt Flügelspieler Kovalev - ein positionsgetreuer Tausch.

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Elfmeter-Killer Manuel Neuer

75. Minute: Neuer! Stasevich übernimmt Verantwortung und macht seine Sache eigentlich gar nicht so schlecht, doch Kapitän Neuer taucht ins von ihm aus gesehene rechte Eck ab und hält. Weiterhin 3:0.


74. Minute: Elfmeter für Weißrussland. Koch legt Nekhajchick im Strafraum, nachdem sich die Weißrussen sehenswert in diesen kombiniert haben. Der Freiburger sieht für sein Foul die gelbe Karte.

72. Minute: Einer gegen alle. Der eingewechselte Lisakovich dribbelt durch die deutsche Hintermannschaft und probiert es letztlich mit rechts aus der Drehung - direkt auf Neuer.

71. Minute: Wieder Deutschland. Kroos findet Goretzka per hoher Flanke im Strafraum. Der 24-Jährige bringt nicht mehr ausreichend Druck hinter seinen Kopfball.

70. Minute: Stasevich flankt mit viel Gefühl auf den in den Fünfer startenden Dragan. Der Mittelfeldspieler köpft knapp neben den Kasten. Die Osteuropäer geben sich auch weiterhin nicht auf und gehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer.

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Brandt ersetzt Werner

68. Minute: Wechsel auf beiden Seiten. Bei den Gästen ersetzt Vitali Lisakovich Denis Laptev, beim DFB-Team ist fortan Julian Brandt anstelle von Timo Werner in der Partie.

67. Minute: Stasevich probiert es aus der Distanz - zweiter Oberrang.

64. Minute: Der Weltmeister von 2014 sucht weiterhin den Weg in die Spitze. Allen voran Toni Kroos versucht, Offensivaktionen zu initiieren. 

59. Minute: Der dritte Treffer war gewiss die Entscheidung in dieser Partie, dennoch geben sich die Weißrussen nicht auf. Pavel Nekhaychick kommt an die Kugel, platziert diese per Innenseite allerdings ein, zwei Meter neben dem Kasten.

57. Minute: Die DFB-Elf spielt weiter nach vorne. Gnabry gibt von links in den Strafraum. Halbrechts kann Goretzka den Ball in Ruhe mit der Brust annehmen, nach innen und dann abziehen. Der Ball rutscht dem Ex-Schalker jedoch ab und segelt weit über das Gästegehäuse.

55. Minute: Tooooooor für Deutschland! Kroos erhält auf Höhe der Strafraumkante das Leder vom überragenden Ginter, kommt zum Abschluss und schlenzt die Kugel mit viel Übersicht ins rechte Eck - 3:0.

52. Minute: Werner! Der Leipziger dribbelt nach innen und zieht mit rechts ab. Gutor taucht ab und pariert den präzisen Flachschuss gekonnt.

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Ginter auf Pirlos Spuren

49. Minute: Tooooor für Deutschland! Kroos gibt eine Ecke flach in den Rückraum, Ginter lässt ähnlich wie Andrea Pirlo bei der WM 2014 gegen England gekonnt durch, sodass Goretzka ans Leder kommt und überlegt ins linke untere Eck einschieben kann - 2:0.


47. Minute: Auch im zweiten Durchgang versucht Deutschland, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Das DFB-Team geht aufs 2:0.

46. Minute: Die zweite Hälfte läuft. Beide Trainer verzichten auf personelle Veränderungen.

21.38 Uhr: Im Parallelspiel zwischen Nordirland und der Niederlande steht es nach 45 Minuten 0:0 - damit wäre Deutschland für die EM qualifiziert.

Halbzeitfazit: Die deutsche Nationalmannschaft führt völlig verdient mit 1:0 gegen Weißrussland, könnte angesichts der vielen Abschlüsse auch weitaus höher in Front sein. Kurios: Vor dem Führungstreffer lag hier das 1:0 für die Gäste in der Luft. Weil Neuer allerdings stark parierte und Ginter wenig später sehenswert zum 1:0 netzte, ist Deutschland klar auf Kurs EM-Quali.

45. Minute: Ohne Nachspielzeit beendet Grinfeld den ersten Durchgang. 

45. Minute: Außennetz 3.0 - Gündogan wird von Werner im Strafraum bedient und probiert es volley mit links - beinahe der Doppelschlag.

43. Minute: Das ist bitter für die Gäste. Wenige Augenblicke nach der großen Chance auf den Führungstreffer fangen sich die Osteuropäer das erste Gegentor. Doppelt bitter - Ginter stand bei seinem Abschluss im Abseits.

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Neuer weltklasse, Ginter zauberhaft

42. Minute: Toooooor für Deutschland! Gnabry geht ins Eins-gegen-Eins gegen Dragun und gibt in den Fünfer. Dort lauert Verteidiger Ginter, der die Kugel sehenswert per Hacke im Tor versenkt - 1:0.

40. Minute: Neuer! Weltklasse! Offensivmann Stasevich zieht vom linken Strafraumrand ab und findet seinen Meister in Neuer. Der mehrmalige Welttorhüter fischt das Leder aus dem linken Eck.

38. Minute: Der Real-Profi probiert es selbst und zirkelt den Ball aufs linke Eck. Weil der Schuss des Mittelfeldspielers allerdings viel zu lasch ist, packt Gutor problemlos zu. 

37. Minute: Vielleicht geht etwas aus einem ruhenden Ball? Nekhajchick foult Kroos etwa 25 Meter vor dem Kasten.

36. Minute: Nach starkem und dominanten Beginn nimmt Deutschland etwas Tempo aus der Partie. Auf dem Grün des Borussia-Parks tut sich aktuell nicht viel.

34. Minute: Nun mal wieder ein Abschluss aufs Tor. Den zentralen Abschluss von Toni Kroos entschärft Gutor allerdings ohne Probleme.

32. Minute: Die Löw-Elf hat 79 Prozent Ballbesitz.

30. Minute: Auch ein Schuss von Gnabry wird geblockt.

Trotz extremer Dominanz der Löw-Elf lässt der Führungstreffer noch auf sich warten. Weißrussland verteidigt im Rahmen seiner Möglichkeiten kompromisslos und leidenschaftlich.

28. Minute: Ohnehin fanden bis dato lediglich zwei Abschlüsse den Weg auf den weißrussischen Kasten - die letzte Präzision fehlt.

26. Minute: Die deutsche Nationalmannschaft ist drückend überlegen. 11:0 Schüsse sprechen eine deutliche Sprache - auch wenn nicht alle von ihnen gefährlich werden. Werners Abschluss wird geblockt. 

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Zweimal Außennetz, DFB-Team rennt an

23. Minute: Außennetz 2.0: Dieses Mal ist es Gnabry, der den Führungstreffer aus spitzem Winkel knapp verpasst.

22. Minute: Werner fordert Elfmeter. Der Leipziger kommt nach  Klostermann-Flanke im Strafraum volley zum Abschluss. Vom angelegten Arm eines Weißrussen wird der Ball über die Querlatte abgelenkt, Grinfeld entscheidet auf Weiterspielen - die richtige Entscheidung.

21. Minute: Außennetz! Kroos kommt an den Ball, dringt in den Sechzehner ein und zieht ab - die bisher beste Gelegenheit der DFB-Elf.

19. Minute: Eine Minute später probiert es Werner per Volley aus der Distanz - deutlich über den weißrussischen Kasten.

18. Minute: Kroos zieht vom Strafraumrand ab, Gutor hält den zentralen Abschluss sicher. 

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Gnabry verpasst Führungstreffer

15. Minute: Gnabry rauscht nach Werner-Zuspiel im Fünfer am Leder vorbei und verpasst somit den Führungstreffer. Dennoch: Das 1:0 liegt in der Luft.

15. Minute: Ginter zieht aus halbrechter Position ab. Seinen abgefälschten Versuch kann Gutor mit den Fingerspitzen ins Aus lenken - gute Gelegenheit.

13. Minute: Gündogan bedient Klostermann mit einem sehenswertem Hacken-Pass, der Verteidiger hebt den Ball in die Mitte, wo Werner zum Kopfball kommt. Mit diesem kann er Gutor jedoch nicht überwinden.

11. Minute: Weißrussland steht hinten dicht gestaffelt und verteidigt diszipliniert. Kimmich findet keinen Mitspieler und zieht anschließend selbst ab - deutlich drüber.

10. Minute: Erste Offensivaktion der Gäste. Kovalev taucht frei vor dem Strafraum auf und zieht flach ab, Neuer pariert und Grinfeld pfeift - Abseits.

7. Minute: Klostermann tankt sich in den Sechzehner und legt auf Höhe der Grundlinie in den Rückraum. Gündogan probiert es mit der Innenseite, scheitert jedoch an einem weißrussischen Abwehrbein.

4. Minute: Ginter flankt von rechts in Zentrum und findet Goretzka. Der Bayern-Profi kommt mit den Kopf an den Ball, kann diesen allerdings nicht mehr richtig platzieren - drüber.

2. Minute: Guter Beginn des DFB-Teams. Die deutsche Nationalmannschaft spielt schnell nach vorne und holt die erste Ecke der Partie heraus. Diese sorgt für keine Gefahr.

1. Minute: Die Partie läuft. Deutschland hat Anstoß.

20.44 Uhr: Aktuell läuft eine Gedenkminute zu Ehren Robert Enkes. 

20.40 Uhr: Angeführt von Grinfeld betreten die beiden Teams den Rasen des Borussia-Parks. Es folgen die Hymnen.

20.36 Uhr: Schiedsrichter der Partie ist der Israeli Orel Grinfeld - ein international renommierter Referee. Der 38-Jährige pfiff in diesem Jahr bereits Eintracht Frankfurt in der Europa League und RB Leipzig in der Königsklasse.

20.29 Uhr: In der Offensive werde es zudem „bestimmt einige Rochaden“ geben, erklärte der Bundestrainer angesprochen auf seine Angreifer.  

20.26 Uhr: Vor der Partie äußerte sich Löw zur Aufstellung, Robin Koch starten zu lassen: „Tah und Stark haben reduziert trainiert in dieser Woche, das Risiko war mir daher ein bisschen zu groß.“

EM-Qualifikation erneut vor wenig Zuschauern: „sexy spielen oder nicht sexy“

20.18 Uhr: Auf die Gründe des Zuschauerrückgangs angesprochen, sagte Joshua Kimmich auf der Pressekonferenz vor der Partie: „Natürlich sind in erster Linie wir dafür verantwortlich, dass die Zuschauer kommen. Ob wir sexy spielen oder nicht sexy.“

20.08 Uhr: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat im Moment mit einem Zuschauerrückgang zu kämpfen. Durchschnittlich 37162 Zuschauer bedeuten den schwächsten Schnitt seit dem Amtsantritt von Jogi Löw im Jahr 2006. Der kanpp 60.000 Zuschauer fassende Borussia-Park ist heute nur etwas mehr als halb gefüllt.

19.53 Uhr: Vor eben jenem Stürmer, Denis Laptev, braucht sich die deutsche Abwehr allerdings wohl nicht sonderlich zu fürchten. Der Angreifer im Dienste von Dinamo Brest, dem aktuellen Tabellenführer der heimischen Liga, erzielte in 21 Länderspielen noch keinen einzigen Treffer.

19.51 Uhr: Kurzer Blick zum heutigen Gegner. Trainer Mikhail Markhel, der erst seit wenigen Monaten im Amt ist, probiert es gegen den Weltmeister von 2014 mit einem kompakten Mittelfeld und einem Stürmer. 

EM-Qualifikation: Deutschland - Weißrussland: Löw wählt ungewöhnliche Aufstellung

19.43 Uhr: Gegen Estland und die Niederlande agierte die deutsche Mannschaft mit einer Dreier- respektive Fünferkette, gegen Nordirland in einem klassischen 4-2-3-1-System. In diesen Spielen hatte Löw mit Marco Reus allerdings auch einen „echten Zehner“ zur Verfügung. Auch Kai Havertz könnte diese Position bekleiden, fehlt allerdings wie Reus verletzungsbedingt.

19.40 Uhr: Die Aufstellung des DFB-Teams ist da - und bringt durchaus eine Überraschung mit sich. Bundestrainer Löw schickt mit Gündogan, Kimmich, Goretzka und Kroos gleich vier zentrale Mittelfeldspieler aufs Feld. Julian Brandt muss zudem erstmal auf der Bank Platz nehmen.

19.36 Uhr: Apropos Frankreich. Bei der Équipe Tricolore verletzte sich ein Bayern-Profi und musste von der Nationalmannschaft abreisen

DFB-Team: Löw-Elf hat Playoff-Platz sicher - EM-Ticket notfalls über Umweg

19.19 Uhr: Klappt es beim DFB-Team nicht über die reguläre Quali, ist die Teilnahme an der Euro übrigens noch nicht endgültig gescheitert. Durch die direkte EM-Qualifikation von England und Frankreich hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schon vor ihren letzten beiden Spielen einen Platz in den Nations-League-Playoffs im März 2020 sicher.

19.01 Uhr: Weißrussland darf sich allerdings dennoch Hoffnungen auf eine Teilnahme an der EM machen - dies liegt an der neu eingeführten Nations Leaguee, durch die insgesamt vier Startplätze vergeben werden. Als Sieger der Nations-League-Gruppe in der Liga D können sich die Weißrussen das EM-Ticket nämlich noch in den Playoffs im März sichern. Dann geht es in zwei K.o.-Spielen um die Teilnahme am paneuropäischen Turnier.

18.37 Uhr: In der Quali-Gruppe C reden die Weißrussen kein Wort mit wenn es um das Weiterkommen geht. Mit vier Punkten liegen die Osteuropäer auf dem vorletzten Platz, lediglich gegen Estland konnte gepunktet werden (2:1-Sieg und 0:0). 

18.12 Uhr: In der Fifa-Weltrangliste befinden sich die Weißrussen auf Platz 86, Deutschland indes ist seit dem peinlichen Vorrunden-Aus bei der WM 2018 aus den Top-10 gefallen und rangiert auf Rang 16. 

17.55 Uhr: Gegen den Underdog aus dem Osten ist die Löw-Elf natürlich der Favorit. Die Weißrussen konnten sich in ihrer jungen Länderspielgeschichte (bis 1990 spielten sie unter der Flagge der UdSSR) noch nicht für ein großes Turnier qualifizieren.

Update um 16.46 Uhr: In etwa vier Stunden möchte die deutsche Nationalmannschaft das Ticket für die Euro 2020 lösen. Diese Mission geht das DFB-Team erstmals im neuen Heimtrikot an - bei dem sich Sponsor Adidas eine peinliche Panne leistete.

+++ Hallo und herzlich willkommen zum Länderspiel Deutschland gegen Weißrussland. Anstoß des EM-Qualifikationsspiels ist um 20.45 im Borussia-Park. +++

Vorbericht: Deutschland - Weißrussland: Qualifiziert sich das DFB-Team am Samstag für die EM 2020?

Mönchengladbach - Der finale Länderspiel-Doppelpack in der EM-Qualifikation ist eingeläutet. Deutschland muss in Mönchengladbach gegen Weißrussland ran und ist, wenig verwunderlich, klarer Favorit.

Stand Freitagvormittag, 15. November, haben sich zehn Nationalteams für die paneuropäische Fußball-EM 2020 qualifiziert: Belgien, Russland,England, Tschechien, Frankreich, die Türkei, Italien, Polen, Spanien und die Ukraine. An diesem Samstag möchte das DFB-Team folgen.

EM-Qualifikation: Deutschland hinter den Niederlanden auf Kurs

Die deutsche Nationalmannschaft liegt in Gruppe C mit 15 Punkten auf Rang zwei, punktgleich mit den Niederlanden, die jedoch die direkten Duelle für sich entschieden hatte.

Deutschland ist am Samstag definitiv für die EM 2020 qualifiziert, wenn im Parallelspiel Nordirland (12 Punkte) gegen die Niederlande weniger Punkte holt als Deutschland gegen Weißrussland. Das heißt: Bei einem eigenen Sieg ist mindestens Gruppenplatz zwei und damit die EM-Qualifikation sicher, wenn „Oranje“ nicht in Nordirland verliert.

DFB-Team: Joachim Löw hat Abwehrsorgen

Vor der Partie plagen Bundestrainer Joachim Löw indes massive Abwehrsorgen. Mit Niklas Süle (FC Bayern, Kreuzbandriss), Antonio Rüdiger (FC Chelsea, Leistenprobleme) und Thilo Kehrer (Paris Saint-Germain, Fußverletzung) fallen drei mögliche Stammspieler für die Innenverteidigung verletzt aus. Die Rolle des Abwehrchefs soll gegen die Weißrussen Gladbach-Profi Matthias Ginter übernehmen. Ein Comeback von Mats Hummels wird es allerdings dennoch wohl nicht geben. Der Dormtmunder ist dabei nur einer von vielen Spielern, die von Löw schlicht nicht berücksichtigt werden.

„Wir werden nur mit zwei Innenverteidigern spielen, weil wir davon ausgehen, dass Weißrussland nur mit einer Spitze spielt. Matze wird manchmal ein bisschen unterschätzt. Ich aber weiß, wie zuverlässig er ist und was er leisten kann“, sagte Löw am Freitag über den 25-jährigen Ex-Dortmunder.

Neuer gegen Weißrussland, ter Stegen gegen Nordirland 

Und wer steht im Tor? Die Antwort von Löw: Bayern-Star Manuel Neuer gegen Weißrussland und Herausforderer Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) im abschließenden Gruppenspiel in Frankfurt gegen Nordirland (Dienstag, 20.45 Uhr, bei uns im Live-Ticker).

„Die Torhüter wissen Bescheid“, erklärte der Weltmeister-Coach von 2014. Dass ter Stegen nicht in seinem Geburtsort Mönchengladbach und im Stadion seines Ex-Klubs aufläuft, relativierte der Bundestrainer: „Wir stellen nicht nach Wohnzimmer oder Heimatort auf.“

Im Angriff sei Bayern-Star Serge Gnabry gesetzt, erzählte Löw weiter, nachdem er den 24-jährigen Flügelspieler unlängst schon mal für unverzichtbar erklärt hatte.

DFB-Team: Gnabry, Werner und Brandt wohl im Angriff

Neben Gnabry dürften Timo Werner (RB Leipzig) und Julian Brandt (Dortmund) in der Offensive auflaufen - beiden Angreifern bescheinigte Löw eine gute Form. Obwohl Brandt im Bundesliga-Topspiel bei den Bayern nicht gut ausgesehen hatte. Für sie alle geht es nun um den letzten Schritt zur paneuropäischen Europameisterschaft im kommenden Jahr.

Üble Diagnose: Luca Waldschmidt schwer verletzt.

Lothar Matthäus kritisiert den DFB. Er sieht die Schuld für das fehlende Zuschauerinteresse beim Verband.

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