Online-Petition

„Unterschreibt gegen diesen furchtbaren Film...“ - Ex-GNTM-Kandidatin macht mobil

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Model Sara Kulka.

Ex-GNTM-Kandidatin Sara Kulka will die Verbreitung eines Doku-Filmes über Erziehungsprobleme mit einer Online-Petition stoppen.

„Ich bitte euch, unterschreibt gegen diesen furchtbaren Film“. Mit diesen Worten wendet sich Model Sara Kulka an ihre Fans in einem Facebook-Post. Die 28-Jährige will sich somit dafür einsetzen, dass der Doku-Film „Elternschule“, der am Donnerstag in die deutschen Kinos kommt, nicht mehr ausgestrahlt wird. Der Grund: Er soll ihrer Meinung nach „die Würde von Kindern mit Füßen treten“. 

Im Dokumentarfilm werden verschiedene Familien durch eine mehrwöchige stationäre Therapie in der Abteilung „Pädiatrische Psychosomatik“ der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen begleitet. Hierher kommen Familien, die Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder und ärztliche Hilfe brauchen. Manche Szenen stellen auch schwierige Erziehungsmethoden dar.

Online-Petition: In zwei Tagen schon 4900 Unterschriften

Das findet Kulka nicht in Ordnung. Das Model durfte vor einigen Tagen die Premiere des Filmes besuchen und spricht sich jetzt absolut dagegen aus. Auf Instagram erklärt die 28-Jährige: "Wenn die Kinder nicht krank waren, bevor sie in die Klinik kamen, sind sie es danach bestimmt". 

Kulka, die selbst Mutter von zwei Töchtern ist, will sich mit ihrem Facebook-Post für eine Online-Petition einsetzen, die das Ausstrahlungsende des Filmes erzielen will. Und findet damit offenbar Anklang: Bereits zwei Tage, nachdem die Aktion gestartet wurde, sprachen sich bereits über 4900 Menschen gegen die Doku aus. 

Die Reaktionen auf den sozialen Netzwerken sind unterschiedlich. So schreibt zum Beispiel Userin B. auf Facebook: „Ich habe mir gestern nur auf YouTube den Trailer angesehen und Tränen in den Augen gehabt! Das, was dort getan und gelehrt wird, ist unwürdig... es hat nichts mit bedingungsloser Liebe für seine Kinder zu tun... Ganz schrecklich...“.

Petition-Initiatorin: Ziel ist „Diskussion“

Andere User fragen sich, ob es nicht sinnvoller wäre, die Methoden der Klinik zu hinterfragen, anstatt den Film zu verbieten. Lena Mandler, die die Petition erstellt hat, stellt auf Facebook klar: ihr Ziel sei nicht nur das Ausstrahlungsende des Filmes, sie will die Masse darüber informieren, dass es ganz andere Arten von Umgang mit Kindern gibt.

fm

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