Tagesschau-Sprecherin aus Paderborn

Judith Rakers freut sich über „ermutigenden Tag“: Fan stänkert dagegen

Der Digital-Gipfel 2020 ist durch. Moderiert wurde die Video-Konferenz, an der unter anderem Angela Merkel teilnahm, von Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers.

Paderborn/Berlin – Der Digital-Gipfel 2020 ist ein wichtiges Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und weiteren Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. In der öffentlichen Wahrnehmung ist das Gipfeltreffen in diesem Jahr nicht besonders stark vertreten gewesen. Und das, obwohl die Corona-Krise uns noch abhängiger von digitalen Kommunikationsmöglichkeiten gemacht hat. Diese waren wohl noch nie so gefragt, wie im Jahr 2020.

Moderiert wurde das Treffen, welches zum ersten Mal virtuell stattfand, von Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers. Diese war sich der Bedeutung des Gipfels durchaus bewusst und teilte ihren Enthusiasmus einen Tag nach der Moderation mit ihren 140.000 Instagram-Followern. Doch diese waren nicht alle begeistert.

NameJudith Rakers
Geboren6. Januar 1976
Größe1,73 Meter
EhepartnerAndreas Pfaff (verheiratet von 2009 bis 2017)
AusbildungWestfälische Wilhelms-Universität Münster (1995 bis 2001)

Judith Rakers begeistert von Digital-Gipfel: „Ermutigender Tag“

In einem Instagram-Post vom 2. Dezember schreibt Judith Rakers über den Digital-Gipfel 2020, in dem es vorrangig um die Verbindung von Technik und Klimaschutz ging, dass es schön ist zu sehen, wie sich die beiden Themen der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit immer mehr annähern.

Zusätzlich freute sich Judith Rakers für die Kollegen aus der Veranstaltungsbranche, dass sie endlich mal wieder ihrer Arbeit nachgehen konnten. Zusammenfassend schreibt die Tagesschau-Sprecherin in Bezug auf die Entwicklung der beiden wichtigen Themen: „Das war insgesamt ein ermutigender Tag heute.“ Ein Satz, den man gerade im Hinblick auf den Klimaschutz in den vergangenen Jahren eher selten gehört hat. Und so lässt sich einer ihrer insgesamt 140.000 Instagram-Follower von der positiven Grundstimmung überhaupt nicht anstecken – im Gegenteil.

Digital-Gipfel 2020: Judith Rakers blickt positiv in die Zukunft – ein Follower allerdings nicht

Unter dem durchweg hoffnungsvollen Instagram-Post von Judith Rakers häufen sich natürlich die Zusprüche für die Moderatorin, Komplimente zu ihrer Kleidung, Liebeserklärungen und vieles mehr – das Übliche. Doch ein User scheint sich von alledem nichts anzunehmen. Aus seinen Zeilen spricht die reine Resignation:

Glaub ein Moderator wirklich daran durch so etwas zur CO2 Misere positiv mitwirken zu können? Wieviel Milliarden Jahre gibt es die Erde? Kann der Erde geholfen werden wenn 2 Drittel der Länder auf Umweltschutz scheissen? Nein ... es wird sich nie etwas ändern ... die Welt ist am Arsch ... hört auf zu heulen und nehmt es hin 

Instagram-User

Zeilen, die hart klingen, aber so oder in ähnlicher Form sicher schon vielen durch den Kopf gegangen sind. Tatsächlich scheint der Kampf gegen den Klimawandel ein Kampf gegen Windmühlen zu sein. Doch Aufgeben sollte keine Option sein. Nur durch konsequentes Handeln und vor allem globale Aufklärung besteht überhaupt die Chance auf ein Umdenken, welches die Erde langfristig retten kann. So sieht es auch ein weiterer Judith-Rakers-Follower, der auf den Kommentar schlichtweg antwortet: „Nö, nehmen wir nicht hin.“

Judith Rakers: Naturverbundene Tagesschau-Sprecherin

Dass Judith Rakers den Kampf für die Umwelt nie aufgeben wird, darf angenommen werden. Die Tagesschau-Sprecherin, die gebürtig aus Paderborn* stammt, ist als besonders naturverbunden und tierlieb bekannt. Auf ihrem Hof nahe Hamburg umgibt sich Judith Rakers nicht nur mit Pferden und Katzen, sondern betriebt auch eine eigene Hühnerzucht und baut leidenschaftlich gerne ihr eigenes Gemüse an.

Judith Rakers: Passionierte Hühner-Freundin.

Als Moderatorin eines Digital-Gipfels, der sich thematisch auf den Klimaschutz fokussiert hätte man also kaum eine passendere Moderatorin als Judith Rakers wählen können. (*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Rubriklistenbild: © picture alliance / Axel Heimken / dpa

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