Rheda-Wiedenbrück

Tödlicher Angriff bei Tönnies: Haftbefehl gegen mutmaßlichen Messerstecher erlassen

Bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) kam es zu einem tödlichen Angriff. Die Leiche des Mitarbeiters wurde obduziert. Das Ergebnis liegt vor.

Update: 15. März, 7.08 Uhr. Zu dem Todesfall bei Tönnies gibt es neue Erkenntnisse. Der mutmaßliche Täter wurde am Wochenende dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Im Verlauf eines Streits soll er seinen Kollegen angegriffen und verletzt haben. Das Opfer starb durch einen Messerstich in die Brust. Das hatte die Obduktion der Leiche ergeben, die am Freitag (12. März) stattfand. Wegen des Verdachts auf Totschlag sitzt der 35-Jährige nun in der JVA Brackwede in Bielefeld in U-Haft. „Der Beschuldigte machte bislang keine Angaben zur Sache und wird anwaltschaftlich vertreten“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Am Samstag (20. März) kam es im Kreisgebiet erneut zu einer gefährlichen Attacke: In Gütersloh wurde ein Mann bei einem Messerangriff schwer verletzt und seine schwangere Freundin setzte den Notruf ab. Eine Mordkommission ermittelt nun in dem Fall. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

StadtRheda-Wiedenbrück
Kreis Gütersloh
Einwohner48.644
BundeslandNRW

Rheda-Wiedenbrück: Streit unter Tönnies-Kollegen endet tödlich – Obduktion am Freitag (12. März)

Update: 13.30 Uhr. Mittlerweile haben sich die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bielefeld zu dem Vorfall bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) geäußert. Demnach findet die Obduktion des getöteten Mannes noch im Laufe des Freitagnachmittags statt. Kriminalhauptkommissar Alexander Scholz leitet die Mordkommission „Schleife“, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld an der Aufklärung des Tötungsdelikts bei Tönnies arbeitet.

Tönnies in Rheda-Wiedenbrück: Mitarbeiter attackiert Kollegen mit Messer

Rheda-Wiedenbrück – In der Zerlegeabteilung des Fleischkonzerns Tönnies ist es am Freitag (12. März) offenbar zu einem tödlichen Streit zwischen zwei Arbeitern gekommen. Laut Medienberichten soll ein 35 Jahre alter Mann einen 34-jährigen Kollegen im Hauptwerk des Konzerns in Rheda-Wiedenbrück mit einem Messer angegriffen haben.

Tödlicher Angriff bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Gütersloh)

Offenbar war es am frühen Freitagmorgen bei Tönnies im Kreis Gütersloh zu dem Streit gekommen, der für das 34-jährige Opfer tödlich endete. Gegen kurz nach 7 Uhr ging der Notruf bei der Polizei ein. Der schwer verletzte Mitarbeiter war von Kollegen in der Zerlegeabteilung entdeckt worden und kam anschließend ins Krankenhaus. Dort erlag er wenig später den Verletzungen, die ihm offenbar durch einen Messerangriff zugefügt worden waren.

André Vielstädte, Firmensprecher bei Tönnies, bestätigte den Vorfall aus Rheda-Wiedenbrück gegenüber der BILD-Zeitung: „Am Vormittag ist es zu einem Vorfall zwischen zwei Mitarbeitern in der Produktion gekommen, bei dem ein Mitarbeiter einen anderen mit einem Messer attackierte. Trotz sofortiger Ersthilfemaßnahmen ist der Mitarbeiter im Krankenhaus verstorben. Diese entsetzliche Tat muss vollumfänglich aufgeklärt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben unsere vollste Unterstützung. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme sind bei der Familie und Freunden des Mitarbeiters.Über die Bluttat bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück berichtet auch wa.de*.

Auf dem Werksgelände von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück kam es am Freitag zu einem Tötungsdelikt. (Archivbild)

Nach tödlichem Messerangriff bei Tönnies: Polizei Bielefeld richtet Mordkommission ein

Die Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen nach dem Tötungsdelikt bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück* übernommen und eine Mordkommission eingerichtet. Der Angreifer wurde festgenommen. Bislang gibt es seitens der Behörden noch keine weiteren Informationen zu dem Vorfall. Wir berichten weiter. (*Wa.de und Merkur.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.)

Rubriklistenbild: © dpa/Lukas Schulze

Auch interessant

Kommentare