Vorfall in Rheda-Wiedenbrück

Einsatz eskaliert: Betrunkener beleidigt und bedroht Rettungskräfte

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Rettungskräfte wurden in der vergangenen Nacht von einem Betrunkenen angegangen. (Symbolbild)

Anstatt sich helfen zu lassen, bedrohte ein Mann die Rettungskräfte. Ein Vorfall in Rheda-Wiedenbrück eskalierte. Auch die Polizei konnte den Übeltäter nicht beruhigen. 

  • Rettungskräfte in Rheda-Wiedenbrück bedroht 
  • Randalierer in Gewahrsam 
  • Mann droht Strafe 

Rheda-Wiedenbrück – Die Polizei im Kreis Gütersloh wurde in der Nacht zu Dienstag (30. Juli) über einen aufgebrachten Mann auf einem öffentlichen Fest am Meerweg informiert. Kurz nach 1 Uhr rückten die Beamten zum Einsatzort an und fanden dort eine stark alkoholisierte Person vor.

Rheda-Wiedenbrück: Betrunkener lässt sich nicht beruhigen

Dieser gab gegenüber den Polizisten an, mit bislang unbekannten Personen in eine Prügelei auf dem Fest in Rheda-Wiedenbrück geraten zu sein. Von Einsatzkräften vor Ort sollte der Mann aufgrund seiner Verletzungen behandelt werden. Doch dabei verlor er die Kontrolle.

Der 25-Jährige fing an, die Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu beleidigen und zu bedrohen. Der vor Ort eingesetzte Sicherheitsdienst musste die Situation in Rheda-Wiedenbrück entschärfen. Doch auch gegenüber den Polizisten wurde der Mann aggressiv.

Strafverfahren nach Randale in Rheda-Wiedenbrück

Daraufhin wurde der Betrunkene in Gewahrsam genommen. Es wurde ein Strafverfahren gegen den Mann eingeleitet – auch wegen der körperlichen Auseinandersetzung, die sich zuvor in Rheda-Wiedenbrück zugetragen hatte. 

Immer wieder kommt es vor, dass sich Rettungskräfte von Menschen angreifen lassen müssen. So wurden vor wenigen Monaten in Detmold Sanitäter von Polizisten von einem Betrunkenen attackiert. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich Ende vergangenen Jahres: Während einer Behandlung griff ein Verletzter Rettungskräfte in Herford an.

Derweil kam es am Dienstag zu einem schweren Unfall im Kreis Gütersloh: Nach einer Kollision in Borgholzhausen musste die L785 gesperrt werden

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