Dachstuhlbrand

Großeinsatz: Rauchsäule über Haus kilometerweit zu sehen – Nachbarn wählen sofort den Notruf

In Rheda-Wiedenbrück (NRW) ist in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen schlugen aus dem Gebäude, als die Feuerwehr den Einsatzort erreichte.

Rheda-Wiedenbrück – Für viel Aufsehen sorgte ein Wohnhausbrand in Nordrhein-Westfalen. An der Reitäckerstraße in Rheda-Wiedenbrück (NRW) stand der Dachstuhl eines Gebäudes lichterloh in Flammen. Die Rauchsäule über der Immobilie war im Kreis Gütersloh kilometerweit zu sehen. Nachbarn wurden auf das Feuer aufmerksam und alarmierten umgehend die Feuerwehr.

StadtRheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh)
Einwohner47.316
BundeslandNRW

Großeinsatz im Kreis Gütersloh: Wohnhaus in Rheda-Wiedenbrück (NRW) in Vollbrand

Am gestrigen Montagmorgen (28. September) ging bei der Feuerwehr in Rheda-Wiedenbrück (NRW) der Notruf ein. Den Rettungskräften wurde gegen 10.45 Uhr ein Zimmerbrand in einem Wohnhaus gemeldet. Doch noch bevor die Löschtrupps den Einsatzort im Kreis Gütersloh erreicht hatten, wurde die Alarmierung durch das Einsatzstichwort „Dachstuhlbrand“ erhöht. Beim Eintreffen stellte sich heraus, dass der Anbau des betroffenen Gebäudes an der Reitäckerstraße lichterloh in Flammen stand, wie das Nachrichtenportal owl24.de* berichtet.

Umgehend wurde mit den Löscharbeiten begonnen. Dafür musste die Straße „Hellweg“ teilweise gesperrt werden. Bei der Bekämpfung des Feuers kamen 64 Helferinnen und Helfer zum Einsatz. „Mithilfe der Drehleiter und des HULF‘s sowie mehrerer Kräfte unter Atemschutz konnten wir ein Übergreifen der Flammen vom Anbau zum Hauptgebäude erfolgreich verhindern“, teilten die Kräfte der Feuerwehr in einem Beitrag auf ihrer Facebookseite mit. Die massive Rauchentwicklung sorgte für schlechte Sichtverhältnisse. Als das Feuer in Rheda-Wiedenbrück (NRW) nach etwa zweieinhalb Stunden gelöscht war, kamen die Schäden an dem Wohnhaus zum Vorschein.

Nach Wohnhausbrand im Kreis Gütersloh – Gebäude in Rheda-Wiedenbrück (NRW) unbewohnbar

Von Außen wurde das Gebäude zwar kaum beschädigt. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung ist das Haus an der Reitäckerstraße derzeit jedoch unbewohnbar. Bevor die Bewohner ihr Zuhause in Rheda-Wiedenbrück (NRW) wieder aufsuchen können, muss das Objekt saniert werden. Während der Löscharbeiten musste die Feuerwehr einige Dachpfannen auf dem Anbau lösen, um Glutnester zu bekämpfen und unschädlich zu machen. Personen kamen bei dem Brand im Kreis Gütersloh* nicht zu Schaden. Einen spektakulären Feuerwehreinsatz gab es am Dienstag (29. September) auch in einer anderen NRW-Stadt. In Delbrück im Kreis Paderborn war ein Mann mit seinem Lkw von einer Brücke in die Tiefe gestürzt und der Laster fiel daraufhin in den Fluss Lippe, wie owl24.de berichtete. (*Owl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes)

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück

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