Mordkommission ermittelt

Tragödie in NRW: Frau am ZOB erschossen – neue Details bekannt

Eine Frau wurde offenbar am ZOB in Preussisch Oldendorf (NRW) von ihrem Ex-Mann mit einer Waffe erschossen. Eine Mordkommission aus Bielefeld ermittelt nun gegen ihn.
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Eine Frau wurde offenbar am ZOB in Preußisch Oldendorf (NRW) von ihrem Ex-Mann mit einer Waffe erschossen. Eine Mordkommission aus Bielefeld ermittelt nun gegen ihn.

Ein Mann hat eine Frau am ZOB in Preußisch Oldendorf nördlich von Bielefeld in NRW mit einer Pistole erschossen. Wenig später rennen Passanten auf ihn zu.

  • Ein Mann (58) aus NRW soll auf offener Straße seine Ex-Frau (54) getötet haben 
  • Am ZOB in Preußisch Oldendorf soll der 58-Jährige mit einer Pistole geschossen haben 
  • Das Opfer kam bei der Tragödie zu Tode  

Update: Montag (6. Januar), 15.34 Uhr. Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld haben soeben das vorläufige Obduktionsergebnis bekannt gegeben. Wie die Behörden in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, starb die 54-jährige Frau aus Preußisch Oldendorf (NRW) an den Folgen einer Schussverletzung. Eine Kugel traf sie am Rücken. Daraufhin war das Opfer verblutet. Vor dem Landgericht Bielefeld wurde nun das Urteil gegen den Mann gesprochen.

Wie bereits berichtet, soll ihr Ex-Mann am ZOB in Preußisch Oldendorf im Kreis Minden-Lübbecke auf sie geschossen haben. Die Ermittler stellten die Schusswaffe, die scharf war, sicher. "Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter vorgeführt und dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags", erklärten die Beamten aus Bielefeld. Einen Waffenschein soll der mutmaßliche Täter nicht besessen haben. 

"Der Polizei in Bielefeld waren bis zur Tat keine Streitigkeiten zwischen dem Ehepaar bekannt und der Tatverdächtige ist bislang auch nicht polizeilich in Erscheinung getreten", bestätigten die Ermittler in der gemeinsamen Presseerklärung. Außerdem fand die Mordkommission "Markt" heraus, dass das Opfer aus Preußisch Oldendorf bei einem Pflegedienst beschäftigt ist und am Sonntag nicht von der Arbeit nach Hause gekommen war. 

"Deshalb hatten sich Familienangehörige auf die Suche gemacht und waren noch vor Benachrichtigung durch die Polizei am Tatort eingetroffen", so die Ermittler aus Bielefeld weiter. Als die Angehörigen von dem Tod der Frau aus Preußisch Oldendorf erfuhren, spielten sich dramatische Szenen ab. Sie mussten von Notfallseelsorgern betreut werden. Die polizeilichen Untersuchungen dauern weiterhin an. 

Auch am ZOB in Minden kam es zu einem brutalen Zwischenfall. Ein Mann wurde von zwei Jugendlichen angegriffen und zu Boden getreten. Nun ist der 55-Jährige an seinen Verletzungen gestorben.

Mögliches Familiendrama in NRW: Mann soll Ex-Frau in Preußisch Oldendorf in der Nähe von Bielefeld getötet haben 

Erstmeldung: Montag (6. Januar), 7.54 Uhr. Dramatische Szenen müssen sich am ZOB in Preußisch Oldendorf im Kreis Minden-Lübbecke nördlich von Bielefeld in NRW abgespielt haben. Am Busbahnhof verlor eine 54-jährige Frau ihr Leben. Nachdem ihr Ex-Mann (58) mit einer Waffe auf sie geschossen haben soll. Vor der Tragödie soll es zwischen den beiden Personen zu einem heftigen Streit gekommen sein. 

Tragödie in NRW: Frau aus Preußisch Oldendorf nördlich von Bielefeld erschossen

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, soll sich die schreckliche Tat am Sonntagmittag (5. Januar) gegen 14.10 Uhr an dem besagten ZOB in NRW zugetragen haben. Dort soll der 58-Jährige im Verlaufe der Auseinandersetzung eine Waffe gezogen haben. Mit der Pistole zielte er offenbar auf seine Ex-Frau (54) und drückte ab. Das Opfer aus Preußisch Oldendorf verstarb noch an Ort und Stelle.   

"Anschließend wurde der Schütze, der ebenfalls aus Preußisch Oldendorf stammte, von mehreren Passanten überwältigt und schließlich von der Polizei festgenommen", so die Ermittler aus Bielefeld weiter. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde von den Beamten am ZOB sichergestellt. Die Einsatzkräfte dankten den Helferinnen und Helfern für ihr schnelles aber auch gefährliches Eingreifen. Den Augenzeugen war es gelungen, dem Mann die Waffe aus der Hand zu schlagen. Kurz vor dem Jahreswechsel im Dezember 2019 wurde in einer Wohnung in Bielefeld die Leiche einer Frau entdeckt und ein Nachbar steht nun unter Mordverdacht. 

Nach tödlichen Schüssen in Preußisch Oldendorf (NRW) – Mordkommission aus Bielefeld ermittelt 

Mehrere Zeugen berichteten nach den tödlichen Schüssen in Preußisch Oldendorf, dass die Pistole des Beschuldigten zunächst nicht richtig funktioniert haben soll. Dem späteren Opfer war so zunächst die Flucht gelungen. Doch an einer Eisdiele an der Mindener Straße wurde die Frau schließlich von ihm erschossen. Eine Mordkommission aus Bielefeld ermittelt nun gegen den 58-Jährigen. 

Die Hintergründe der Tat in Preußisch Oldendorf sind bislang noch nicht geklärt. Vor dem 14-köpfigen Ermittlerteam aus Bielefeld liegt noch viel Arbeit. Am Montag (6. Januar) soll die Leiche der getöteten Frau näher untersucht werden. Nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Rahden im Kreis Minden Lübbecke (NRW), bei dem eine Fußgängerin starb, sind die Ermittlungen hingegen abgeschlossen. 

Im Skiurlaub kam kürzlich auch ein Mann (57) aus Bielefeld um Leben, nachdem er bei einem Unfall in St. Moritz mit einem Schweizer (52) zusammengestoßen war. 

Am Samstag (4. Januar) ereignete sich in NRW ein schreckliches Drama, als ein Mann bei einem Wohnhausbrand in Bielefeld starb und von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden konnte. In Minden eskalierte die Kontrolle einer wohnungslosen Frau, die schwarz mit der Bahn gefahren war. Plötzlich schlug sie auf die Zugbegleiterin ein.

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