Öffnungszeiten, Ausstellungen und Anfahrt

Die Wewelsburg: Deutschlands einzige Dreiecksburg – Alle Infos für den Ausflug

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Die Wewelsburg im Frühling.

Sie ist in Deutschland einzigartig: die Wewelsburg. Über ihre bewegte Geschichte erfahren Besucher in verschiedenen Ausstellungen mehr. Hier erhalten Sie Infos über die Museen, Führungen, Öffnungszeiten und die Anfahrt.

  • Wewelsburg in Büren
  • Über dem Alme-Tal gelegen
  • Museumsstätte

Paderborn – Sie ist die einzige Dreiecksburg in Deutschland, die noch in geschlossener Bauform vorhanden ist: Die Wewelsburg. Sie thront in Büren auf einem Hügel über dem Tal der Alme, einem Lippe-Zufluss. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein burgähnliches Renaissanceschloss. Und die alten Mauern blicken auf eine bewegte und zum Teil düstere Vergangenheit zurück. 

Die Wewelsburg: Ursprung und Geschichte

Die ersten Grundmauern sind etliche Jahrhunderte alt: Am jetzigen Ort der Wewelsburg stand im 9. und 10. Jahrhundert die Wifilisburg. Sie wurde bei der Abwehr der Hunnen genutzt – hierbei sind allerdings Krieger aus Ungarn gemeint. 1123 wurde, von Friedrich von Arnsberg veranlasst, ein weiteres Gebäude an jener Stelle errichtet. Doch nach dessen Tod im Jahr 1124 zerstörten Bewohner eines benachbarten Dorfes die Burganlage, weil sie von dem Regenten unterdrückt worden waren. 

1301 wurde die Wewelsburg von Graf Otto I. von Waldeck, einem Nachfahren, an den Fürstbischof von Paderborn verkauft. Zu dieser Zeit standen dort zwei festungsähnliche Gebäude: das "Bürensche" und das "Waldecksche" Haus. Bis zum Jahr 1589 übergaben die Fürstbischöfe die Wewelsburg an die Landesherren.

In seiner heutigen Form wurde die Wewelsburg von 1603 bis 1609 im Stil der Weserrenaissance vom Paderborner Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg erbaut. Die Mauern der Vorgebäude wurden in integriert und die bis heutige bestehende Dreiecksform entstand. Es wurde hierbei der Form des Bergsporns angepasst, auf dem das Gebäude thront. 

Die Wewelsburg heute am Alme-Tal in Büren.

Zu dieser Zeit nutzte es Von Fürstenberg als Jagdschloss und Nebenresidenz. Es beinhaltet als sogenanntes "festes Schloss" Wohn- und Verwaltungsgebäude, ist aber auch gegen Angriffe von Außen geschützt – zum Beispiel finden sich Schießscharten, Trockengräben und eine Zugbrücke am Eingangsportal. 

Zerstört wurde die Wewelsburg in den nachfolgenden Jahrhunderten zweimal: 1646 während des Dreißigjährigen Krieges und 1945 während des Zweiten Weltkrieges. Dadurch ist die Überlieferung der Baugeschichte unvollständig. Es folgten Wiederaufbaumaßnahmen.

Im 18. und 19. Jahrhundert war das Land verschuldet, die Unterhaltung der Wewelsburg erfolgte deswegen nur notdürftig. Auch Fürstbischöfe nutzten die Anlage nach dem Wiederaufbau im 17. Jahrhundert nicht mehr als Nebenresidenz. 

1802 ging die Wewelsburg schließlich im Zuge der Säkularisierung an den Preußischen Staat über. Der Hochstift Paderborn war aufgelöst worden. 1924 wurde schließlich der Kreis Büren Besitzer der Wewelsburg, die in diesem Zuge zum Kulturzentrum umfunktioniert wurde. Ab 1925 wurde eine Jugendherberge integriert. 

Umbau zur SS-Burg: Die NS-Geschichte der Wewelsburg

Nicht nur die Hexenprozesse im Jahr 1631 werfen ein düsteres Bild auf die Geschichte der Wewelsburg: Während der NS-Zeit sollte das Gebäude zur SS-Burg umgebaut werden. Im Jahr 1934 wurde die Wewelsburg von der NSDAP angemietet – zum symbolischen Mietpreis von einer Reichsmark pro Jahr. 

Führer der SS, der Schutzstaffel, sollten in der Wewelsburg geschult werden – so der Plan Heinrich Himmlers. Während des Zweiten Weltkriegs war dann geplant, dass sich dort SS-Gruppenführer bei besonderen Anlässen träfen. Diese regelmäßigen Treffen fanden allerdings, mit Ausnahme eines einzelnen Treffens, nicht statt.

Die SS hinterließ dennoch an der Wewelsburg deutliche Spuren: Das Gebäude bekam eine neue Inneneinrichtung, zum Teil mit SS-Symbolen. Zudem entfernte sie den äußeren Putz, vertiefte die Trockengräben und ersetzte die Zugbrücke. Auf dem Vorplatz entstanden zwei Verwaltungsgebäude. Das "Renaissanceschloss" wurde immer burgähnlicher.

Zusätzlich ordnete Himmler an, eine zweite Burganlage um die Wewelsburg herum zu bauen. Diese sollte in einem Dreiviertelkreis auf dem Gebiet des gleichnamigen Dorfes Wewelsburg entstehen – die Bewohner sollten umgesiedelt werden. Um diesen Bauplan des Architekten Hermann Bartels auch während des laufenden Krieges durchführen zu können, errichtete die SS ein Konzentrationslager in dem Dorf.

Nach zwei Standortwechseln entstand 1941 das staatliche Hauptlager KZ Niederhagen. Es wurde bis 1943 im Dorf Wewelsburg betrieben. 3900 Häftlinge konnten dort für die zwei Jahre nachgewiesen werden. 1285 von ihnen starben in dem KZ.

Im März 1945 wurde die Burg samt der Verwaltungsgebäude auf Befehl von Himmler gesprengt. Die Wewelsburg und das Wachgebäude brannten völlig aus, das Stabsgebäude wurde vollständig zerstört. Nur wenige Wochen später, am 2. April 1945, wurde die Wewelsburg von amerikanischen Truppen eingenommen.

In den Jahren 1948 und 1949 begann der Wiederaufbau der Wewelsburg. Ab 1950 wurde die Jugendherberge wieder betrieben, zusätzlich wurde die Anlage Sitz des Heimatmuseums des Kreises Büren. Seit 1975 beherbergt sie das Heimatmuseum des Kreises Paderborn. Heute befindet sich das Kreismuseum Wewelsburg in dem historischen Gebäude. Besucher können in den Räumen mehr über die Geschichte der Wewelsburg erfahren. Zusätzlich gibt es eine Gedenkstätte, in der die NS-Geschichte aufgearbeitet wird.

Historisches Museum in der Wewelsburg

In der Wewelsburg können Besucher mehr über die Geschichte des Fürstbistums erfahren. In der Dauerausstellung wird von den ersten Siedlern im Paderborner Land bis zum Ende der Landesherrschaft der Bischöfe im Jahr 1802 berichtet. Dabei geht es unter anderem auch um die Themen städtisches Leben, Landwirtschaft, Landhandwerk und Religiösität. Zudem gibt es Informationen zur Erdgeschichte des Paderborner Landes.

Ein Ausstellungsraum im Historischen Museum der Wewelsburg.

Gedenkstätte in der Wewelsburg: Aufarbeitung der SS-Geschichte

In der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg wird die Zeit zwischen 1933 und 1945 aufgearbeitet. Besucher werden in der Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" über die Taten der Schutzstaffel vor Ort und über ihre allgemeine Rolle während der NS-Zeit informiert. Zudem wird den Opfern der SS-Gewalt gedacht.

Die Preise: Eintritt in die Ausstellungen der Wewelsburg

Für die Dauerausstellungen in der Wewelsburg wird ein Eintrittsgeld gezahlt. Dieser liegt pro Ausstellung bei 3 Euro für einen Erwachsenen. Einen ermäßigten Preis zahlen Schüler und Studenten (bis 27 Jahre), Freiwilligendienst Leistende, Leistungsempfänger nach SGB II oder XII sowie behinderte Menschen ab 80% Schwerbehinderung (Begleitperson mit Ausweis frei). Zudem gibt es weitere Rabatte, zum Beispiel für regionale Familienpässe und Kurkarten. Die Eintrittspreise in der Übersicht:

Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 bis 1945

Eintritt

Erwachsene

3 Euro

Ermäßigt (mit Ausweis)

1,50 Euro

Familien (bis zu zwei Erwachsene mit Kindern unter 18 Jahren)

6 Euro

Für Inhaber einer Jahreskarte

kostenlos

Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS"

kostenlos

Historisches Museum des Hochstifts Paderborn

Eintritt

Erwachsene

3 Euro

Ermäßigt (mit Ausweis)

1,50 Euro

Familien (bis zu zwei Erwachsene mit Kindern unter 18 Jahren)

6 Euro

Für Inhaber einer Jahreskarte

kostenlos

Mitglieder im Förderverein Kreismuseum Wewelsburg e. V.

kostenlos

Gäste der Jugendherberge Wewelsburg

1 Euro

Erwachsenengruppen (ab 10 Personen/mindestens 20 Euro)

2 Euro pro Person

Kinder- und Schülergruppen (ab 10 Personen/mindestens 10 Euro )

1 Euro pro Person

Eintritt für Kindergeburtstage (mindestens 10 Euro)

1 Euro pro Person

Jahreskarten für das Kreismuseum Wewelsburg

Eintritt

Erwachsene

15 Euro

Ermäßigte Personen

10 Euro

Familien

25 Euro

Öffnungszeiten der Wewelsburg

Die Wewelsburg ist montags geschlossen, ebenso an den Weihnachtsfeiertagen. Zu folgenden Zeiten hat die Anlage mit ihren Ausstellungen geöffnet:

Montag

geschlossen

Dienstag bis Freitag

10 bis 17 Uhr

Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Samstag, Sonntag, Feiertage

10–18 Uhr 

Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung

Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr

geschlossen

Anfahrt und Parken – Die Wewelsburg in Büren im Kreis Paderborn

  • Kreismuseum Wewelsburg
  • Burgwall 19, 33142 Büren-Wewelsburg
  • Tel. 02955/762 20

Die Wewelsburg liegt nahe der Autobahnen 33 und 44. Autofahrer können aus dem Norden auf der A33 die Abfahrt 30 "Borchen-Etteln" nehmen und dann weiter in Richtung Böddeken auf der L818 fahren nach Westen fahren. In Böddeken geht es dann nach links auf die L751 (Böddeker Straße). In Büren-Wewelsburg biegen Autofahrer dann nach links in die Lange Straße und weiter auf den Schafsweg. Am Ende der Straße liegt die Burganlage.

Von der A44 aus nehmen Autofahrer die Ausfahrt 60 "Büren" und fahren zunächst nach Norden in Richtung Paderborn Airport auf die Straße "Alter Hellweg". Im dritten Kreisverkehr auf dieser Straße biegen Autofahrer dann in die zweite Ausfahrt und bleiben noch kurz auf dem Alten Hellweg, bevor sie nach rechts in die Straße "Wewelsberger Hellweg"/"Auf der Alme" abbiegen. Dann geht es weiter nach links und direkt wieder nach rechts auf die Straße "Knick", die einmal rund herum um die Wewelsburg führt. Am Ende biegt man wiederum links auf den Burgwall ab.

Die Wewelsburg ist auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und wird von den Linien S61, Sk1 und 461 angefahren. Der Schnellbus 61 fährt ab Paderborn Hauptbahnhof (Richtung Flughafen) regelmäßig nach Büren-Wewelsburg. Die Haltestelle heißt "Kreismuseum" oder "Schule".

Parken kann man direkt an der Wewelsburg. Doch die Betreiber weisen darauf hin, dass der Platz an gut besuchten Tagen nicht immer für alle Fahrzeuge ausreicht. In diesem Fall können auch zwei weitere Ausweichparkplätze angefahren werden: an der Dorfhalle (Niederhagen 3) und an der Bäckerei Grundmann (Schafsberg 2). 

Alternativ kann der Wagen auch an der Straße rund um die Wewelsburg abgestellt werden – natürlich unter Berücksichtigung der Straßenverkehrsordnung und mit Rücksicht auf Anwohner und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Sonderausstellungen und Veranstaltungen in der Wewelsburg

Neben den Dauerausstellungen gibt es immer wieder Wander- und Sonderausstellungen in der Wewelsburg. Sehen Sie einige Beispiele aus den Jahren 2018 und 2019:

  • Der andere Fußball in Deutschland. 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport
  • "Lebensbrüche": Schicksale verfolgter Menschen des Paderborner Landes 1933 bis 1945
  • Fluchtgeschichte(n) 1945/2019
  • Wir machen ein Fass auf! Bier brauen und trinken im Paderborner Land

Darüber hinaus gibt es auch immer wieder Sonderveranstaltungen wie zum Beispiel Schüler- und Unterrichtsprojekte sowie Foto- und Kunstausstellungen. Auch aktuelle Themen wie Rassismus und Maßnahmen dagegen finden in der Wewelsburg immer wieder einen Raum.

Gruppenangebote und Führungen durch die Wewelsburg

Für Schulklassen und andere Gruppen gibt es in der Wewelsburg spezielle Angebote. Es ist jedoch eine Voranmeldung nötig. Zudem können Vorführungen und verschiedene Tagesseminare gebucht werden. 

Deutsch

40 Euro

Englisch

50 Euro

Schmiedevorführung

30 Euro

Führung mit Ortsrundgang

60 Euro

Tagesseminare (ab 4 Stunden)

80 Euro

Angebote für Kinder in der Wewelsburg

In der Wewelsburg können Kindergeburtstage gefeiert werden. Dabei wird den kleinen Besuchern ein buntes Programm rund um Ritter, Hexen und Schatzsuchen geboten. Die Feier dauert etwa 2,5 Stunden ist für maximal 15 Kinder ausgelegt. Folgende Angebote stehen zu Auswahl:

  • "Leben auf der Burg"
  • "Hexenküche und Pillendreher"
  • "Geocaching"
  • "Die kleine Hexe"
  • "Archäologische Spurensuche"
  • "Als der Pulli noch ein Schaf war"

Gruppenführung (maximal 15 Kinder) 

40 Euro

Außer: Geocaching

80 Euro

Eintritt pro Kind und Begleitperson

1 Euro (mindestens 10 Euro)

Café-Restaurant – Gastronomie an der Wewelsburg

Nicht in der Wewelsburg selbst, sondern direkt davor auf dem Burgvorplatz befindet sich das Café-Restaurant "Zur Wewelsburg". In der Museumsgastronomie gibt es warme Speisen mit regionalen Produkten. Zusätzlich gibt es saisonale Speisen und hausgemachte Kuchen und Torten. 

Auf der Speisekarte stehen zum Beispiel Salat, Ofenkartoffel, Schnitzel und Hühnerbrustfilet – aber auch Currywurst und Pommes. Zusätzlich bietet das Café Restaurant "Zur Wewelsburg" eine Speisekarte extra für Schüler an, unter anderem mit Pommes, Chickennuggets, Wewelsburger und Gemüseschnitzel.

Die Museumsgastronomie der Wewelsburg kann außerdem für private und andere Zwecke und Feierlichkeiten gemietet werden. Bei Gruppen ab 10 Personen ist zudem eine Voranmeldung nötig. Auf Anfrage bleibt das Restaurant dann auch länger geöffnet.

  • Am Burgwall 19 in 33142 Büren – Wewelsburg
  • 02955/748 82 48 
  • Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr (Küche bis 17 Uhr)

Jugendherberge: Übernachten in der Wewelsburg

Die Wewelsburg kann nicht nur besichtigt werden: Wer möchte, kann dort auch die Nacht verbringen. Nach dem Wiederaufbau wurde die Jugendherberge 1950 wiedereröffnet. Betreiber ist heute das DJH, das Deutsche Jugendherbergswerk. 

Die Jugendherberge Wewelsburg verfügt über 218 Betten in 47 Zimmern, in denen –  je nach Zimmerwahl – zwischen eine und acht Personen unterkommen, zum Teil mit eigenem Bad oder einer Gemeinschaftsdusche auf dem Flur. Waschgelegenheiten gibt es aber auf jedem Zimmer. Zudem gibt es sieben Tagungsräume mit Platz für 20 bis 160 Personen. In den beiden Speiseräumen können insgesamt 180 Personen gleichzeitig bewirtet werden. Im Nordturm gibt es außerdem eine Sporthalle.

Barrierefreiheit: Ist die Wewelsburg behindertengerecht?

Ja, viele Bereiche der Wewelsburg sind behindertengerecht ausgebaut. So ist die Ausstellung im Historischen Museum barrierefrei – mit Ausnahme des Verlieses und des Kellerraums im Südostflügel. Das Museumspersonal leistet beim Besuch Hilfestellung. Die Erinnerungs- und Gedenkstätte ist ebenfalls mithilfe der Mitarbeiter barrierefrei erschließbar – mit Ausnahme der Gruft. Aber Achtung: Bei Verwendung übergroßer, elektrischer Rollstühle kann es eng werden in der Ausstellung. Folgende Bereiche sind barrierefrei:

  • Zugänge zur Burg und zum ehemaligen Wachgebäude verfügen über Rampen
  • behindertengerechte Toiletten (für Rollstuhlfahrer geeignet)
  • Restaurant und Museumsshop verfügen über Rampen
  • Fahrstuhl vorhanden
  • Weg zwischen Bushaltestelle und Wewelsburg entlang der Beschilderung "Parkplatz/Burg" ebenerdig/flach
  • Behindertenparkplätze am Eingang
  • Audioguides (auch in Leichter Sprache)

Für Blinde und Sehbehinderte wird im Historischen Museum und der Gedenkstätte ein "multisensorischer allgemeiner Rundgang" angeboten. Dort warten Tastmodelle und Repliken auf die Besucher. Zudem werden für Hörgeschädigte regelmäßig Führungen in der Deutschen Gebärdensprache in beiden Museumsabteilungen angeboten.

Dürfen Hunde mit zur Wewelsburg?

Jein: Auf das Außengelände dürfen die Vierbeiner schon – an der kurzen Leine. Doch das Mitführen von Hunden in die Ausstellungsräume ist nicht erlaubt. Wenn Herrchen also in das Museum möchte, müsste das Tier draußen bleiben.

Mit in die Ausstellungen in der Wewelsburg dürfen Hunde nicht. (Symolbild)

Haben Sie schon einmal in der Wewelsburg übernachtet?


Übrigens: Die Wewelsburg ist nicht das einzige historische Gebäude in OWL, welches einen Besuch wert ist. Auch die Sparrenburg in Bielefeld lockt mit ihren Katakomben und dem atemberaubenden Ausblick über die Stadt.

Wer sich einen weiten Blick über den Teutoburger Wald nicht entgehen lassen möchte, der sollte das Herrmannsdenkmal in Detmold besuchen. Die Kollossalstatue thront fast 400 Meter über der Landschaft und ist eins der beliebtesten Ausflugsziele in OWL.

Nicht von Menschenhand erbaut und seit jeher faszinierend sind die Externsteine im Kreis Lippe. Die bis zu 40 Meter hohen Sandstein-Formationen stehen sowohl unter Natur- als auch unter Kulturdenkmalschutz.

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