Vorfall in Paderborn 

Rassismus Eklat! Nach peinlichem Auftritt - Tönnies-Boss bittet um Verzeihung 

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Tönnies entschuldigte sich nach seinen rassistischen Äußerungen in Paderborn. 

In Paderborn leistete sich Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies einen peinlichen Auftritt. Für eine Äußerung beim Event "Tag des Handwerks" entschuldigte er sich nun. 

  • Schalke-Boss in Paderborn mit peinlichem Auftritt 
  • Tönnies leistet sich rassistische Entgleisung
  • Entschuldigung per Twitter 

Paderborn - Bei der Veranstaltung "Tag des Handwerks" in Paderborn trat Clemens Tönnies, der seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender auf Schalke und als Unternehmer eines Fleisch- und Wurstwaren-Großhandels tätig ist, als Redner vor das Mikrofon. Zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung – Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" hielt der 63-Jährige eine Rede. Doch eine Äußerung wurde ihm zum Verhängnis, wie owl24.de* berichtet.

Paderborn: Unternehmer leistet sich rassistischen Ausrutscher 

Bei dem Event in Paderborn empfahl Tönnies die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika. "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren", gab der Unternehmer laut NW von sich. Seine Formulierung sorgte für Irritationen. Trotzdem soll anschließend geklatscht worden sein. 

Das Unternehmen Tönnies aus Rheda-Wiedenbrück steht derzeit ebenfalls stark in der Kritik. Wegen eines Betrugs im Schlachtbetrieb steht die Firma nun vor Gericht. Den Mitarbeiten wird nun der Prozess gemacht, wie owl24.de* berichtet. 

Nach peinlichem Auftritt in Paderborn: Tönnies bittet um Entschuldigung 

Einen Tag später will sich der Schalke-Boss von seiner ursprünglichen Formulierung bei dem Event in Paderborn distanzieren. Via Twitter schreibt Tönnies: "Ich möchte meine Aussage zum Thema Auswirkungen beim Klimawandel richtigstellen. Ich stehe als Unternehmer für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein. Meine Aussage zum Kinderreichtum in afrikanischen Ländern tun mir leid." 

Auch auf der Internetseite des FC Schalke 04 bringt der Unternehmer sein Bedauern zum Ausdruck. Dort schreibt Tönnies: "Liebe Schalker, als Vorsitzender des Aufsichtsrats des FC Schalke 04 stehe ich 1.000 prozentig hinter unseren Vereinswerten. Dazu gehört der Einsatz gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung. Vor diesem Hintergrund möchte ich mich explizit bei euch, den Fans, Mitgliedern und Freunden des FC Schalke 04, für meine Aussage beim Tag des Handwerks entschuldigen. Sie war falsch, unüberlegt und gedankenlos und entsprach in keiner Weise unserem Leitbild. Es tut mir sehr leid." 

Zu einer weiteren rassistischen Äußerung kam es nun auch bei der Deutschen Bahn. Im Bahnhof Hamburg-Altona kam es nach dem Mord-Attentat in Frankfurt zu einer unfassbaren Durchsage. Deutsche Fahrgäste sollten muslimische Anschläge verhindern. Die DB nahm nun Stellung zu der Formulierung. 

*owl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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