Fahndung

Frau verschleppt und vergewaltigt? Polizei Paderborn jagt diesen Mann

In Paderborn (NRW) jagt die Polizei einen Mann, der eine Frau am Lippesee vergewaltigt haben soll.
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In Paderborn (NRW) jagt die Polizei einen Mann, der eine Frau am Lippesee vergewaltigt haben soll.

In Paderborn wird nach einem mutmaßlichen Vergewaltiger gesucht. Er soll eine Frau am Lippesee missbraucht haben. Nun wurde ein Phantombild veröffentlicht.

  • In Paderborn (NRW) jagt die Polizei einen mutmaßlichen Vergewaltiger. 
  • Der Mann soll eine Frau am Lippesee missbraucht haben. 
  • Ein Phantombild zeigt das Gesicht des Tatverdächtigen. 

Update: 15. Juli, 8.03 Uhr. Bei den Beamten der Polizei Paderborn sind nach der Veröffentlichung des Phantombildes bereits erste Hinweise zu der Vergewaltigung am Lippesee eingegangen. Details dazu werden aus ermittlungstaktischen Gründen vorerst nicht gemacht. Wie bereits gestern berichtet wurde, soll ein Mann eine junge Frau verschleppt und missbraucht haben. Der Tatverdächtige wurde bislang nicht ermittelt.
Im öffentlichen Nahverkehr der Domstadt kam es am 12. Juli außerdem zu einem spektakulären Zwischenfall: In Paderborn-Elsen (NRW) sprang ein 20-jähriger Fahrgast aus einem Linienbus, weil der Busfahrer an seiner Haltestelle vorbei gefahren war.  

Erstmeldung: 14. Juli, 9.24 Uhr. Opfer eines brutalen Verbrechens wurde offenbar eine junge Frau aus dem Kreis Paderborn. Sie soll von einem Mann verschleppt und vergewaltigt worden sein. Die Polizeibeamten ermitteln gegen den Tatverdächtigen und haben nun ein Phantombild veröffentlicht. 

StadtPaderborn
BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Fläche179,4 km²
Bevölkerung148.126 (2016)

Vergewaltigung in Paderborn (NRW): Frau verschleppt und am Lippesee missbraucht 

Die Tat soll sich nach Angaben der Polizei am frühen Freitagmorgen (10. Juli) zwischen 0.10 Uhr und 2.30 Uhr zugetragen haben. Gegen 0.10 Uhr befand sich die Frau in der Paderborner Innenstadt. An der Borchener Straße zwischen Kentucky Fried Chicken und Stephans Scheune wollte sie sich an einem Automaten Zigaretten kaufen. Dort wurde sie von einem Mann angesprochen. 

Der Unbekannte sprach akzentfreies Hochdeutsch. Er half ihr beim Zigaretten ziehen. "Als sich die junge Frau anschließend umdrehte, ergriff der Mann sie von hinten und schob sie in den Kofferraum eines Autos, welches sich in unmittelbarer Nähe befand", schrieben die Fahnder aus Paderborn in einer Pressemitteilung am 13. Juli. Der Angreifer brachte sein Opfer zum Lippesee. Am Ufer des Sees soll es zu der Vergewaltigung gekommen sein. 

Paderborn (NRW): Mutmaßlicher Vergewaltiger auf der Flucht – Polizei veröffentlicht Phantombild 

Nach bisherigen Erkenntnissen parkte der Mann seinen Wagen an der Nesthausener Straße in Höhe des Hauses 99. Die Straße geht an dieser Stelle in einen Schotterweg über. Nachdem sich der Tatverdächtige an der Frau vergangen hatte, flüchtete er in unbekannte Richtung. Das Vergewaltigungsopfer blieb allein zurück und brachte sich schließlich selbst in Sicherheit. Später meldete sie den Vorfall den Ermittlern der Polizei Paderborn. Die Frau konnte den mutmaßlichen Vergewaltiger wie folgt beschreiben: 

  • Männlich 
  • Etwa 25 bis 30 Jahre
  • Mittelgroß (ca. 1,70 Meter)
  • Normale Statur
  • Vollbart
  • Dunkle Haare
  • Mitteleuropäischer Typ
  • Akzentfreies Hochdeutsch

Bei dem Fahrzeug des Mannes soll es sich um ein dunkles Auto gehandelt haben – möglicherweise um einen Kombi. Weitere Angaben zu der Vergewaltigung am Lippesee in Paderborn konnte die Frau nicht machen. Mit einem Phantombild jagen die Fahnder jetzt den Tatverdächtigen. 

Mit diesem Bild sucht die Polizei Paderborn nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger.

Polizei Paderborn sucht Zeugen zu der Vergewaltigung am Lippesee  

Der gesuchte Mann, der die junge Frau am Lippesee in Paderborn vergewaltigt haben soll, wurde bislang nicht gefunden. Wer Angaben zur Tat oder zur Person machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 05251 306-0 entgegen. Bereits im April soll es in Paderborn zu einem sexuellen Übergriff gekommen sein und auch in diesem Fall suchen die Ermittler mit einem Phantombild nach dem Tatverdächtigen. Ein Fahndungserfolg bleib bisher aus. Dafür gelang einem Expertenteam in Ostwestfalen-Lippe bei der Bekämpfung des Erregers SARS-CoV-2 ein Erfolg: Forscher der Universität in Bielefeld haben einen neuen Corona-Schnelltest entwickelt, der bereits nach 16 Minuten ein Ergebnis bringen soll.

Ebenfalls beschäftigte jüngst ein völlig betrunkener Autofahrer die Polizei. Der Mann lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit den Beamten, die führ ihn im Krankenhaus endete.

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