Das Kind wurde von einem Wagen erfasst 

Zweijährige stirbt nach Autounfall – Anklage gegen Frau erhoben

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Die Staatsanwaltschaft Paderborn wirft einer Autofahrerin aus NRW jetzt fahrlässige Tötung vor, nachdem eine Zweijährige im Sommer 2019 bei einem Unfall im Krankenhaus gestorben ist (Symbolbild). 

Nach einem tragischen Unglück in NRW, bei dem ein kleines Mädchen (2) getötet wurde, erhebt die Staatsanwaltschaft Paderborn Anklage gegen die Autofahrerin.

  • Die Staatsanwaltschaft Paderborn erhebt Anklage gegen eine Autofahrerin 
  • Mit ihrem Wagen hatte die damals 39-Jährige das Kind erfasst 
  • Das zweijährige Mädchen verstarb im Krankenhaus an den Folgen der schweren Verletzungen

Paderborn/NRW – Die Staatsanwaltschaft wirft der Autofahrerin fahrlässiger Tötung vor. Nach mehreren polizeilichen Untersuchungen kamen die Ermittler aus NRW zu dem Fazit, dass die Frau, die zum Unfallzeitpunkt 39 Jahre alt war, unachtsam gehandelt habe. Beim Befahren der Zufahrt eines Parkplatzes in Paderborn hatte sie ein Kleinkind übersehen. Das Mädchen (2) wurde von ihrem Wagen erfasst und starb drei Tage später im Krankenhaus.

Nach tödlichen Unfall in NRW: Staatsanwaltschaft Paderborn erhebt Anklage gegen Autofahrerin 

Die Tragödie ereignete sich am 16. Juni 2019 auf dem Thüringer Weg in Paderborn-Stadtheide in NRW, als die Zweijährige von dem Wagen der Frau überrollt wurde und zunächst schwere aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen davon trug. Mit einem Rettungshubschrauber wurde das Kind in eine Klinik geflogen. Im Krankenhaus verstarb das Mädchen aber schließlich an den schweren Folgen des Unfalls. 

Etwa ein halbes Jahr nach dem tragischen Unglück in NRW erhebt die Staatsanwaltschaft Paderborn nun Anklage gegen die Autofahrerin. Ihr wird unter anderem Unachtsamkeit vorgeworfen, weil sie das spielende Kind vor dem Wohnhaus am Thüringer Weg nicht bemerkt hatte.  Beim Befahren der Zufahrt des Parkplatzes rollte sie mit ihrem Renault über die Beine der Zweijährigen, die auf dem Boden gesessen hatte. Am frühen Freitagmorgen (10. Januar) kam es in NRW zu einem heftigen Unfall, als ein Ford-Fahrer auf der B64 in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh frontal in das Heck eines Bullis krachte und mehrere Menschen verletzt wurden.

Prozess am Amtsgericht Paderborn: Zweijährige bei Tragödie in NRW gestorben 

Wegen fahrlässiger Tötung wird sich die Angeklagte in naher Zukunft in einem Prozess vor dem Amtsgericht in Paderborn verantworten müssen. Einen Termin für die Hauptverhandlung gibt es bislang noch nicht. Der Hörfunksender Radio Hochstift aus NRW hatte zuerst über die Anklage berichtet.

Nachdem tödlichen Unfall, bei dem die Zweijährige ums Leben kam,benötigte die Familie Hilfe. Deshalb wurde einen Spendenaufruf gestartet. Bei einem anderen Unfall, der sich kurz nach Silvester ereignete, wurde ein elfjährige Junge in Paderborn von einem Böller schwer verletzt, als er und seine Familie gerade dabei waren, die Überreste des Feuerwerks zu beseitigen. 

Zurzeit warnt die Polizei Paderborn dringend vor besonders gefährlichen Drogen: Die sogenannten Legal Highs können sogar zum Tod führen.

Am Freitag (10. Januar) wurde ein Mann (43) nach einem schweren Busunglück in Lichtenau (NRW) mit etwa 30 Verletzten vom Amtsgericht in Paderborn verurteilt, weil er unter Drogeneinfluss gefahren sein soll.

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