Kinder erlitten GEHIRNERSCHÜTTERUNGEN, PRELLUNGEN, PLATZWUNDEN

Schulbus-Unfall mit etwa 30 verletzten – Urteil gefallen

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Nachdem es in Lichtenau in NRW zu einem schweren Schulbus-Unfall gekommen war, wurde der Fahrer vom Amtsgericht in Paderborn bestraft. 

Ein schweres Busunglück in Lichtenau (NRW) forderte am 2. April rund 30 Verletzte. Jetzt wurde der Fahrer vom Amtsgericht Paderborn verurteilt. 

  • Ein 43-jähriger Schulbusfahrer soll in Lichtenau im Kreis Paderborn in NRW unter Drogeneinfluss einen schweren Verkehrsunfall verursacht haben 
  • Ab Freitag (10. Januar) muss sich der Mann nun in einem Prozess verantworten 
  • Bei dem Unfall wurden etwa 30 Fahrgäste, darunter viele Schüler verletzt 

Update: Freitag (10.Januar), 11.37 Uhr. Soeben fiel vor dem Amtsgericht in Paderborn das Urteil gegen den 43-Jährigen Mann. Der Angeklagte wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt.   

Erstmeldung: Freitag (10. Januar), 11.32 Uhr. Mit voller Wucht war ein Linienbus in NRW gegen einen Baum gekracht. Der Unfall ereignete sich in Lichtenau auf dem Weg nach Paderborn. 35 Personen wurden damals verletzt, darunter viele Schüler. Die Fahrgäste erlitten unter anderem Gehirnerschütterungen, Prellungen und Platzwunden. Die Behörden leiteten Ermittlungen gegen den Fahrer des Busses ein. Der 43-jährige Mann muss sich nun in einem Gerichtsprozess verantworten, weil er unter Drogeneinfluss gestanden haben soll. 

Schulbus in Lichtenau nahe Paderborn in NRW verunglückt: Fahrer blieb unverletzt   

Das Schulbus-Unglück in Lichtenau (NRW) ereignete sich am frühen Morgen des 2. April 2019. Den Rettern aus Paderborn bot sich damals ein schlimmes Bild. Wegen der hohen Wucht des Aufpralls wurde der Baum entwurzelt und das Fahrzeug völlig zerstört. Während einige Fahrgäste, die im vollbesetzten Bus saßen, zum Teil schwere Verletzungen davon trugen, blieb der Fahrer unversehrt. 

Nachdem schweren Unfall in Lichtenau, übernahm die Polizei Paderborn die Ermittlungen. Schnell kam es zu Anschuldigungen. "Der 43-jährige Busfahrer sei möglicherweise unter Drogeneinfluss gefahren", hieß es. Die Staatsanwaltschaft erhob im August 2019 schließlich Anklage gegen den Beschuldigten. 

Nach schwerem Schulbus-Unglück in Lichtenau (NRW) – Prozess gegen Fahrer startet am Amtsgericht in Paderborn 

Ab heute (Freitag, 10. Januar) sitzt der Mann, der den schweren Unfall in Lichtenau verursacht haben soll, auf der Anklagebank. Am Amtsgericht in Paderborn (NRW) wird ihm der Prozess gemacht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vorsätzliche Straßenverkehrsgefährdung und fahrlässige Körperverletzung vor. Der Busfahrer berichtete den Polizeibeamten damals von technischen Problemen, die zu der Kollision geführt haben sollen. 

Ein Gutachten konnte dies aber offenbar nicht bestätigen. Stattdessen fanden die Ermittler in dem Blut des Busfahrers Spuren von Betäubungsmitteln. Im Prozess in Paderborn muss nun geklärt werden, wie es zu dem schweren Unglück in Lichtenau wirklich gekommen ist. Das Urteil könnte noch heute fallen. Am frühen Freitagmorgen (10. Januar) kam es in NRW zu einem heftigen Unfall, als ein Ford-Fahrer auf der B64 in Herzebrock-Clarholz bei Gütersloh frontal in das Heck eines Bullis krachte und mehrere Menschen verletzt wurden.

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