Mehr als 50 Fälle bekannt

21-Jähriger zwingt Minderjährige zum Geschlechtsverkehr

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In Paderborn steht ein 21-Jähriger wegen Erpressung und Vergewaltigung vor Gericht (Symbolbild).

Ein 21-Jähriger muss sich bald vor dem Landgericht Paderborn verantworten. Er hat Mädchen erpresst und teilweise zum Sex gezwungen.

Paderborn – Im Mai startet am Landgericht Paderborn der Prozess gegen einen 21-jährigen Mann aus Lippstadt. Er soll in insgesamt 53 Fällen junge Mädchen über WhatsApp, Facebook und Dating Apps erpresst haben. Dabei ging er meistens nach der gleichen Masche vor. Er nahm mit den Mädchen Kontakt auf und bat irgendwann um Nacktfotos. Sobald er diese erhielt, nahm die Erpressung ihren Lauf.

Außerdem: Ein 21-Jähriger aus Gütersloh ist angeklagt wegen Erpressung und Vergewaltigung: Der Mann hatte in OWL im Internet Kontakt zu Frauen. Er lockte sie in die Falle.

Prozess in Paderborn: Junge Mädchen zum Beischlaf gezwungen

Er drohte den Mädchen damit, die Fotos zu veröffentlichen, sollten sie ihm nicht noch pikantere Aufnahmen schicken. Unter anderem verlangte er dabei Aufnahmen von sexuellen Handlungen an ihnen selbst. Manchmal trafen sich die Mädchen auch persönlich mit dem Angeklagten, was dieser nutzte, um seine Opfer zum Sex zu zwingen.

Gegenüber der NW sagt Oberstaatsanwalt Christoph Zielke, dass insgesamt 53 Fälle bekannt wären. Die Opfer seien zwischen 12 und 18 Jahre alt gewesen. Zum Schutz der Privatsphäre nannte er jedoch keine Details. Die Taten fanden im Zeitraum zwischen April 2015 und Oktober 2016 statt. Viele der Mädchen hätten jedoch rechtzeitig den Kontakt abgebrochen. Für den Prozess am Landgericht Paderborn sind drei Verhandlungstage angesetzt.

Paderborn: Angeklagte bereits wegen Vergewaltigung verurteilt

Bereits im Juli 2017 wurde der heute 21-Jährige wegen Vergewaltigung zu zwei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Damals wandte er seine Masche bei einem Mädchen aus Münster an. Die Ermittlungen zum jetzigen Verfahren liefen damals bereits. Je nachdem wie der Prozess in Paderborn ausgeht, wird die bestehende Strafe aufgestockt.

Vor dem Landgericht Paderborn beginnt im Mai der Prozess gegen den 21-Jährigen.


In Paderborn rasteten zwei Jugendliche völlig aus. Sie setzten eine Mülltonne in Brand und riefen anschließend rechtsradikale Parolen. Einer der beiden zeigte sogar den Hitlergruß.

Auf der A33 herrscht an einem kleinen Abschnitt in Richtung Paderborn plötzlich Tempo 100. Der Grund ist eine marode Schallschutzwand. Außerdem: In der Nähe, in Herford, standen zwei Männer wegen Belästigung vor Gericht.

Geht in Paderborn ein Feuerteufel um? Die Feuerwehr musste am Wochenende zu fünf Bränden in zwei Tagen ausrücken. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

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