Coronavirus-Pandemie

Bundesnotbremse: So wirkt sie sich auf die Schulen in Paderborn aus

In Paderborn gilt seit einigen Tagen die Bundesnotbremse. Die vielen Corona-Fälle wirken sich auch auf den Betrieb in den Schulen aus.

Paderborn – In der Region gibt es nach wie vor viele Corona-Fälle. Seit vier Tagen gilt in Kreis und Stadt Paderborn die Bundesnotbremse. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sank die 7-Tage-Inzidenz am Mittwoch (28. April) leicht auf 157,2. Dennoch werden die Schulen ab Donnerstag (28. April) größtenteils geschlossen. Die Schüler kehren zurück in den Distanzunterricht.

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Bundesnotbremse greift in Paderborn: Nicht alle Schulen schließen

Im Kreis Paderborn ist mit dem Präsenzunterricht vorerst wieder Schluss. Da der Inzidenzwert an drei Tagen in Folge über 165 lag, ist der Wechselunterricht nicht mehr erlaubt. Per Allgemeinverfügung hatte das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am Dienstagnachmittag (27. April) festgestellt, dass durch die Überschreitung des Schwellenwertes die nächste Stufe der bundesweiten Corona-Notbremse im Kreis greift.

Betroffen von dem Verbot sind die allgemeinbildenden Schulen, die Hochschulen (zum Beispiel die Uni Paderborn), außerschu­lische Einrichtungen der Erwachsenenbildung und ähnliche Einrichtungen. Ausnahmen bilden bekanntermaßen die Abschlussklassen und Förderschulen. Hier können die Schüler weiterhin im Präsenzunterrichtet bleiben. Ab Mittwoch gilt in Paderborn bereits die nächste Stufe der Bundesnotbremse und Geschäfte des Einzelhandels müssen vorübergehend geschlossen bleiben. Es kann nur noch bestellte Ware abgeholt werden (Click & Collect).

Paderborn: Schulen und Kitas bieten Notbetreuung an

In Kitas und Schulen (Klasse 1 bis 6) werde nach Angaben des Kreises Paderborn eine Notbetreuung angeboten. „Hier gilt der Appell, die Kinder so weit wie möglich zu Hause zu betreuen. Ist dies nicht möglich, haben die Eltern die Möglichkeit, die Notbetreuung in Anspruch zu nehmen“, teilte Kreissprecherin Michaela Pitz mit. Nicht nur Eltern bestimmter Berufsgruppen dürfen das Betreuungsangebot in Anspruch nehmen.

Wieder Alltag in Paderborn: Die Klassenzimmer in den Schulen sind verwaist, Schüler werden von zu Hause unterrichtet.

Auf der Homepage des Kreises Paderborn finden Bedürftige das entsprechende Antragsformular. Das Formblatt muss ausgefüllt und unterschrieben werden und schließlich beim Kita-Besuch vorgezeigt werden. Das Verbot des Präsenzunterrichts gilt so lange, bis die 7-Tage-Inzidenz wieder stabil unter 165 gesunken ist. Am ersten Montag nach der entsprechenden Feststellung des NRW-Gesundheits­ministeriums dürfen die Schülerinnen und Schüler zum Wechselunterricht zurückkehren. Seit Samstag muss sich die Bevölkerung zudem an eine nächt­liche Ausgangssperre (von 22 bis 5 Uhr) halten. Spazieren gehen oder joggen bleibt zwischen 22 und 24 Uhr erlaubt. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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