Tödlicher Arbeitsunfall

Mann verunglückt auf Hebebühne tödlich - neue Details bekannt

In Paderborn (NRW) kam ein Mann auf einer Baustelle zu Tode. Die Ungluecksursache konnte jetzt von der Polizei ermittelt werden (Symbolbild).
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In Paderborn (NRW) kam ein Mann auf einer Baustelle zu Tode. Die Unglücksursache konnte jetzt von der Polizei ermittelt werden (Symbolbild).

Bei einem schlimmen Unfall auf einer Baustelle in Paderborn ist kürzlich ein 31-jähriger Arbeiter gestorben. Die Unglücksursache steht jetzt fest.

  • In Paderborn (NRW) kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. 
  • Ein 31-jähriger Mann starb auf einer Baustelle. 
  • Die polizeilichen Untersuchungen zur Unglücksursache sind abgeschlossen.

Paderborn – Ein tragischer Arbeitsunfall auf einer Baustelle an der Pamplonastraße in Paderborn endete vor kurzem tödlich. Ein 31-jähriger Mann aus Polen verlor sein Leben. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar. Doch jetzt nannte die Polizei neue Details zu dem schrecklichen Vorfall. 

Paderborn: Falsche Bedienung wird Mann auf Baustelle zum Verhängnis

Wie die Beamten der Polizei Paderborn am heutigen Dienstag (28. Januar) in einer Pressemitteilung erklärten, ereignete sich das Drama auf der Baustelle an der Pamplonastraße bereits am vergangenen Freitag (24. Januar). Am Nachmittag, gegen 16.25 Uhr, arbeitete er an dem Dach einer Halle. Um an die Decke des Gebäudes zu gelangen, benutze er eine Steiger-Hebebühne

Zum Zeitpunkt des Arbeitsunfalls befand sich der 31-jährige Mann allein in der Arbeitskanzel. Das Gerät bediente er selbst. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler aus Paderborn, unterlief ihm dabei ein Fehler, der tödliche Folgen hatte. 

Ermittlungen zum Arbeitsunfall in Paderborn (NRW): Arbeiter gegen Betonträger gedrückt 

Eine Fehlbedienung des Arbeiters führte offenbar dazu, dass die Person gegen einen Betonträger gedrückt wurde, schrieben die Polizeibeamten in der Presseerklärung, die unserer Redaktion vorliegt. Dabei zog sich der Angestellte in Paderborn lebensgefährliche Verletzungen zu, die noch auf der Baustelle zum Tode des Mannes führten. 

Gefunden wurde der 31-Jährige von einem Arbeitskollegen, der den Unfall in Paderborn erst einige Zeit später bemerkt hatte. Er alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Der Notarzt versuchte noch den Verletzten zu reanimieren, doch für ihn kam jede Hilfe zu spät. In der Region OWL kam es kürzlich erst zu einem Arbeitsunfall, als ein Handwerker in Herford in dem Kirchturm der Johanneskirche in die Tiefe stürzte. Den Feuerwehrleuten stand eine komplizierte Bergung bevor, weil sie den Verletzten nicht durch die engen Wege im Gebäude transportieren konnten.

Zu einem weiteren schlimmen Unglück kam es nun in Bad Driburg: In einem Wald bei Höxter wurde ein Arbeiter bei Baumfällarbeiten schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert.

In der Region kam es am Dienstagmorgen (4. Februar 2020) gleich zu mehreren Unfällen: Offenbar aufgrund von Straßenglätte krachte es in Paderborn auf der B64 und auf der Warburger Straße, wo ein Autofahrer verletzt wurde.

In Teilen Deutschlands haben kräftige Unwetter am Dienstag (4. Februar 2020) für Chaos gesorgt: Glatte Straßen führten auch in Paderborn zu mehreren Unfällen und jetzt warnen Wetterexperten vor Sturm, Gewitter und Schnee in der Region.

Nicht nur in Paderborn - auch anderswo kommt es zu Arbeitsunfällen

In einer anderen Stadt in Ostwestfalen-Lippe (NRW) ist es nun am 9. Juni auch zu einem schweren Unglück gekommen: Bei der Bertelsmann Tochterfirma Arvato in Gütersloh starb ein Monteur bei einem tödlichen Arbeitsunfall, nachdem er von einem herabstürzenden Metallteil getroffen wurde.

Auch auf der B64 im Kreis Paderborn kam es jüngst zu einem schweren Unfall. Zwei Autos krachten frontal ineinander, wobei ein Mann schwer verletzt wurde.

Zu einem schrecklichen Vorfall kam es in Nordhessen: In Volkmarsen bei Warburg (Kreis Höxter) nahe der Grenze zu NRW hat sich bei einem Rosenmontagsumzug ein Drama abgespielt, als ein Mercedes in eine Zuschauermenge fuhr und mehrere Kinder und Erwachsene verletzt wurden.

Erneut kam es in der Universitätsstadt zu einem schweren Arbeitsunfall: In Paderborn wurde ein Mann bei einem Unglück auf einer Baustelle unter Trümmerteilen begraben und starb

Am 7 und 8. Juli kam es in Ostwestfalen-Lippe bei einem Netzanbieter zu Einschränkungen: In Paderborn ärgerten sich Vodafone-Kunden über den Internetausfall und der Anbieter arbeitete stundenlang an einer Lösung.

Am Donnerstag (3. September) rief ein Feuer die Feuerwehr auf den Plan: In Paderborn (NRW) wurde wegen eines Brandes auf einem Firmengelände an der Straße „Oberes Feld) Großalarm ausgelöst und mehrere Retter eilten zum Unglücksort. 

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