Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung

Schwerer Busunfall mit 40 Verletzten bei Lichtenau – Staatsanwaltschaft ermittelt

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Bei einem schweren Busunfall bei Lichtenau wurden 40 Menschen verletzt, zehn von ihnen schwer. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. (Symbolbild)

Schwerer Unfall bei Lichtenau: Ein mit 40 Personen voll besetzter Bus verunglückte auf der A44. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

+++ Newsticker zum Unfall auf der A44 bei Lichtenau aktualisieren +++

  • Schwerer Unfall bei Lichtenau
  • 40 Fahrgäste verunglückt
  • Staatsanwaltschaft ermittelt

Update vom 9. Juli: 8.35 Uhr. Nach dem schweren Unfall auf der A44 bei Lichtenau hat jetzt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung gegen den Fahrer aufgenommen. Bei dem Unglück in der Nacht auf Sonntag (7. Juli) wurden 40 Menschen verletzt, zehn von ihnen schwer. Die A44 war in beiden Richtungen stundenlang dicht.

Zwei Männer sind in Lichtenau in Streit geraten. Einer von ihnen zog plötzlich ein Messer. Dabei wurde ein 24-Jähriger verletzt.

Außerdem büxten bei Lichtenau mehrere Rinder aus. Die Tiere liefen auf die Bundesstraße. Feuerwehr und Polizei waren stundenlang im Einsatz. 

Update: 13.36 Uhr. Die Ermittlungen nach dem schweren Unfall auf der Autobahn bei Lichtenau verzögern sich. Die beiden verletzten Busfahrer können nach aktuellen Informationen heute nicht mehr vernommen werden. Demnach ist es weiter unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Update: 9.42 Uhr. Nach Informationen von Feuerwehr-Einsatzleiter Alfons Kneffler hatten die Businsassen bei dem schweren Unfall bei Lichtenau großes Glück. Von den 40 Personen hätten sich viele selbstständig aus dem Unfall-Wrack befreien können. Auch hätten viele Leichtverletzte anderen Insassen sofort Erste Hilfe leisten können. Nach wie vor ist unklar, wie es zu dem Unglück kam. Die beiden Fahrer sollen schnellstmöglich vernommen werden, heißt es.

Update: 8.51 Uhr. Wie es zu dem schweren Unfall bei Lichtenau kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei tappt im Dunkeln. Möglicherweise sollen noch heute die beiden Busfahrer vernommen werden. Nach aktuellen Informationen verlor der 52-Jährige plötzlich die Kontrolle über das Fahrzeug. 

Erstmeldung vom 8. Juli. Lichtenau – Auf der A44 bei Lichtenau in Fahrtrichtung Kassel kam es in der Nacht auf Sonntag (7. Juli) zu einem tragischen Unglück mit einem Reisebus. Gegen 1 Uhr verlor der 52-jährige Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und kippte auf die Seite. 38 Personen aus Hameln waren an Bord, zehn von ihnen wurden schwer verletzt.

Lichtenau: Verletzte müssen notärztlich behandelt werden

Sie mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Die weiteren Fahrgäste zogen sich bei dem Unfall bei Lichtenau leichte Verletzungen zu. Einige von ihnen wurden zur ambulanten Behandlung in die Klinik gebracht, konnten aber zwischenzeitlich entlassen werden. Andere konnten noch vor Ort oder in der "Verletztensammelstelle", die von der Feuerwehr eingerichtet wurde, versorgt werden. Die Reisegruppe war auf dem Weg nach Italien.

Der Chef des Busunternehmens äußerte sich nach dem schweren Unfall bei Lichtenau in einer Pressemitteilung. Seinen Angaben zufolge sei der Fahrer ausgeruht gewesen. Er sei seit 20 Jahren Teil des Unternehmens und gelte als besonders zuverlässig.

Unfall auf der A44 bei Lichtenau: Autobahn stundenlang dicht

Die A44 war für vier Stunden in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Laut Polizei wurde die Gegenfahrbahn Höhe Lichtenau gesperrt, um den Rettern einen schnelleren Zugang zur Unglücksstelle ermöglichen zu können. Die Sperrung in Richtung Kassel wurde gegen 9 Uhr wieder aufgehoben.

Bereits vor wenigen Monaten kam es in Lichtenau zu einem schweren Busunfall. Dabei wurden mehrere Schüler verletzt. Unmittelbar nach dem Unfall gab es große Spekulationen. Laut Medienberichten soll der Fahrer, der auf dem Weg nach Lichtenau gewesen war, unter Drogen gestanden haben.

Auf derB68 bei Lichtenau kam es zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Eine Frau war mit ihren zwei Kindern unterwegs, als es plötzlich zum Crash kommt. Die Mutter starb wenige Tage nach dem Unfall.

Bei einem bewaffneten Überfall auf einer Burger-King-Filiale in Paderborn wurde eine Angestellte mit einem Messer bedroht. Plötzlich esaklierie die Situation. Die Frau sank zu Boden und blutete am Kopf.

Nach dem schweren Busunfall in Lichtenau wurde nun Anklage gegen den Fahrer erhoben. Die Staatsanwaltschaft erhebt schwere Vorwürfe gegen den 44-Jährigen. Bei dem Unglück im April gab es mehrere Verletzte.

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