Vollsperrung der Autobahn

Schwerer Unfall auf A44: Autofahrer schwebt in Lebensgefahr

Am Montag kam es auf der A44 zu einem schweren Unfall. Ein Pkw-Fahrer krachte in einen liegengebliebenen Lkw und wurde lebensgefährlich verletzt.

  • Am Montag kam es zu einem schweren Unfall auf der A44.
  • Bei Wünnenberg-Haaren im Kreis Paderborn kollidierte ein Autofahrer mit einem Lkw.
  • Der Mann schwebt nach dem Unfall aktuell in Lebensgefahr.

Wünnenberg-Haaren/Paderborn – Als ein Lkw-Fahrer am Montagnachmittag auf der A44 unterwegs war, platzte gegen 17.20 Uhr ein Reifen am Fahrzeug. Zwischen den Anschlussstellen Büren und Kreuz Wünnenneberg-Haaren gelang es dem Fahrer, den Sattelzug am auf dem linken Fahrstreifen zu stoppen. 

Kreis Paderborn: Autofahrer kracht auf der A44 in stehenden Lkw

Noch bevor die Einsatzkräfte am Unfallort auf der A44 eintrafen, kam es zu einem verheerenden Vorfall. Ein Autofahrer (39) aus Belgien krachte aus bislang unbekannter Ursache in den liegengebliebenen Lkw. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt und in seinem Autowrack eingeklemmt. Als die Feuerwehr an der Unfallstelle im Kreis Paderborn ankam, mussten die Retter den 39-Jährigen mit schwerem Gerät aus seinem Auto schneiden.

Kreis Paderborn: Zwischen den Anschlussstellen Büren und Wünnenberg-Haaren geschah am Montag der schwere Unfall.

Schwerer Unfall auf A44 im Kreis Paderborn: Hubschrauber im Einsatz

Da der Autofahrer nach dem Unfall auf der A44 in Lebensgefahr schwebte, wurde ein Rettungshubschrauber aus Lünen bestellt, der ihn dann unter hohen Vorsichtsmaßnahmen in eine Klinik nach Bielefeld bringen konnte. Der Lkw-Fahrer blieb bei dem Unfall im Kreis Paderborn hingegen unverletzt. 

Die A44 blieb in Fahrtrichtung Kassel aufgrund der Unfallaufnahme und den Aufräumarbeiten für knapp vier Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr an der Anschlussstelle Büren um. Zwischenzeitlich bildete sich ein Stau von über fünf Kilometern, obwohl sich der Verkehr auf den Autobahnen aufgrund der Corona-Krise momentan auf ein Minimum reduziert hat. Der Sachschaden bei dem Unfall im Kreis Paderborn beläuft sich auf etwa 26.000 Euro.

Auch im Kreis Paderborn ist das Coronavirus weiter auf dem Vormarsch. Die Infektionszahlen steigen und es gibt bereits sechs Todesfälle. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / David Young

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