Beschuldigter streitet Tat ab

Nach tödlicher Messerattacke in Delbrück – Anklage erhoben  

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Die Ermittler sicherten nach der Bluttat in Delbrück Spuren (Symbolbild).  

Der 28-Jährige soll in Delbrück auf einen Mann eingestochen haben. Das Opfer starb an seine Verletzungen. Nun könnte es zu einem Prozess kommen. 

+++ Newsticker: Mann nach Messerattacke in Delbrück gestorben +++

Update: 30. April 2019, 15.50 Uhr. Delbrück – Nach der tödlichen Messerattacke in der Spielstraße Delbrück hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen den Beschuldigten erhoben. Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen am 28. November 2018 einen Mann mit einem Messer getötet zu haben. Ein Gerichtstermin steht noch nicht fest. 

Die polizeiliche Untersuchung ergab, dass sich der Beschuldigte und sein Opfer in der Tatnacht in Delbrück zufällig über den Weg gelaufen sind. Beide kannten sich. Schon in der Vergangenheit war es zu Streitigkeiten gekommen. So auch bei diesem Aufeinandertreffen. Der Grund für die Reibereien konnte bislang nicht ermittelt werden. Auch von der Tatwaffe fehlt bis heute jede Spur. Der Verdächtige gab bei seiner Vernehmung an, sich nur verteidigt zu haben. 

Zollbeamte machten einen riesen Fang: Die Ermittler durchsuchten in der Nähe von Paderborn ein Fahrzeug aus den Niederlanden und machten einen erstaunlichen Fund. 

Delbrück: Haftbefehl erlassen

Update: 7 Dezember, 14.25 Uhr. Delbrück – Der verhaftete Deutsch-Russe, der in Delbrück wohnt, sagte bei der Polizei zur Tat aus. Er gab zu das Opfer mit Stichen verletzt zu haben. Allerdings will er nach eigenen Angaben aus Notwehr gehandelt haben. Diese Beschreibung stimmt nicht mit den Untersuchungen der Ermittler über ein. 

Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 28-jährigen Delbrücker beantragt. Er wurde heute noch dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. 

Delbrück: Zwei Festnahmen

Update: 6. Dezember. Delbrück – Nach den tödlichen Stichen in Delbrück haben die Ermittler zwei Tatverdächtige festgenommen. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen. Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen Mann und seinem Bruder.  

Laut Polizei wohnen die beiden Delbrücker in der Nachbarschaft des Opfers. Einer der Brüder wurde von Zeugen am Tatort gesehen. Nach weiteren Ermittlungen mussten die Ermittler einen der Männer wieder freilassen. Die Tatwaffe wurde bis jetzt nicht gefunden. Möglicherweise könnte gegen die mutmaßlichen Täter heute noch Haftbefehl erlassen werden. 

Delbrück: Ermittler suchen Tatwaffe

Update: 5 Dezember. Delbrück – Die Beamten der Mordkommission "Spee" arbeiten nach der tödlichen Messerattacke in Delbrück weiter an der Aufklärung des Falls. Die Ermittler versuchen derzeit an die Tatwaffe zu gelangen. Bei der Suche sollen die Polizisten heute unterstützt werden. Eine Hundertschaft soll dabei zum Einsatz kommen. Bislang seien nur wenige Zeugenhinweise zu der schrecklichen Tat eingegangen, heißt es. Die Polizei führt weitere Befragungen in der Nachbarschaft durch. 

In Delbrück wurde eine Leiche gefunden. (Symbolbild) 

Delbrück: Was gibt es neues zum Tötungsdelikt 

Update: 4. Dezember. Delbrück – Nach dem Blutbad in Delbrück hat die Polizei bislang noch keine heiße Spur. Die Ermittler gehen weiter von einer Gewalttat aus. Es werden dringend Zeugen gesucht, die Angaben zu dem Fall machen können.   

Die Leiche des toten Mannes lag nur wenige Meter von einer Kita entfernt. Durch einen Hintereingang wurden die Mädchen und Jungen in das Gebäude der Einrichtung gelassen. Damit blieb ihnen der grausame Anblick des toten Mannes erspart. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Tat in Delbrück machen können. Hinweise werden unter 0521-5450 entgegengenommen.

Anwohner können nicht fassen, was vor ihrer Haustür in Delbrück passiert ist. Bis auf ein paar Einbrüchen sei es hier eine ruhige Gegend, sagen die Bewohner. Die Mordkommission "Spee" geht weiterhin von einer Gewalttat aus. Zu möglichen verdächtigen Personen werden aus bisher keine Angaben gemacht, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. 

Delbrück: Obduktionsergebnis ist da

Update: 18.30 Uhr. Delbrück – Den ganzen Tag haben die Ermittler am Tatort in Delbrück Spuren gesichert. Der Mann (33) wurde durch mehrere Stiche sehr schwer verletzt und hat viel Blut verloren. Er ist innerlich verblutet und kam so zu Tode. 

Die Leiche wird noch genauer untersucht. Ein Ergebnis liegt frühstens am kommenden Montag (3. Dezember) vor. Zu einem möglichen Täter gibt es bislang keine Angaben, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden.   

Delbrück: Leiche wird obduziert 

Update: 30. November, 12.20 Uhr. Delbrück – Gegen 0.16 Uhr fand ein Passant den Mann (33). Er lag schwer verletzt im Eingangsbereich eines Hauses in Delbrück. Sofort alarmierte er die Rettungskräfte. Der Notarzt konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Jetzt wird die Leiche untersucht.   

Die Ermittler gehen von einem brutalen Verbrechen aus. Der Körper des Toten weise massive Gewalteinwirkung im Brust- und Halsbereich auf, so die Beamten. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln nun wegen eines Tötungsdelikts. 

Details zum Fundort in Delbrück

Update: 30. November, 11.55 Uhr. Delbrück – Die Leiche wurde mitten in einem Wohngebiet vor dem Eingang eines Wohnhauses an der Friedrich-von-Spee-Straße in Delbrück entdeckt. Die Identität sei bereits geklärt, so die Polizei. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein Kindergarten. In der Einrichtung läuft der Betrieb heute ganz normal weiter. 

Delbrück: Leiche gefunden – Spurensicherung am Fundort 

Erstmeldung: 30. November 2018. Delbrück – Hat es Ende November (29.11./30.11.) in Delbrück einen Mord gegeben? Was genau passiert ist, weiß die Polizei noch nicht. Fußgänger haben in der Friedrich-von-Spee-Straße in Delbrück einen toten Mann gefunden. Mit Messerstichen soll dieser übel zugerichtet worden sein. 

Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um den Fall in Delbrück aufzuklären. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Die Ermittler sind vor Ort um Spuren zu sichern

In der Friedrich-von-Spee-Straße in Delbrück wurde der tote Mann gefunden.

Bei einem Feuer in Delbrück starben 4000 Junggänse und zwei Personen erlitten Verletzungen. 

Ein Mann stürzte in Paderborn vom Fahrrad, weil er möglicherweise betrunken war. 

Bei schweren Verkehrsunfällen auf der B64 in Delbrück sind im Sommer 2018 mindestens zwei Frauen gestorben. Außerdem kam es im Rahmen des Delbrücker Schützenfestes zu zahlreichen Straftaten. Gleich dreimal musste die Polizei anrücken. Auch Krankenwagen und Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Auch in Bielefeld wurde eine Leiche entdeckt. Die Beamten haben einen Verdacht. In der Nähe, in Schloß Holte-Stukenbrock, wurde eine Frau von einem Greifvogel attackiert. Außerdem: In der Nähe von Delbrück, in Paderborn, gibt es regelmäßig schwere Verkehrsunfälle. Jetzt doll der Gefahrenpunkt entschärft werden.

Eine junge Motorradfahrerin (17) verlor bei Delbrück die Kontrolle über ihr Bike. Sie trug schwere Verletzungen davon. Außerdem konnte ein Mann bei Hövelhof aus einer JVA ausbrechen.

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