Covid-19-Krise

Coronavirus im Kreis Paderborn: Zahl der bestätigten Fälle steigt unaufhaltsam

Im Kreis Paderborn infizieren sich immer Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 und erkranken infolgedessen an der Lungenkrankheit Covid-19. Die Landesregierung ergreift Maßnahmen.

+++ Newsticker zum Coronavirus in Paderborn aktualisieren +++

  • Im Kreis Paderborn hat sich die Zahl der bestätigten Fälle weiter erhöht. 
  • Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben in ganz Deutschland weiterhin ein. 
  • Die zentrale Anlaufstelle für Verdachtsfälle wurde in Betrieb genommen.  

Update: 18. März, 8.29 Uhr. Ab dem heutigen Mittwoch treten in NRW und Deutschland neue Schutzmaßnahmen in Kraft. Sämtliche Läden müssen schließen. Außerdem werden Restaurants nur noch bis 15 Uhr geöffnet haben. Spiel und Boltzplätze werden ebenfalls dicht gemacht. Auch der Kreis Paderborn bleibt von diesen Vorkehrungen, die die Bevölkerung vor dem Coronavirus schützen sollen, nicht verschont. 

Wegen des Coronavirus hat der Kreis Paderborn die Verwaltungen geschlossen und Besucher können nur noch nach Absprache ins Kreishaus kommen. Außerdem hat die EU beschlossen, ihre grenzen während der anhaltenen Corona-Krise zu schließen. 

+Alle weiteren Infirmationen zum Coronavirus im Kreis Paderborn finden Sie ab sofort in unserem neuen Newsticker.+

Paderborn: Coronavirus weitere auf dem Vormarsch – Kreis verzeichnet erneuten Anstieg bei den Infizierungen 

Update: 17. März, 15.34 Uhr. Die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen im Kreis Paderborn hat sich auf 52 erhöht:

  • Borchen: 1
  • Hövelhof: 1
  • Salzkotten: 3
  • Bad Wünnenberg: 6
  • Delbrück: 12 
  • Paderborn: 28
  • Bad Lippspringe: 1

Update: 16. März, 15.23 Uhr. Mindestens 36 Menschen haben sich mittlerweile im Kreis Paderborn mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt verzeichnete einen Fall in Borchen, einen Fall in der Gemeinde Hövelhof, einen Fall in Salzkotten, vier Fälle in Bad Wünnenberg, acht Fälle in Delbrück und 21 Fälle in der Stadt Paderborn. Die Infizierten wurden isoliert.  Außerdem wurden die Kontaktpersonen im Kreis Paderborn vom Gesundheitsamt ermittelt. Sie kamen ebenfalls in Quarantäne. Heute hat zudem die zentrale Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle in der Alanbrooke-Kaserne eröffnet. 

Auch im Kreis Höxter gibt es nun die ersten bestätigten Corona-Fälle und deshalb wurde der Krisenstab aktiviert. Zum Thema Covid-19 gibt es aber auch eine gute Nachricht. Im Kreis Lippe ist eine Corona-Patientin wieder gesund und bei ihr konnte das Virus Sars-CoV-2 nicht mehr nachgewiesen werden. Die wichtigsten Telefonnummern für die Corona-Krise in OWl haben wir für Sie zusammengestellt

Coronavirus im Kreis Paderborn – Bestätigte Fälle verdoppeln sich 

Update: 13. März. Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Paderborn hat sich mehr als verdoppelt. Nun sind es bereits 16 bekannte Fälle einer Infektion mit Sars-CoV-2. Die Personen kommen aus Salzkotten (1), Hövelhof (1), Bad Wünnenberg (2), Delbrück (3) und Padeborn (9). Die Infizierten wurden isoliert, ihre Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Nicht nur in Paderborn sondern in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle gestiegen und alle Kitas und Schulen werden am Montag (13. März) vorsorglich geschlossen, um eine Ausbreitung der Krankheit Covid-19 zu verlangsamen. 

Kreis Paderborn: Reiserückkehrer mit Coronavirus infiziert

Update: 12. März. Mittlerweile gibt es im Kreis Paderborn insgesamt sieben bestätigte Coronavirus-Fälle. Dabei handelt es sich um Reiserückkehrer. Drei Personen kommen aus Delbrück, drei aus Paderborn und eine aus Salzkotten. Kontaktpersonen der infizierten stehen ebenfalls bereits unter Quarantäne. 

Um Praxen und Krankenhäuser zu entlasten, wird nun eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, in der sich Corona-Verdachtsfälle auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 testen lassen können. Dort können ab der kommenden Woche Rachenabstriche genommen werden. Voraussetzung ist eine Überweisung des Arztes und eine vorherige Terminvereinbarung: Alanbrooke Kaserne, Elsener Str. 5, 33102 Paderborn.

Kreis Paderborn: Berufskolleg öffnent nach Corona-Verdacht wieder

Update: 10. März. Wie geplant, kann das Ludwig-Erhard-Berufskolleg heute wieder öffnen. An anderen Stellen im Kreis Paderborn werden jedoch viele Veranstaltunfgen abgesagt. Hier finden Sie eine Übersicht der wegen des Coronavirus abgesagten Veranstaltungen in OWL. Weil sich ein neunjähriges Mädchen nun an Covid-19 erkrankt ist, musste in Herford nun eine Grundschule vorsorglich geschlossen werdne.

Update: 9. März, 14.46 Uhr. Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Paderborn wird morgen wieder öffnen. Der Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt. Der Fall hängt mit der ersten bestätigten Infektion im Kreis Paderborn zusammen, wie Radio Hochstift berichtete.  

Demnach befand sich ein 60-jähriger Infizierter aus Delbrück (Kreis Paderborn) mit einer Reisegruppe in Südtirol. Die Region wurde wegen des Coronavirus vom Robert Koch-Institut bereits als Risikogebiet eingestuft. Einer der Mitfahrer hat eine Tochter am Ludwig-Erhard-Berufskolleg. Doch der Test bei der Person war negativ. Er und zwei weitere Mitreisende haben sich nicht mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Vier weitere Testergenisse stehen noch aus. Die Einrichtung wird morgen aber wieder öffnen

Coronavirus im Raum Paderborn: Erster bestätigter Fall 

Update: 9. März. Am Samstag (7. März) wurde bekannt, dass es den ersten bestätigten Fall einer Corona-Infektion im Kreis Paderborn gibt. Es handelt sich um einen 60-jährigen Mann, der am Donnerstag (5. März) von einer Reise in das Risikogebiet nahe Bozen in Norditalien zurückgekehrt ist. 

Der Patient, sowie seine Frau und alle Personen mit denen er Kontakt hatte, sind vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt worden. Wo genau der Corona-Patient wohnt, gibt das Gesundheitsamt Paderborn zum Schutz der Privatsphäre nicht bekannt. Eine Behandlung des Mannes in einer Klinik sei nicht notwendig. 

Indes bleibt das Ludwig-Erhard-Berufskolleg ab Montag (9. März) geschlossen. Hierbei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme des Kreisgesundheitsamtes Paderborn. Grund ist, dass eine Frau das Berufskolleg besucht, aus deren Familie eine Person als Verdachtsfall auf eine Corona-Infektion eingestuft worden ist. Bis das Ergebnis des Tests vorliegt, bleibt die Lehranstalt vorsorglich geschlossen.

Vier Corona-Fälle im Kreis Paderborn nicht bestätigt

Update: 5. März 2020, 13.48 Uhr. Nachdem sich die vier Corona-Verdachtsfälle im Kreis Paderborn nicht bestätigt haben und die Schulen in Büren wieder geöffnet sind, gibt es nun aber einen weiteren Verdachtsfall an einer Schule in Bielefeld. Die Einrichtung wurde vorsorglich geschlossen. 

Betroffen von dem Coronavirus sind die Schüler der Thedor-Heuss-Realschule in Bielefeld, an der der Unterricht nun am Freitag (6. März 2020) ausfällt. Außerdem gibt es aktuell noch einen bestätigten Corona-Fall in der Region Ostwestfalen-Lippe. Im Kreis Lippe hat sich eine Frau mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Sie kam gerade aus dem Skiurlaub aus Italien. In dem gesamten Land wurden nun einige öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Theater geschlossen, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit vorzubeugen.  

Kreis Paderborn: Testergebnisse der vier Verdachtsfälle sind negativ - Schulen in Büren öffen wieder

Update: 16.45 Uhr. Die Testergebnisse der Familie aus Büren liegen vor. Laut dem Kreis Paderborn sind die Tests auf das Coronavirus negativ. Dass die Tests so lange gedauert haben, begründet der Kreis damit, dass die hiesigen Labore komplett ausgelastet sind. Deshalb wurden die Proben nach Norddeutschland geschickt. 

Die Familie aus Büren muss trotz der negativen Testergebnisse noch für weitere 14 Tage in Quarantäne bleiben. So lange, bis ein zweiter Test durchgeführt wurde und ebenfalls negativ ausfällt. Die zwei Schulen, die aufgrund des Corona-Verdachts im Kreis Paderborn geschlossen wurden, können vermutlich ab Donnerstag (5. März) also wieder öffnen.

Update: 14.48 Uhr. Wegen des Coronavirus gibt es aktuell in ganz Deutschland Engpässe bei den Laboruntersuchungen. Der Kreis Paderborn kann nicht sagen, wann die Ergebnisse der Familie vorliegen werden. Die beiden Schulen in Büren sind daher möglicherweise auch noch am morgigen Donnerstag (5. März 2020) geschlossen.  

Update: 14.13 Uhr. In der Region gab es nun noch einen vierten Corona-Verdachtsfall. Ein Urlauber ist von seiner Reise aus der Emilia Romagna, ein Gebiet in Italien, dass vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft wurde, zurückgekehrt. Die Person meldete sich beim Kreis Paderborn

Da der Verdacht besteht, dass sich auch dieser Mann mit dem Coronavirus infiziert haben könnte, befindet sich der Urlauber nun in häuslicher Quarantäne im Raum Paderborn. Symptome zeigt er bislang nicht. Ein Ehepaar aus Bielefeld sitzt hingegen auf Teneriffa fest. Die Testergebnisse von der Familie aus Büren sowie von zwei weiteren Verdachtsfällen lassen weiter auf sich warten. 

Coronavirus im Raum Paderborn: Laborergebnisse der Familie aus Büren liegen noch nicht vor 

Update: 4. März, 6.39 Uhr. Haben sich die Familie aus Büren und drei weitere Personen aus dem Raum Paderborn mit dem Coronavirus infiziert? Diese Frage beschäftigt derzeit die Menschen in der Region. Die Testergebnisse liegen jedoch noch nicht vor. 

Solange nicht geklärt ist, ob die Kinder der Familie aus dem Kreis Paderborn an dem Virus Sars-CoV-2 erkrankt sind, bleiben zwei Schulen nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts vorsorglich geschlossen. Bei den beiden Einrichtungen handelt es sich um die Grundschule Harth und das Liebfrauengymnasium Büren. An beiden Bildungsstätten entfällt am heutigen Mittwoch (4. März 2020) der Unterricht. Wegen zwei neuer Corona-Verdachtsfalle in Münster wurde dort nun eine Kita geschlossen

Update: 3. März, 10.50 Uhr. Nachdem im Raum Paderborn nun drei Corona-Verdachtsfälle überprüft werden, könnten am morgigen Mittwoch (4. März 2020) die geschlossenen Schulen wieder öffnen. Im Verlauf des heutigen Dienstags könnte Klarheit darüber herrschen, ob sich die Familie aus Büren mit dem Virus COVID-19 infiziert hat. 

Ob die Grundschule in Harth und das Liebfrauengymnasium in Büren morgen wieder ihre Pforten öffnen, wurde bislang noch nicht bekannt gegeben. Auf den Internetseiten der beiden Schulen im Kreis Paderborn gibt es dazu bislang noch keine Informationen. Wegen des Coronavirus wurden beide Einrichtungen zunächst bis zum heutigen Dienstag (3. März 2020) vorsorglich geschlossen. 

Coronavirus-Verdachtsfälle in Paderborn: Betroffene 14 Tage in Quarantäne

Update: 2. März, 15.21 Uhr. Eine junge Frau könnte sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Urlauberin war in die Lombardei (Region in Norditalien) gereist. Innerhalb der 14 Tage (Inkubationszeit bei Coronaviren) hatte sie Erkältungssymptome entwickelt. Die Person aus Paderborn wird nun ebenfalls auf Coronaviren getestet und befindet sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sie keinen Kontakt zu einem nachweislich Infizierten. 

Die Kreise in Ostwestfalen-Lippe gehen unterschiedlich mit der Lungenkrankheit um. Während die Kreisverwaltung im Raum Paderborn über Corona-Verdachtsfälle informiert, möchte man in Gütersloh nur über bestätigte Fälle sprechen. In Gütersloh wurde nun eine Corona-Hotline für bedürftige Menschen eingerichtet  

Zweiter Coronavirus-Verdachtsfall im Raum Paderborn 

Update: 2. März, 15.14 Uhr. Bei dem zweiten Corona-Verdachtsfall handelt es sich um einen Geschäftsreisenden, der in Venetien (Italien) unterwegs war und nun nach Paderborn zurückgekehrt ist. Die Region gilt aktuell als Risikogebiet im Sinne des RKI. Die Person hatte dort nachweislich Kontakt zu einer infizierten Person. 

Weil auch der Mann aus Paderborn sich mit dem Coronavirus infiziert haben könnte, hat er für sich selbst entschieden zu Hause zu bleiben. Sein Arbeitgeber ist mit dieser Entscheidung einverstanden. Auch seine Ehefrau bleibt daheim. Die Personen sind ebenfalls symptomfrei. 

Coronavirus im Kreis Paderborn: Kreis bestätigt drei Verdachtsfälle 

Update: 2. März, 15.07 Uhr. Der Kreis Paderborn hat am Dienstagmittag über das Coronavirus informiert. Wie die Verantwortlichen mitteilten, gibt es in der Region aktuell drei Verdachtsfälle. Bei dem ersten Fall handelt es sich um eine vierköpfige  Familie aus Büren, die möglicherweise an dem Virus Sars-CoV-2 erkrankt ist. 

Die Mutter hatte einen beruflichen Kontakt zu einem nachweislich Infizierten, der im Rahmen des Ausbruchsgeschehens aus dem Kreis Heinsberg ermittelt worden war, erklärte der Kreis Paderborn heute in einer Pressemitteilung. Da die Kinder der Familie das Liebfrauengymnasium und die Grundschule Harth in Büren besuchen, wurden beide Einrichtungen vorsorglich geschlossen. Morgen Nachmittag soll sich klären, ob die Betroffenen mit dem Coronavirus infiziert wurden oder nicht. Dann sollen die Testergebnisse vorliegen. 

Aber auch wenn die Familie aus dem Kreis Paderborn sich nicht mit der Krankheit COVID-19 infiziert hat, bleiben die Eltern und ihrer Kinder in häuslicher Quarantäne. Erst nach 14 Tagen kann diese Isolierung erfahrungsgemäß wieder aufgehoben werden. Kein Familienmitglied zeige bislang Symptome. 

Update: 2. März, 14.32 Uhr. In zehn deutschen Bundesländern gibt es Infizierte. Auch in NRW. Ob aber auch eine Familie aus Büren im Kreis Paderborn an dem Coronavirus erkrankt ist, muss noch untersucht werden. 

Das Robert Koch-Institut stuft die Gefahr, die von dem Virus Sars-CoV-2 ausgeht, aktuell als mäßig gefährlich ein. Die Europäische Union sieht hingegen vor allem wirtschaftliche Probleme. Die Bundesregierung in Deutschland prüft bereits, ob sie ein Konjunkturpaket auf den Weg bringt. Der Kreis Paderborn wird sich voraussichtlich in den kommenden Stunden zu dem Coronavirus-Verdacht in Büren äußern und nähere Informationen bekannt geben. 

Währenddessen hat sich Bundesgesundheitsminister Spahn wegen des Coronavirus gegen Grenzschließungen ausgesprochen. Eine solche Maßnahme sei der Situation aktuell nicht angemessen. Man müsse auch nicht sämtliche Großveranstaltungen absagen, so der CDU-Politiker. Der Fußballverein SC Paderborn ist aktuell dabei erste Schutzmaßnahmen wegen des Coronavirus zu ergreifen.   

Coronavirus-Verdacht in Büren bei Paderborn noch nicht bestätigt: 86 Infizierte nun in NRW

Update: 2. März, 12.07 Uhr. In Deutschland gibt es nun 150 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Aus NRW sind aktuell 86 Fälle bekannt, wie das Robert Koch Institut am Montag bekannt gab. Ob auch die Familie aus Büren im Kreis Paderborn an dem Virus Sars-CoV-2 erkrankt ist, wird noch untersucht. 

Inzwischen wurde bekannt, dass der Vater der betroffenen Familie aus dem Raum Paderborn an einem Berufskolleg in Lippstadt arbeitet. Auch diese Einrichtung im Kreis Soest bleibt bis einschließlich Dienstag geschlossen. Für die rund 600 Schüler entfällt der Unterricht.

Erster Coronavirus-Verdachtsfall in Büren im Kreis Paderborn

Erstmeldung: 2. März, 10.37 Uhr. Das Coronavirus beschäftigt die Menschen auf der ganzen Welt. Auch in NRW sind bereits Menschen erkrankt. Nun hat auch der Kreis Paderborn einen ersten Verdachtsfall gemeldet. 

Coronavirus im Raum Paderborn: Familie aus Büren betroffen

Über den ersten Corona-Verdachtsfall im Raum Paderborn ist bislang nur wenig bekannt. Eine Familie aus Büren könnte sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben, hieß es bereits am Sonntagabend (1. März 2020). Jedoch weisen alle Betroffenen bislang keinerlei Symptome auf. Wo sich die Familie infiziert haben könnte, ist bislang unklar. Im Laufe des Tages sollen jedoch weitere Informationen bekannt gegeben werden.  

Kreis Paderborn: Zwei Schulen in Büren wegen Coronavirus-Verdacht geschlossen 

Wegen des Coronavirus wurden die Grundschule in Harth und das Liebfrauengymnasium in Büren vorsorglich geschlossen. Es handelt sich dabei jedoch um eine reine Vorsichtsmaßnahme. An den Schulen im Kreis Paderborn findet am Montag (2. März 2020) und am Dienstag (3. März) kein Unterricht statt. Informationen zu den Schließungen erhalten Schüler und Eltern auch auf der Homepage ihrer Schulen. 

Büren/Paderborn: Das Desinfizieren der Hände kann dazu beitragen, einer Infektion mit dem Coronavirus vorzubeugen (Symbolbild).

Coronavirus in Büren bei Paderborn: Wie können sich Menschen vor einer Infizierung schützen? 

Das Coronavirus wird mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Wer in Büren, Paderborn und auf der ganzen Welt einer Infektion vorbeugen möchte, sollte folgende Maßnahmen einhalten: 

  • Hände waschen und desinfizieren
  • In die Armbeuge niesen
  • Große Menschenansammlungen meiden
  • Hände schütteln meiden

Das Robert Koch-Institut informiert über das Coronavirus in Deutschland. Die Gesundheitsexperten geben ständig Pressekonferenzen, um Sie auf den neusten Stand zu bringen. Bei dem Fall in Büren im Kreis Paderborn handelt es sich lediglich um einen Verdachtsfall. Grund zur Panik besteht daher nicht.    

Nicht nur im Raum Paderborn, sondern auch in Bielefeld wurde bereits eine Förderschule wegen eines Corona-Verdachtsfalls geschlossen. Es wurde vermutet, dass sich ein Lehrerpaar mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben könnte. Das Testergebnis liegt nun vor. Bereits im Vorfeld hatte das Gesundheitsamt in Bielefeld über das Coronavirus informiert. Auch die Krankenhäuser wappnen sich für den Ernstfall: So hat das Klinikum Bethel in Bielefeld bereits zwei Zeltstädte und eine Telefon-Hotline für das Coronavirus eingerichtet.

Die Angst vor dem Coronavirus bringt viele Menschen dazu, Hamsterkäufe zu tätigen. Doch ist das wirklich sinnvoll?

Am 27. August wurde bekannt, dass ein Oberstufenschüler aus dem Hochstift an Covid-19 erkrankt ist: Der positive Coronavirus-Fall wurde an der Salzkottener Gesamtschule gemeldet und 50 Schüler sowie vier Lehrer mussten sich in Quarantäne begeben, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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