Brandstiftung in Abschiebeanstalt Büren

Mann zündet seine Matratze an: Vier Verletzte bei Feuer in Anstalt

+
In der Abschiebeanstalt Büren legte ein Insasse ein Feuer (Symbolbild).

In der Anstalt für Abschiebehaft in Büren hat es gebrannt. Nach bisherigen Kenntnissen hatte ein Insasse seine Matratze angezündet. Vier Personen mussten ins Krankenhaus.

Büren – In der Unterbringungsanstalt für Ausreisepflichtige am Stöckerbusch in Büren gab es am vergangenen Samstag (13. April) einen Brand. Zurzeit ermittelt die Polizei wegen schwerer Brandstiftung gegen einen Insassen.

Der 36-jährige Mann aus Pakistan ist verdächtig, am Samstag gegen 17 Uhr in seinem Zimmer die Matratze des Bettes angezündet zu haben. Andere Bewohner bemerkten das Feuer und alarmierten das Personal. Dieses reagierte sofort und holten den Mann aus dem Zimmer. Dann löschten sie das Feuer und alarmierten die Feuerwehr. 

Brand in Büren: Matratze angezündet

Nach der Aktion bestand bei dem Bewohner und drei Angestellten verdacht auf eine Rauchvergiftung, weshalb sie vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurden. Während das Personal nach kurzer Zeit bereits wieder entlassen werden konnten, blieb der Bewohner noch bis zum nächsten Tag im Krankenhaus. Am Sonntag (14. April) konnte er in die Bürener Anstalt zurückkehren. 

In der UfA Büren steckte ein Bewohner sein Bett in Brand.

Die gleiche Anstalt in Büren war bereits im Februar in den Schlagzeilen. Es wurde ein Arzt verdächtigt, Drogen zu den Bewohnern geschmuggelt zu haben. Ende März eskalierte ein Streit in Büren: Plötzlich wurde ein 25-Jähriger mit einem Messer angegriffen. Ein 22-Jähriger ist in Paderborn mit einem Jaguar durch die Fußgängerzone gerast.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare