Rettungseinsatz

Tödlicher Unfall auf B68 – Renault-Fahrer kracht gegen Baum

Auf der B68 bei Borchen kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Mann aus dem Kreis Paderborn (NRW) fuhr mit voller Wucht gegen einen Baum.

Borchen – Der tödliche Unfall auf der Bundesstraße 68 in Nordrhein-Westfalen (NRW) ereignete sich am Donnerstagmittag (11. März). Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Paderborn war ein 60-jähriger Mann aus Salzkotten gegen 11.25 Uhr mit seinem Renault Laguna auf der besagten Straße in Fahrtrichtung Lichtenau (Westfalen) unterwegs. Nach einer Überführung kam der Autofahrer auf einmal von der Fahrbahn ab.

StraßeBundesstraße 68 (B68)
BetreiberBundesrepublik Deutschland
StraßenbeginnCloppenburg (Niedersachsen)
StraßenendeWarburg (Kreis Höxter in NRW)
Länge105 Kilometer
Ausbauzustandzweistreifig

Paderborn (NRW): Unfall auf B68 bei Borchen – Autofahrer verstirbt im Krankenhaus

Der Renault-Fahrer geriet auf der B68 bei Borchen kurz hinter der Haxtergrundbrücke nach rechts auf den Grünstreifen. Sekunden später krachte das Auto mit voller Wucht gegen einen Baum. Der 55-jährige Mann aus Salzkotten wurde bei dem Unfall in seinem Wagen eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Paderborn wurden umgehend alarmiert.

Die Retter erreichten die Unfallstelle auf der B68 bei Borchen nur wenige Minuten später. Beim Eintreffen stießen sie auf den stark beschädigten Renault. „Der schwer verletzte Fahrer des PKW wurde bewusstlos schnellstmöglich aus dem Wrack befreit und vom Rettungsdienst versorgt“, teilte die Feuerwehr Paderborn auf ihrer Facebookseite mit. Mit einem Rettungswagen kam der Mann in das St.-Vincenz-Krankenhaus nach Paderborn, wo er jedoch schließlich verstarb.

Nach tödlichem Unfall auf B68 – Polizei Paderborn steht vor Rätsel

Der Renault wurde bei dem tödlichen Unfall komplett zerstört. Die Polizei Paderborn beauftragte ein Abschleppunternehmen, um den Wagen von der Fahrbahn zu schaffen. Während der Aufräum- und Bergungsarbeiten musste die B68 voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde abgeleitet. Nach rund drei Stunden konnten die Beamten die Vollsperrung wieder aufheben. Zeitweise kam es zu Stau.

Nach dem tödlichen Unfall stehen die Ermittler der Polizei Paderborn vor einem Rätsel, denn die Unglücksursache konnte noch nicht ermittelt werden. Zum Unfallzeitpunkt gab es in NRW eine Wetter-Warnung wegen Sturmtief „Klaus“*. Die starken Böen könnten zu der Kollision mit dem Baum geführt haben. Um den Vorfall aufzuklären, werden nun Zeugen gesucht, die zum Zeitpunkt des Unglücks auf der B68 bei Borchen unterwegs waren. Hinweise werden unter der Rufnummer 05251 306-0 entgegengenommen.

Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Paderborn wurden zu dem Verkehrsunfall auf der B68 bei Borchen alarmiert.

Erst am Dienstag (9. März) war es auf einer nahegelegenen Autobahn in Ostwestfalen* ebenfalls zu einem tragischen Unglück gekommen: Auf der A44 bei Lichtenau im Kreis Paderborn starben drei Menschen bei einem Unfall – nun unterstützt ein Fachmann die Polizei bei den Ermittlungen. Ein BMW war auf der Fahrbahn in Richtung Kassel von mehreren Lkw eingequetscht worden und die Autobahn 44 blieb bis zum Abend hin voll gesperrt. (*Msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Paderborn

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