Rettungseinsatz in Paderborn

Trinkgelage gerät außer Kontrolle: 33-Jähriger mit Messer niedergestochen

Mit schweren Verletzungen endete ein Streit für einen jungen Mann aus Paderborn. Eine Gruppe Männer hatte sich zuvor zum Trinken getroffen – dann eskalierte die Situation.

Paderborn – Eine kleine private Feier am Samstagabend (3. Oktober) endete mit einem Rettungseinsatz. Vier Männer im Alter von 32 bis 47 hatten sich in einer Wohnung in der Neuhäuser Kirchstraße eingefunden, um dort gemeinsam zu trinken. Doch dann kam es zum Streit.

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Streit in Paderborn eskaliert – 33-Jähriger schwer verletzt

Die Situation in Paderborn eskalierte gegen 23.30 Uhr – was der Auslöser für die Auseinandersetzung war, ist nicht bekannt. Jedoch blieb es nicht bei Worten. Stattdessen zückte einer der Beteiligten, ein 36-jähriger Mann, plötzlich ein Klappmesser. Mit seiner Waffe stach er dann auf seinen Kontrahenten (33) in Ostwestfalen ein.

Das Opfer wurde bei dem Angriff schwer verletzt. Ein Rettungswagen wurde wenig später zu der Wohnung in Paderborn gerufen. Sanitäter brachten den 33-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er sofort operiert werden musste. Lebensgefahr bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt, wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung berichtete.

Paderborn: Polizei verhaftet Täter nach Messer-Attacke

Der Täter wurde indes von der Polizei festgenommen. Zur Klärung der Situation in Paderborn wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Erst vor wenigen Monaten war es im Ort zu einer ähnlichen Bluttat gekommen: Ein Sohn hatte in Paderborn seinen Vater niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft konnte jedoch keine Anklage erheben.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Oliver Berg

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