Paderborn (NRW)

Tödlicher Unfall auf A33: Jeep überschlägt sich mehrmals

Am Dienstagmorgen kam es auf der A33 bei Paderborn (NRW) zu einem schweren Unfall. Ein Mann starb, als er sich mit seinem Jeep mehrfach überschlug.

Paderborn/Borchen – Gegen 7.05 Uhr häuften sich die Anrufe bei der Polizei, dass sich auf der A33, genauer gesagt in der Autobahnausfahrt Borchen nahe Paderborn, ein schwerer Unfall ereignet hätte. Die Zeugen meldeten einen Pkw, der sich mehrfach überschlagen hatte, wie owl24.de* berichtet.

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Paderborn: An dieser Abfahrt Borchen an der A33 geschah der Unfall.

Tödlicher Unfall im Kreis Paderborn: Jeep landet im Grünstreifen

Und tatsächlich fanden die Beamten, die als erste am Unfallort an der A33 eintrafen, einen Jeep, der im Grünstreifen der Autobahnabfahrt Borchen lag. Nach ersten Erkenntnissen war der 41-jährige Fahrer des SUVs aus Paderborn in Fahrtrichtung Bielefeld* auf der Autobahn unterwegs gewesen, als er diese über die Ausfahrt im Kreis Paderborn verlassen wollte.

Vermutlich fuhr der Jeep dann in der Kurve der Ausfahrt geradeaus über den Fahrbahnrand und überschlug sich mehrfach. Anschließend blieb der Wagen im Grüngürtel liegen. Der 41-jährige Fahrer aus Paderborn* wurde bei dem Unfall auf der A33 nahe Borchen tödlich verletzt und starb noch vor Ort. Ein Abschleppwagen barg den Jeep und transportierte ihn ab. Für die Bergung und die Unfallaufnahme war die Abfahrt Borchen gesperrt.

A33 und A2 immer wieder Schauplätze schwerer Unfälle

Auf den beiden wichtigen Autobahnen in Ostwestfalen* kommt es besonders in der dunklen Jahreszeit immer wieder zu schweren Unfällen. Erst jüngst krachten auf der A2 zwei Lkws ineinander*, wobei insgesamt drei Personen verletzt wurden – ein Kind sogar schwer. Auf der A33 in Paderborn fuhr kürzlich ein Skoda mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw auf*. Der Fahrer des SUV wurde dabei ebenfalls schwer verletzt.

Obwohl durch die Corona*-Krise viele Arbeitnehmer im Home-Office bleiben, seit dem 14. Dezember an vielen Schulen die Anwesenheitspflicht ausgesetzt wurde und sich der Verkehr auf den Straßen so reduziert hat, geschehen weiterhin viele Unfälle. Dies hängt unter anderem mit dem wechselhaften Wetter im Dezember zusammen, vor dem auch der DWD warnt*. Gischt, Nebel und schlechte Sicht sorgen für ein erhöhtes Risiko. Die Polizei bittet deshalb dringend um Vorsicht. (*Owl24.de und msl24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Rubriklistenbild: © Uwe Zucchi/dpa

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