Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten.

Feuer gelöscht: Nun beginnen die Aufräumarbeiten –  Pohlscher Heide nach dem Großbrand vergleichbar mit einem Schlachtfeld  

Noch immer ist der Großbrand einer Mülldeponie im Kreis Minden-Lübbecke nicht vollständig gelöscht. Die Feuerwehr Hille sowie zahlreiche weitere Einsatzkräfte kämpfen gegen die Glutnester auf der Pohlschen Heide an.

Minden-Lübbecke/Hille – Am Dienstagmittag (11. September) ist auf einer Mülldeponie auf der Pohlschen Heide ein Feuer ausgebrochen.

Update vom 14. September, 8.30 Uhr

Der Brand auf der Pohlschen Heide ist gelöscht. Die Feuerwehr Hille sowie weitere Kräfte haben den Kampf gegen die Glutnester gewonnen. Mehrere tausend Liter Wasser wurden benötigt, um den Großbrand zu löschen. Nun beginnt auf der Mülldeponie in Minden-Lübbecke das große Aufräumen. Nach dem Feuer ist das Gelände vergleichbar mit einem Schlachtfeld.  

Update vom 13. September, 10.30 Uhr

Die Einsatzkräfte in Hille können für den Brand auf der Mülldeponie immer noch keine Entwarnung geben. Im Kreis Minden-Lübbecke lodern die Flammen weiter. Rund 1000 Quadratmeter Müll haben Feuer gefangen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalten sich nach wie vor schwierig, weil Glutnester immer wieder neu entfacht werden. Die Angestellten der Deponie und die Rettungskräfte sind mit technischen Geräten dabei, den Müll auseinander zu ziehen. Die Warn-App Nina gibt hingegen Entwarnung für Anwohner. Die Gefahr einer Geruchsbelästigung besteht nicht mehr.   

Update vom 12. September, 15 Uhr

Der Brand auf der Mülldeponie in Hille ist immer noch nicht vollständig gelöscht. Die Feuerwehr hat die Flammen aber im Griff. Ursprünglich sollte der Einsatz heute Mittag beendet werden. Da einige Glutnester aber durch den Wind immer wieder angefacht werden, dauern die Löscharbeiten vermutlich noch bis heute Abend 18 Uhr an. Anwohner sollen Fenster und Türen weiter geschlossen halten, so die Einsatzkräfte.  

Update vom 12. September, 11.45 Uhr

Durch den Brand entstand an der Mülldeponie in Hille kein großer finanzieller Schaden. Der Einsatz der Feuerwehr gestaltete sich schwierig. Vor Ort gab es nicht genügend Löschwasser. Unternehmen aus der Umgebung stellten mehrere Wasserfässer zum Löschen der Flammen zur Verfügung.

Update vom 12. September, 9 Uhr 

Der Einsatz der Feuerwehr ist immer noch nicht abgeschlossen. Ein technischer Defekt an der Müllanlage in Hille und starker Wind führen dazu, dass das Feuer immer wieder neu entfacht wird. Die Einsatzkräfte haben die Flammen zwar unter Kontrolle. Trotzdem werden die Löscharbeiten in Minden-Lübbecke wohl noch bis Mittwochmittag andauern, um mögliche Glutnester zu 100 Prozent ausschließen zu können, so die Feuerwehr. Rund 115 Kräfte aus Minden, Hille, Espelkamp, Porta Westfalica, Lavelsloh und Diepenau sind an dem Einsatz beteiligt.

Ursprüngliche Meldung vom 11. September

In Form einer riesigen Rauchwolke war der Großbrand schon von weitem zu sehen. Mit insgesamt sieben Löschtrupps rückten die Feuerwehr zum Einsatzort aus.

Auf dem Gelände einer Mülldeponie auf der Pohlschen Heide in Hille ist am Dienstagmittag (11. September) ein Feuer ausgebrochen.

Brand in Hille: Feuer auf einer Mülldeponie ausgebrochen

Bei einem Großbrand auf dem Gelände einer Mülldeponie in Hille stehen nach Angaben der Feuerwehr rund 100 Kubikmeter Wertstoffe in Flammen. Zahlreiche Einsatzkräfte sind alarmiert, um das Feuer auf der Pohlschen Heide unter Kontrolle zu bekommen. 

Abfall in Brand: Mitarbeiter entdeckt Feuer

Ein Angestellter  der Kreisabfallverwertungsgesellschaft (KAV) bemerkte den Brand und hatte umgehend die Feuerwehr Hille alarmiert. Eine Gefahr für Anwohner besteht nicht. Nutzer der App "Nina" bekamen heute über ihr Smartphone eine Warnmeldung wegen des Großbrands. Anwohner in Petershagen wurden gebeten Fenster und Türen nicht zu öffnen. Der schwarze Rauch sei nach Angaben des Unternehmens ungefährlich, da hier kein Sondermüll Feuer gefangen hat. Die Löscharbeiten dauern an. Ende Juli hatte es hier bereits einen ähnlichen Zwischenfall gegeben. 

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Rubriklistenbild: © Sebastian Kahnert/dpa

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