Bewohnerin laut Polizei vermutlich tot

Nach Großbrand in Porta Westfalica: Gefundene Leiche untersucht – kein Zweifel an der Identität

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Die Rauchwolke des brennenden Hauses war weithin über Porta Westfalica-Kleinenbremen zu sehen.

In der Nacht auf Dienstag (9. Oktober) brannte ein Fachwerkhaus in Porta Westfalica komplett aus. Bei der gefundenen Leiche handelt es sich vermutlich um die vermisste Bewohnerin.

Porta Westfalica – Im Stadtteil Kleinenbremen gab es in der Nacht auf den heutigen Dienstag einen Großbrand. Ein Fachwerkhaus brannte völlig aus.

Update vom 12. Oktober, 15 Uhr: Nach Großbrand in Porta Westfalica gefundene Leiche untersucht

Der gefundene Leichnam wurde am Freitag (12. Oktober) in der Rechtsmedizin der Polizei Minden-Lübbecke untersucht. Es ließen sich keine Hinweise auf Fremdverschulden finden. Die Feststellung der genauen Todesursache bedarf weiterführender Untersuchungen. Auch die Frage nach der Identität kann noch nicht rechtssicher beantwortet werden. Die Behörden haben jedoch keine Zweifel daran, dass es sich bei der Leiche um die Bewohnerin des Fachwerkhauses in Porta Westfalica handelt. Nach dem Brand wurde die 57-Jährige zunächst vermisst.

Update  vom 10. Oktober, 23 Uhr: Helfer finden Leiche nach Großbrand in Porta Westfalica 

Helfer haben heute (10. Oktober) eine Leiche in den Trümmern gefunden. Laut den Ermittlern handelt es sich sehr wahrscheinlich um die vermisste 57-jährige Bewohnerin des abgebrannten Fachwerkhauses in Porta Westfalica-Kleinenbremen. Der Leichnam wurde im Inneren des Gebäudes entdeckt, so die Polizei Minden-Lübbecke. Weitere Untersuchungen des toten Körpers sollen Aufschluss darüber geben, ob es sich wirklich die Vermisste ist.

Großbrand in Porta Westfalica: Bewohnerin weiterhin vermisst

Gegen 2.30 Uhr bemerkte ein Autofahrer das Feuer in dem Haus an der Rintelner Straße und alarmierte sofort die Feuerwehr. Als diese am Einsatzort eintraf, stand das alte Fachwerkhaus bereits komplett in Flammen. Von der älteren Bewohnerin fehlt jede Spur. Aufgrund der Einsturzgefahr ist es der Feuerwehr nicht möglich, das Haus zu betreten. Gegen 6 Uhr sagte Einsatzleiter Detlef Bake gegenüber dem MT: "Die Decken sind eingestürzt." 

Im inneren Bereich des Hauses liegt Brandschutt in fast zwei Metern Höhe. Die zwei Giebel des alten Fachwerkhauses drohen einzustürzen und müssen für weitere Maßnahmen vorsichtig abgetragen werden.

Zur Zeit (Stand: 10. Oktober) fehlt weiterhin jede Spur der 57-Jährigen. Das Technische Hilfswerk und ein Abrissunternehmen unterstützen mittlerweile die Feuerwehr vor Ort. Bagger und Drehleiter sind im Einsatz. Teile des Daches sowie die maroden Giebel wurden abgetragen. 

Wann die eigentliche Vermisstensuche starten kann, ist noch nicht abzusehen. Auch Brandermittler der Polizei und ein Brandursachensachverständiger sind am Einsatzort, können aber ebenfalls noch nicht mit ihrer Arbeit beginnen. Die Rintelner Straße bleibt weiterhin gesperrt.

Großbrand in Porta Westfalica: Brandursache unklar

Da man das Haus nicht betreten kann, sei auch die Brandursache völlig unklar. Es wird davon ausgegangen, dass das Feuer im Wohnbereich ausbrach und sich dann durch die Decken gefressen hat. Nachdem der Brand endgültig gelöscht ist, wird die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen. Über dem Stadtteil Kleinenbremen liegt eine Rauchwolke und das Feuer war weithin zu sehen. Die Angehörigen der vermissten Bewohnerin sind vor Ort und werden seelsorgerisch betreut. Ob sich noch weitere Personen in dem Haus befanden, kann zurzeit nicht gesagt werden.

Die Rintelner Straße wird zwischen der Alten Straße und "Die Emme" voraussichtlich noch bis Mittwoch gesperrt sein. Angaben über die Höhe des Schadens konnte die Polizei Minden noch nicht machen.

Die Rintelner Straße in Porta Westfalica ist über einen großen Abschnitt gesperrt.

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