Fahrerflucht in Lage

Vor den Augen der Familie: Frau fährt 10-Jährige an und flüchtet

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In Lage wurde ein 10-jähriges Mädchen angefahren (Symbolbild).

Kind angefahren: In Lage kam es zu einem Unfall mit anschließender Fahrerflucht. Die Fahrerin rechtfertigte sich anschließend für ihr Verhalten.

  • Fahrerflucht in Lage
  • 10-Jährige verletzt
  • Autofahrerin rechtfertigt sich

Lage – Bereits am Freitagabend ereignete sich der Unfall. Auf der Weidenstraße in Lage lief gegen 21 Uhr ein Mädchen (10) unvermittelt auf die Fahrbahn. Eine 24-Jährige konnte mit ihrem Pkw nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste das Mädchen. Das Kind wurde bei dem Unfall verletzt.

Lage: Autofahrerin rechtfertigt sich

Nach dem Unfall fuhr die Frau aus Lage weiter. Die Polizei konnte ihre Wohnanschrift ermitteln und die Fahrerin dort antreffen. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Sie gab an, dass die Angehörigen, die ebenfalls vor Ort waren, sie massiv eingeschüchtert hätten. Deshalb sei sie geflohen, ohne die Polizei zu alarmieren. 

Um die Situation restlos aufklären zu können, sucht die Polizei weitere Zeugen des Unfalls. Diese werden gebeten, sich unter der 05231/60 90 zu melden. Erst vor Kurzem kam es in Lage zu einem schweren Unfall, in den ebenfalls ein Mädchen verwickelt war: Eine 13-Jährige wurde von einem Auto erfasst. 

Außerdem kam es zu einem Unfall auf einer Kreuzung in Lage: Ein Audifahrer fuhr über Rot und rammte einen Familien-Van. Auch bei diesem Unfall wurden zwei Kinder verletzt. Des Weiteren geriet ein Hochzeitskorso in der Lagenser Innenstadt außer Kontrolle. Es waren insgesamt 15 Fahrzeuge beteiligt. Plötzlich fielen Schüsse.

Schüsse fielen auch in einem weiteren Fall aus dem Kreis Lippe: In Lage und Lemgo wurde auf geparkte Autos geschossen. Die Polizei prüft, ob es einen Zusammenhang der Fälle gibt. Auf der B66 in Lage kam es zu einem schweren Unfall. Ein Kleintransporter übersah einen VW, der ihn überholen wollte.

Zudem kam es kürzlich zu einem Polizeieinsatz: Ein Mann schoss in Lage mit seiner Pistole mehrfach in die Luft. Ein Beamter setzte daraufhin seinen Diensthund auf den Täter an.

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