Covid-19

Corona-Fälle in Lippe: Zahl steigt drastisch an – erster Todesfall

In Lippe werden weitere Maßnahmen wegen der Coronavirus-Krise getroffen. Derweil steigt die Zahl der Infizierten drastisch an.

+++ Newsticker zum Coronavirus in Lippe aktualisieren +++

  • Die bestätigten Fälle des Coronavirus im Kreis Lippe sind erneut angestiegen. 
  • Sämtliche öffentliche Einrichtungen sind wegen Covid-19 geschlossen. 
  • Auch die Polizei ergreift Sicherheitsmaßnahmen. 

Update: 16.48 Uhr. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Lippe steigt weiterhin. Zwölf weitere Personen haben sich seit gestern mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das berichtete die Kreisverwaltung am heutigen Montag. 

In unserem neuen Newsticker halten wir Sie über die neusten Entwicklungen auf dem Laufnden: Im Kreis Lippe haben sich nun 170 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und in der vergangenen Woche gab es in der Region auch das erste Todesopfer. Seit gestern gilt in ganz NRW ein Kontaktverbot. 

Außerdem haben in der Region wegen der Covid-19-Krise eine Reihe von Ärzten ihre Praxen geschlossen. Die Kreisverwaltung befürchtete, dass die medizinische Versorgung bald nicht mehr gewährleistet werden könnte. Deshalb wird der Keis Lippe im Kampf gegen das Coronavirus nun von der Bundeswehr unterstützt und in Detmold soll eine mobile Rettungsstation entstehen. 

Update: 23. März. Der Kreis Lippe hat jetzt 20 neue Coronafälle (Stand: 22. März, 12 Uhr). Insgesamt sind damit 158 Covid-19-Erkrankung bestätigt. Diese stellen sich wie folgt zusammen:

  • Augustdorf: 2
  • Bad Salzuflen: 27 (1 davon genesen)
  • Barntrup: 1
  • Blomberg: 15
  • Detmold: 23
  • Dörentrup: 0
  • Extertal: 11
  • Horn-Bad Meinberg: 17
  • Kalletal: 6
  • Lage: 13 (1 davon genesen)
  • Lemgo: 10
  • Leopoldshöhe: 9
  • Lügde: 1
  • Oerlinghausen: 12
  • Schieder-Schwalenberg: 6
  • Schlangen: 4
  • Ort unbekannt: 1

Update: 20. März, 15 Uhr. Insgesamt gibt es im Kreis Lippe jetzt 133 bestätigte Coronafälle. Damit sind 21 weitere Infektionen gegenüber dem Vortag bekannt. Zwei Personen sind wieder genesen. Zudem gab es im Kreis Lippe nun den ersten Todesfall aufgrund des Coronavirus in OWL.

Update: 19. März, 19.50 Uhr. Die Zahl der Infizierten im Kreis Lippe ist auf 112 gestiegen. 

Update: 18. März. Mittlerweile gibt es im Kreis Lippe 107 Infektionen mit dem Coronavirus. Damit ist die Zahl innerhalb eines Tages um über 20 gestiegen. Weitere Informationen über die Infizierten sind nicht bekannt.

Coronavirus: Mit diesen Tipps vermeiden Sie die Ansteckung

Die Haende sollte jeder regelmaesßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild)
Die Hände sollte jeder regelmäßig mit Seife waschen und pflegen. (Symbolbild) © dpa/Peter Steffen
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Haendeschuetteln verzichtet werden. Haende sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild)
Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern, sollte auf Händeschütteln verzichtet werden. Hände sollten zudem vom Gesicht ferngehalten werden. (Symbolbild) © picture-alliance/ dpa
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der uebertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild)
Richtiges Husten trägt zur Vemeidung der Übertragung bei: Dazu ein Einmaltaschentuch oder die Armbeuge nutzen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild)
Wenn Sie Symptome des Coronavirus bei sich bemerken, sollten Sie sich telefonisch bei Ihrem Hausarzt melden. (Symbolbild) © dpa
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild)
Wenn sie Symptome haben, sollten Sie einen Abstand von zwei Metern zu anderen Menschen wahren. (Symbolbild) © picture alliance / Andreas Geber
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Raeume sollten regelmaeßig gelueftet werden. (Symbolbild)
Auch im Homeoffice gilt: Geschlossene Räume sollten regelmäßig gelüftet werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Update: 17. März. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Kreis Lippe ist auf 86 angestiegen. Ab heute treten einige Änderungen in Kraft. Zum einen ist natürlich auch der Kreis Lippe von den strengen Auflagen der Bundesregierung zur Corona-Krise betroffen

Zum anderen hat die Polizeibehörde Lippe nun bekanntgegeben, wie man dort bis auf Weiteres mit der Situation umgehen wird. Die Behörde gibt bekannt, dass die Polizei nach wie vor 24 Stunden rund um die Uhr für die Menschen erreichbar ist. Es gelten, wie überall, verstärkte Hygienevorschriften. 

Dazu gehört auch, dass Bürger, bei denen kein akuter Notfall vorliegt, nicht persönlich in die Polizeiwachen im Kreis Lippe kommen sollen. Stattdessen wird darum gebeten, die Angelegenheit telefonisch oder per Mail zu regeln. Dazu gehören auch anderweitige Termine oder waffenrechtliche Angelegenheiten: 

  • Telefon: 05231/60 90 
  • Email: poststelle.lippe@polizei.nrw.de

Zusätzlich tritt ab Mittowch (18. März) eine Zugangsbeschränkung für die Polizeiwachen im Kreis Lippe in Kraft. Das bedeutet, dass die Angelegenheiten der Besucher bereits im Eingangsbereich bewertet werden. Dies kann dazu führen, dass bestimmte Anliegen nicht vor Ort bearbeitet werden, sondern noch einmal schriftlich vorzubringen sind. Die Polizei Lippe bittet für die Maßnahmen um Verständnis.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Lippe sind natürlich von der Corona-Pandemie betroffen. Busse dürfen nur durch die Hintertür betreten werden. Die Busfahrer nehmen kein Geld mehr entgegen, Tickets können also nur noch am Automaten gekauft werden. Die Fahrscheinpflicht bleibt bestehen.  

Coronavirus in Lippe: Strenge Auflagen der Bundesregierung

Update: 16. März, 18 Uhr. Die Bundesregierung hat nun eine strenge Auflage veröffentlicht, welche öffentlichen Einrichtungen bis auf Weiteres geschlossen werden und welche nicht. 

Geschlossen werden

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Spielplätze
  • Alle Einrichtungen, die nicht der Grundversorgung dienen.

Diese Einrichtungen bleiben geöffnet:

  • Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens unter Einhaltung strenger Hygieneauflagen.
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser.
  • Wochenmärkte
  • Supermärkte und anderer Einzelhandel für Lebensmittel.
  • Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel
  • Tankstellen
  • Banken, Sparkassen, Poststellen
  • Frisöre, Reinigungen, Waschsalons
  • Dienstleister und Handwerker können weiterhin arbeiten.
  • Die Sonntagsverkaufsverbote können für diese Bereiche aufgehoben werden.

Update: 16. März, 11.11 Uhr. Weltweit infizieren sich immer Menschen mit dem Coronavirus. Auch im Kreis Lippe ist die Zahl der Covid-19-Patienten auf 55 gestiegen. In ganz Deutschland gibt es nach Angaben des Robert-Koch-Institus mittlerweile 4.838 bestätigte Fälle (Stand: Sonntag, 15. März). 

Es gibt aber auch eine gute Nachricht aus Ostwestfalen-Lippe zu vermelden. Im Kreis Lippe ist eine Corona-Patientin wieder gesund, nachdem sie sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatte. Sie benaf sich zuletzt in häuslicher Quarantäne und trägt den Erreger nun nachweislich nicht mehr in sich. 

Trotzdem erwartet der Kreis Lippe, dass die Zahlen der bestätigten Corona-Fälle vorerst noch weiter ansteigen werden. In NRW und ganz Deztschland wurden wegen Covid-19 weitere Schutzvorkehrungen getroffen. Sämtliche Grenzen zu den Nachbarländern wurde für Urlauber geschlossen. Der Handel ist davon nicht betroffen. 

Außerdem sind in Lippe und ganz Deutschland sämtliche öffentliche Einrichtungen wegen des Coronavirus geschlossen. dazu zählen beispielsweise Theater, Diskothken, Kinos, Schwimmbäder und nun auch Fitnessstudios. Die Rathäuser haben ebenfalls dicht gemacht. Auch im Bahnverkehr kommt es spätestens ab Dienstag zu massiven Einschränkungen. 

Coronavirus bereitet sich weiter aus: 32 bestätigte Fälle im Kreis Lippe 

Update: 15.10 Uhr. Im Kreis Lippe gibt es jetzt 32 bestätigte Coronafälle – damit ist eine neue Infektion bekannt. Außerdem haben heute zahlreiche Bundesländer in Deutschland beschlossen, Kindergärten und Schulen zu schließen. Auch in Nordrhein-Westfalen ist man zu einer Entscheidung gekommen. 

In Bielefeld und ganz NRW werden die Kitas und Schulen ab Montag (16. März) geschlossen, um einer schnelle Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Auch im Kreis Lippe werden alle Bildungseinrichtung dicht gemacht. Außerdem ist in der gesamten Region Ostwestfalen-Lippe die Zahl der bestätigten Corona-Fälle gestiegen.

Update: 13. März. Wie der Kreis bekannt gibt, ist die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Personen erneut gestiegen. Damit sind es nun 31 Fälle. Indes bleibt das Gymnasium in Lage geschlossen. Hier gab es einen bestätigten Corona-Fall. Schüler, Lehrer und Mitarbeiter müssen in häusliche Quarantäne.

Die Entscheidung, ob alle Schulen im Kreis Lippe schließen, wird am heutigen Freitag (13. März) erwartet. In Bielefeld wurden nun dratsiche Maßnahmen ergriffen: Ab Sonntag (15. März) werden alle Veranstaltungen in der Stadt abgesagt.

Coronavirus im Kreis Lippe: Weitere Infektionen

Update: 11. März, 12.14 Uhr. Im Kreis Lippe haben sich inzwiwchen 16 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit verzeichnete die Kreisverwaltung fünf weitere Fälle. "Auch hierbei handelt es sich um Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten", hieß es in einer Presseerklärung. Am gestrigen Dienstag (10. März) wurden in der Region 123 Abstriche genommen. 

Die Labore arbeiten auf Hochtouren, um diese nun auf das Coronavirus  zu untersuchen. Besorgte Menschen im Kreis Lippe können sich weiterhin unter der Informationshotline 116117 melden.  Schul- oder Kitaschließungen sind aber weiterhin nicht vorgesehen. Landrat Dr. Axel Lehmann äußerte sich diesbezüglich so: "Wir wollen das Leben in Lippe nicht zum Erliegen bringen. Daher meine eindringliche Bitte, keine Panik in WhatsApp-Gruppen oder auf den Social Media-Kanälen zu verbreiten. Natürlich werden allen nötigen Maßnahmen ergriffen, wenn es notwendig ist".

Update: 10. März, 18.22 Uhr. Auch der Kreis Lippe wird sich an den Erlass der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, der heute in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde, halten. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmern müssen grundsätzlich abgesagt werden. Sportveranstaltungen dieser Größenordnung können nur ohne Zuschauer stattfinden. Grund ist das Coronavirus.

Wie der Kreis Lippe in einer Pressemitteilung mitteilte, ist dieser Erlass rechtsverbindlich und zeitlich unbegrenzt. "Auch für alle Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Besuchern liegt die Entscheidung bei den jeweiligen Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden", heißt es in der Erklärung. Diese Schutzmaßnahmen sollen dazu führen, dass das Coronavirus sich nicht so schnell ausbreitet. 

Coronavirus im Kreis Lippe: Drei Fälle bekannt 

Update: 9. März, 7.15 Uhr. Aktuell sind drei Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Personen aus dem Kreis Lippe bekannt. Neben der Frau, deren Infektion bereits am 5. März bekannt wurde, haben sich noch zwei Personen angesteckt. Diese nahmen an derselben Israel-Reise teil, wie die zwei Infizierten aus Bielefeld. Insgesamt bestand die Gruppe aus 30 Personen. Am vergangenen Donnerstag (5. März) erfuhren die Teilnehmer, dass ihr Busfahrer am Corona-Virus erkrankt sei und in Israel im Krankenhaus liegt. 

Sowohl die infizierten Personen, als auch ihre direkten Kontakte befinden sich in häuslicher Quarantäne. Unschöne Nachrichten gibt es indes aus dem Umfeld der zuerst infizierten Frau aus Lippe. Laut Landrat Dr. Axel Lehmann kam es nach Bekanntwerden der Corona-Infektion zu Anfeindungen gegenüber der Familie und dem Freundeskreis der Patientin. 

Einen weiteren kritischen Fall im Kreis Lippe gab es, als eine Gruppe von Berufsschülerinnen und -schülern nach einer Südtirol-Reise Erkältungssymptome aufwiesen. Der Kreis setzte sofort einen umfangreichen Test an. Die Ergebnisse der Gruppe des Lüttfeld-Berufskollegs und ihrer Begleitpersonen verliefen negativ. Auch alle Kontaktpersonen der ersten infizierten Frau wurden mittlerweile negativ getestet. 

"Wir wollen ganz sicher sein, informieren uns ständig über die fachlichen Meinungen aus der Virologie und wie andere Behörden beispielsweise eine Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten bewerten. Im Gesundheitsamt haben wir daher beschlossen, dass die Schüler 14 Tage zu Hause bleiben sollen", erklärt Dr. Kerstin Ahaus zu dem jüngsten Corona-Verdacht in Lippe.

Auch im Kreis Paderborn gibt es nun den ersten gesicherten Fall einer Coronavirus-Infektion. Außerdem bleibt ein Berufskolleg dort geschlossen.

Coronavirus in Lippe: Diagnosezentrum in Detmold geht an den Start

Update: 6. März, 10.35 Uhr. Am Freitagabend nimmt das Diagnosezentrum in Detmold seine Arbeit auf. Nachdem sich eine Frau aus dem Kreis Lippe mit dem Coronavirus infiziert hatte, hat die Kreisverwaltung Maßnahmen ergriffen und ist nun für mögliche Massentests gewappnet. 

Wer sich jedoch im Kreis Lippe untersuchen lassen möchte, muss sich zuvor anmelden. Darauf wurde nun nochmal gesondert hingewiesen. Unter der Rufnummer 116 117  ist dies möglich. Der Corona-Test erfolgt dann wie in einem Drive-in-Schalter im Auto. Anschließend wird der Abstrich untersucht. 

Coronavirus: Kreis Lippe richtet Diagnosezentrum in Detmold ein

Update: 6. März, 6.29 Uhr. Der Kreis Lippe hat weitere Maßnahmen bezüglich des ersten bestätigten Coronavirus-Fall in der Region veranlasst. Am Hangar 21 in Detmold wurde ein Diagnosezentrum eingerichtet. Vor Ort steht ab Freitag (6. März 2020) medizinisches Fachpersonal bereit, das Rachenabstriche zur Diagnose nimmt.

Wie bereits berichtet, hatte sich eine Frau aus dem Raum Lippe mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Sie hatte Kontakt zu acht Personen. Sie werden immer noch untersucht. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Daher befinden sich die Betroffenen weiterhin in häuslicher Quarantäne. 

Landrat Dr. Axel Lehmann erklärte, dass nach jetzigem Sachstand keine Notwendigkeit bestehe, das öffentliche Leben im Kreis Lippe wegen des Coronavirus einzuschränken. Die Errichtung des Diagnosezentrums in Detmold sei eine vorbereitende Maßnahme, sollten vermehrte Abstriche notwendig sein. Der Container am Klinikum sorge zudem dafür, dass mögliche infizierte Personen nicht das Krankenhaus betreten. 

Coronavirus im Kreis Lippe: Rettungsdienste verzeichnen vermehrt Anrufe 

Update: 5. März, 14.20 Uhr. Die Rettungsdienste im Kreis Lippe haben wegen des Coronavirus deutlich mehr Anrufe als gewohnt. Etwa 40 bis 50 Prozent mehr klingelt bei den Leitstellen das Telefon. Viele Anrufer sind wegen des Virus verunsichert. Besonders jetzt, wo eine Frau erkrankt ist, könnte sich die Situation weiter verschärfen. 

Deshalb wird nochmals darauf hingewiesen, dass bei einem Corona-Verdacht grundsätzlich erst der Hausarzt angerufen werden sollte. Sollte der Mediziner nicht erreichbar sein, ist die Info-Hotline 116 117 die richtige Anlaufstelle im Kreis Lippe

Frau aus Lippe mit Coronavirus infiziert – Kreis korrigierten anderen bestätigten Fall

Update: 5. März, 13.42 Uhr. Während sich die Frau im Kreis Lippe tatsächlich mit dem Coronavirus infiziert hat, ergab ein zweiter Test im Raum Gütersloh nun, dass der Mann doch nicht an dem Virus COVID-19 erkrankt ist. Der Kreis ruderte nach dem Ergebnis nun zurück. Somit bleibt es in der Region OWL bislang bei einem bestätigten Corona-Fall. 

Update: 5. März, 12.33 Uhr. Nachdem sich eine Frau aus dem Raum Lippe mit dem Coronavirus infiziert hat, möchte die Kreisverwaltung heute Nachmittag in einer Pressekonferenz Stellung zu dem bestätigten Corona-Fall beziehen. Die Patientin hatte sich offenbar im Skiurlaub in Italien angesteckt. Die acht Menschen, mit denen die Frau Kontakt hatte, sind ermittelt und stehen jetzt ebenfalls unter häuslicher Quarantäne.

Coronavirus im Kreis Lippe: Zunächst keine Schul-Schließungen in Sicht 

Update: 5. März, 11.15 Uhr. Das Bundesgesundheitsamt in Deutschland hat entschieden vorerst keine Schulen wegen des Coronavirus zu schließen. Die Ämter vor Ort sollen nach Absprache mit den Schulämtern in den betroffenen Regionen entscheiden, ob die Schließung einer Einrichtung für sinnvoll erachtet werde oder nicht. Im Kreis Lippe hat sich eine Frau mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Hier werden aber zunächst keine Schulen geschlossen. 

Update: 5. März, 10.05 Uhr. Nachdem nun auch im Kreis Lippe eine Frau am Coronavirus erkrankt ist, wurde bekannt, dass NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute Nachmittag ein Dringlichkeitstreffen einberufen hat. Zu der Besprechung sind auch der Landrat Axel Lehmanm sowie alle anderen Landräte aus OWL eingeladen. Sie wollen sich zu dem weiteren Vorgehen bezüglich des Virus Sars-CoV-2 beraten.  

Im Kreis Lippe gab es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann trifft sich mit den Landräten, um zu beraten. 

Update: 5. März, 9.13 Uhr. Vorerst ist im Kreis Lippe nicht damit zu rechnen, dass Schulen oder Kindergärten geschlossen werden. Nachdem eine Frau positiv auf Coronavirus getestet wurde, raten Gesundheitsexperten aber weiterhin zu äußerster Vorsicht. Wenn nötig, werde umgehend ein Krisenstab eingerichtet, schreibt der Kreis auf seine Internetseite. 

Das Gesundheitsamt Lippe hat eine Informationshotline für besorgte Menschen in der Region freigeschaltet. Unter der Rufnummer 05231 / 62-1100 können Fragen zum Virus Sars-CoV-2gestellt werden. Wer Symptome des Coronavirus aufweist, sollte zunächst seinen Hausarzt zurate ziehen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist die Zahl der Infizierten in Deutschland inzwischen auf 262 gestiegen. 

Frau mit Coronavirus infiziert – Kreis Lippe nennt die Einzelheiten 

Update: 5. März 2020, 9.05 Uhr. Es gibt Neuigkeiten zu dem zweiten bestätigten Coronavirus-Fall in OWL. Eine Frau auf dem Kreis Lippe hat sich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das Gesundheitsamt ordnete daraufhin am Mittwochabend häusliche Quarantäne an. 

Wie der Kreis Lippe am heutigen Vormittag in einer Pressemitteilung bekannt gab, hatte sich die Frau nach der Rückkehr aus dem Skiurlaub in Südtirol unwohl gefühlt. Sie blieb von ihrer Arbeit fern und ließ sich wegen Corona-Verdacht untersuchen. Das Ergebnis eines Labortests war schließlich positiv. Das Virus wurde bei ihr nachgewiesen. Ein Ehepaar aus Bielefeld, dass Urlaub auf Teneriffa macht, befindet sich wegen des Coronavirus weiterhin in Quarantäne. 

Des Weiteren gab die Kreisverwaltung Lippe bekannt, dass die Kontaktpersonen aus dem Bewegungsprofil der Frau ermittelt seien und ebenfalls unter Quarantäne gestellt wurden. Weitere Untersuchungen müssen nun ergeben, ob sich noch mehr Menschen in ihrem Umfeld mit dem Coronavirus infiziert haben. 

Coronavirus im Kreis Lippe: Zweiter bestätigter Fall in Ostwestfalen-Lippe

Erstmeldung: 5. März 2020, 8.21 Uhr. Kreis Lippe – Viele Informationen zu dem zweiten bestätigten Coronavirus-Fall in Ostwestfalen-Lippe gibt es bislang noch nicht. Der Kreisverwaltung Lippe erklärte am Donnerstagmorgen (5. März 2020), dass sich eine Person aus dem Kreis Lippe mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert habe und in häuslicher Quarantäne befindet. 

Weitere Einzelheiten gab der Kreis Lippe zu dem zweiten bestätigten Coronavirus-Fall bisher nicht bekannt. Nähere Details sollen jedoch im Laufe des heutigen Tages veröffentlicht werden. Bereits am Mittwoch (4. März 2020) wurde bekannt, dass sich ein Mann aus dem Kreis Gütersloh mit dem Coronavirus infiziert haben soll. Einen bestätigten Fall gibt es jedoch an anderer Stelle in OWL: Im Kreis Herford hat sich ein älteres Ehepaar mit dem Coronavirus infiziert.

Diverse Organisatoren lassen nun Vorsicht walten: Wegen des Coronavirus werden in OWL immer mehr Veranstaltungen abgesagt.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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