Lippe

Vermisster ist tot – Leiche im Fahrzeug entdeckt

Nachdem die Leiche eines Vermissten aus Lemgo gefunden wurde, ermittelt die Polizei Lippe. Das Symbolbild zeigt Polizeiabsperrband und einen Streifenwagen.
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Die Suche eines vermissten Mannes aus Lemgo im Kreis Lippe endete tragisch, nachdem seine Leiche in einem Fahrzeug entdeckt worden war.

Die Polizei Lippe suchte mit Hochdruck nach einer verschwundenen Person. Nun wurde die Leiche des Vermissten aus Lemgo gefunden.

Lemgo – Am Freitagmorgen (7. Juni) berichtete die Polizei Lippe von einem Vermisstenfall. Die Ermittler fahndeten mit einem Foto nach einem 61-jährigen Mann aus Lemgo, der seinen Suizid** angekündigt hatte. Bei der Suche nach ihm baten die Beamten die Bevölkerung um Mithilfe. Aus der Polizeimeldung ging hervor, dass der Gesuchte mit einem weißen Kastenwagen der Marke VW Caddy unterwegs sein könnte.

Lippe: Vermisstenfall aus Lemgo mit tödlichem Ausgang

Am Mittag konnte die Suche nach dem Vermissten schließlich für beendet erklärt werden. „Der seit heute Morgen vermisste Mann aus Lemgo konnte leider nur noch tot in einem Fahrzeug im Bereich Barntrup aufgefunden werden. Die Ermittlungen zur Todesursache dauern an“, teilte die Polizei Lippe diesbezüglich mit. Die Beamten bedanken sich bei allen Helferinnen und Helfern, die an der Vermisstensuche mitgewirkt haben.

Bei Vermisstenfällen*, bei denen nach volljährige Personen gesucht wird, leitet die Polizei in der Regel nur dann eine umfangreiche Suche ein, wenn Hinweise auf eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben sowie eine mögliche Straftat vorliegen. Bei dem Fall aus Lemgo war dies der Fall. Deshalb wurde mit allen verfügbaren Mitteln nach dem 61-Jährigen gesucht. Mehr zu der polizeilichen Vorgehensweise bei Vermisstenfällen erfahren Sie im nachfolgenden Video.

Ein anderer Vermisstenfall in Ostwestfalen* sorgte kürzlich ebenfalls für Schlagzeilen. In Minden wurde die Leiche einer vermissten Frau (22) entdeckt. Ihr Ehemann steht im Verdacht sie getötet zu haben. (*msl24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.)

**Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über den Verdacht auf Suizid-Absichten, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die kostenfreie Telefonseelsorge: 0800/1 11 01 11. Hilfe bietet auch der Krisendienst der Stadt Bielefeld: 0521/3 29 92 85.

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