Höxter

Hubschraubereinsatz: Mehrere Schwerverletzte bei Unfall auf Bundesstraße

Am Wochenende wurde den Einsatzkräften ein schwerer Unfall auf der B 239 bei Höxter gemeldet. Dort waren drei Pkw an einer Kreuzung kollidiert. Ein Rettungshubschrauber musste angefordert werden.

Höxter – Der Notruf ging am Sonntagnachmittag (21. Februar) bei den Rettungskräften des Kreises Höxter in Ostwestfalen* ein. Auf der Bundesstraße 239 war es zu einem schweren Unfall mit insgesamt vier Schwerverletzten gekommen. Offenbar hatte eine 18-jährige Autofahrerin beim Abbiegen einen Audi übersehen, woraufhin es zur Kollision kam, die jedoch auch einen unbeteiligten Skodafahrer und seine Beifahrerin in Mitleidenschaft zog.

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Schwerer Unfall bei Höxter: Rettungshubschrauber im Einsatz

Zum Unfallhergang schreibt die Polizei Höxter, dass die 18-jährige Fahrerin eines Opel Corsa von der L 946 nach links auf die B 239 abbiegen wollte. Dabei schien sie jedoch einen Audi übersehen zu haben, dessen 66-jähriger Fahrer in Richtung Steinheim unterwegs war. Im Bereich der Einmündung kam es dann zur Kollision der beiden Fahrzeuge, in deren Verlauf der Audi gegen einen Skoda geschleudert wurde, der auf der Linksabbiegerspur in Richtung der L 946 stand.

In dem Skoda saßen ein 21-jähriger Mann und seine gleichaltrige Beifahrerin. Alle vier Beteiligten wurden bei dem Unfall bei Höxter schwer verletzt. Der Fahrer des Skoda musste mittels eines Rettungshubschraubers in eine Spezialklinik geflogen werden. Die übrigens Verkehrsteilnehmer wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Höxter: Mehrere Verletzte nach einem schweren Unfall auf der B 239

Lange Bergungsarbeiten nach Unfall auf B 239 nahe Höxter

Laut Angaben der Polizei erlitten alle beteiligten Fahrzeuge einen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Neben der Polizei und den Rettungskräften war auch die Feuerwehr nach dem Unfall bei Höxter im Einsatz, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu binden und die Fahrbahn anschließend zu reinigen. Die Unfallstelle auf der B 239 musste noch bis 20.45 Uhr gesperrt werden.

Aktuell steht die Polizei vor einem großen Rätsel bezüglich des Verbleibs des vermissten Ulrich R. aus Marienmünster im Kreis Höxter. Nach über zwei Wochen langer Suche schwinden die Hoffnungen der Ermittler, den verschwundenen 39-jährigen Landwirt noch lebend zu finden. Das Areal, in dem er vermutet wird, ist 1200 Quadratkilometer groß. (*Msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.)

Rubriklistenbild: © Polizei Höxter

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