Staatsanwaltschaft eingeschaltet 

Verdacht auf Kindesmissbrauch in Willebadessen – Polizei muss Eltern wieder freilassen

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In Willebadessen kam es zu einem Polizeieinsatz. 

Ein schwerer Fall von Kindesmisshandlung beschäftigt die Polizei in Willebadessen. Den Eltern wird zudem sexueller Missbrauch vorgeworfen. Doch die Ermittler müssen Mutter und Vater wieder aus der Haft entlassen. 

Update: 15.18 Uhr. Die Eltern einer sechsköpfigen Familie in Willebadessen wurden am Mittwochabend, gegen 18.40 Uhr von der Polizei festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen ihre Kinder misshandelt zu haben. Nach Angaben der Beamten wurden zwei Kinder (3 und 13 Jahre) dem Jugendamt des Kreises Höxter übergeben. Zwei weitere Familienmitglieder befinden sich bereits in Jugendhilfeeinrichtungen. 

Den Ermittlern liegt ein Anzeige wegen Kindesmisshandlung vor. Zudem gab es konkrete Hinweise auf sexuellen Missbrauch. Dieser soll sich über das Internet abgespielt haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde Beweismaterial sichergestellt. Die Dateien auf den Festplatten müssen jetzt ausgewertet werden. 

Die Familie sei erst vor kurzem nach Willebadessen gezogen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Hinweise aus ihrem ehemaligen Wohnort ließen die Eltern auffliegen. Die Behörden schritten sofort ein. Nach ihrer Vernehmung kommen Mutter und Vater zunächst wieder auf freien Fuß. Die Beamten befinden sich jedoch in einem engen Austausch mit der Staatsanwaltschaft sowie dem Jugendamt. Die Untersuchungen dauern an. 

Verdacht auf Kindesmisshandlung in Willebadessen

Erstmeldung: 21. Februar. Wie erst jetzt bekannt wurde, gab es am Mittwochabend (20. Februar) einen Polizeieinsatz in Willebadessen. Die Beamten ermitteln wegen des dringenden Tatverdachts der Kindesmisshandlung. Details zu dem Fall liegen bislang noch nicht vor, berichtet die NW. 

Die Kindesmisshandlung in Willebadessen stehe in keinem Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in Lügde, heißt es. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Im Laufe des Tages sollen weitere Informationen veröffentlicht werden. 

Willebadessen: Details zu der Kindesmisshandlung sind noch nicht bekannt. 

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