Ekel-Fund bei Willebadessen im Kreis Höxter

Polizei stoppt Mercedes - und macht schockierenden Fund im Wagen

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In Willebadessen bei Höxter machte die Polizei einen Ekel-Fund.

Eigentlich stoppten die Polizisten den Mercedes nur, weil er zu schnell war. Doch dann blicken die Beamten in den Wagen - und trauten ihren Augen nicht.

  • Mercedes bei Willebadessen gestoppt
  • Polizei aus Höxter überprüft Kofferraum
  • Behörden alarmiert

Willebadessen - Zu schnell unterwegs war am Dienstag (10. September) gegen 13.45 Uhr ein schwarzer Mercedes auf der Landstraße 828. Die Beamten der Polizei Höxter stoppten das Fahrzeug, in dem sich zwei Männer befanden. Als die Polizisten dann jedoch einen Blick ins Innere des Wagens warfen, staunten sie nicht schlecht: Auf der Rückbank und dem Fußraum lagen etliche Tüten mit verstörendem Inhalt.

Ekel-Fund in Willebadessen: Polizei Höxter stoppt Mercedes mit gefährlicher Fracht

In den Plastiktüten und weiteren Kartons fanden die Beamten aus Höxter Unmengen an Fleisch. Die Männer hatten die Rohwaren ungekühlt durch Willebadessen transportiert. Zu dieser Uhrzeit waren es etwa 18 Grad im Inneren des Autos - und einige Lebensmittel lagen sogar auf der Heckablage, wo sie der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren. Doch das war noch nicht alles.

Als die Beamten aus Höxter dann einen Blick in den Kofferraum warfen, fanden sie noch weitere Mengen rohes, ungekühltes Fleisch. Auf Nachfrage der Polizei gaben die Männer an, die Rohwaren in einem Großhandel gekauft zu haben. Sie legten entsprechende Kassenzettel vor. Sie waren auf dem Weg nach Paderborn gewesen, wo das Fleisch für den Verzehr in einem Gastronomiebetrieb gedacht war.

Die Polizisten aus Höxter fanden das Fleisch ungekühlt auf dem Rücksitz vor.

Nach Fund in Willebadessen: Polizei Höxter verständigt Behörden

Die Polizisten verständigten umgehen die Lebensmittelüberwachung des Kreises Höxter. An einer Kontrollstelle wurde das Fleisch durch einen Mitarbeiter überprüft: Die hygienischen Zustände wurden als nicht vorschriftsmäßig eingestuft. Ein Teil der Fleischmenge aus dem Mercedes in Willebadessen musste vom Lebensmittelkontrolleur entsorgt werden. Zum Teil befanden sich jedoch Fleischstücke, die im Kofferraum verstaut waren, noch im tolerierbaren Temperaturfenster und wurden versiegelt.

Im Kofferraum fanden die Beamten aus Höxter noch mehr Fleisch.


Auch in Bielefeld machten Polizisten einen ekeligen Fund. Der Fahrer eines Lastwagens transportierte auf seinem Beifahrersitz 12 Paletten mit je 24 Bechern Joghurt, ebenfalls ungekühlt. Im Kofferraum fanden die Beamten dann mehrere Kilogramm rohes Fleisch. Die Lebensmittelkontrolleure mussten auch in diesem Fall die Rohwaren entsorgen. Vor Kurzem kam es zudem zu einemtödlichen Unfall in Willebadessen im Kreis Höxter. Ein Radfahrer war von einem Lastwagen erfasst worden.

Zudem mussten sich die Beamten mit einem schwierigen Fall befassen. Einem Elternpaar aus Willebadessen im Kreis Höxter wurde Kindesmissbrauch vorgeworfen. Die vier Kinder wurden in Pflegefamilien untergebracht. Zudem kam es kürzlich zu einem schweren Unfall: In einem Kreisel bei Steinheim im Kreis Höxter überschlug sich ein Auto. Der Fahrer wurde verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. 

Die Feuerwehr wurde bei einem Rettungseinsatz in Bad Driburg von Gaffern behindert. Schaulustige griffen zum Handy und filmten einen Schwerkranken, als dieser gerade aus seiner Dachgeschosswohnung über die Drehleiter transportiert wurde. Jetzt drohen den Beschuldigten Konsequenzen. Zudem kam es in Höxter zu einer Attacke mit Reizgas. Ein Unbekannter hatte einem 29-Jährigen Pfefferspray mitten in Gesicht gesprüht. Dann ließ er sein Opfer verletzt auf dem Boden liegend zurück.

Bei den Feierlichkeiten einer türkischen Hochzeit in Steinheim, nahe Höxter, fielen mehrere Schüsse. Anwohner riefen schließlich die Polizei. Auch im Ruhrgebiet kam es am Wochenende (14./15. September) zu ähnlichen Fällen.  

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