Großeinsatz in Warburg

SEK-Einsatz: Mann randaliert – und setzt Wohnung unter Wasser

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In Warburg im Kreis Höxter soll am Dienstagabend das SEK angerückt sein. (Symbolbild)

Eine Wohnung in Warburg gestürmt haben Medienberichten zufolge Einsatzkräfte des SEK: Ein Mann habe lautstark randaliert – und dann seine Wohnung geflutet.

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Warburg – Zu einem Großeinsatz soll es am Dienstagabend (25. Oktober) in Warburg gekommen sein. Gegen 21 Uhr habe ein Bewohner in einem Mehrfamilienhaus die Polizei gerufen: Ein Nachbar (36) würde randalieren, er habe zudem seine Wohnung unter Wasser gesetzt. Die Beamten sollen mit einem Großaufgebot angerückt sein.

SEK-Einsatz in Warburg: Mann in Klinik gebracht

Als die Polizisten von dem Randalierer verlangten, in die Wohnung gelassen zu werden, habe dieser nicht die Tür geöffnet. Medienberichten zufolge stellten die Beamten im Laufe des Einsatzes fest, dass der Mann alleine in seiner verschlossenen Wohnung sei. Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) stürmten daraufhin die Räumlichkeiten.

Nach ersten Erkenntnissen habe der 36-Jährige in seiner Wohnung lärmend randaliert, mehrere Gegenstände zerstört und die Räume unter Wasser gesetzt. Die Beamten hätten festgestellt, dass der Mann psychisch krank sei. Da er sich nicht durch die Einsatzkräfte beruhigen ließ und eine Gefahr für sich selbst und andere darstellte, hätten ihn die Polizei in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Polizei veröffentlichte bisher keine Meldung zu dem Vorfall.

In einem anderen Ort in der Region kam es kürzlich zu einem weiteren Großeinsatz: In Lage bedrohte ein Mann seine Tochter mit einem Messer. Auch hier rückten Einsatzkräfte des SEK an. Zudem kam es in Warburg vor Kurzem zu einem schweren Unfall auf der B252. Zwei Autos waren miteinander kollidiert. Ein Rettungshubschrauber musste anrücken, die Straße wurde komplett gesperrt.

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