Drama bei Rosenmontagsumzug

29-jähriger Mercedes-Fahrer rast in Menschenmenge – 50 Verletzte

Beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen (Hessen) nahe Warburg (NRW) raste ein Mercedes in eine Menschenmenge. Auch die Polizei Höxter war im Einsatz.

  • In Nordhessen an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen hat sich ein Drama ereignet. 
  • Bei dem Rosenmontags-Umzug in Volkmarsen, unweit von Warburg (Kreis Höxter) entfernt, ist ein Mercedes in die Zuschauermenge gerast.  
  • Kinder und Erwachsene wurden bei dem Vorfall verletzt.

Update: Dienstag (25. Februar), 19.10 Uhr. Nachdem an Rosenmontag ein 29-jähriger Mercedes-Fahrer in eine Menschenmenge gerast ist, hat in Volkmarsen heute eine Andacht stattgefunden. Auch viele Besucher aus Warburg und anderen Orten Höxters waren bei dem Karnevalsumzug dabei und nahmen auch heute an der Veranstaltung teil. Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann die Tat absichtlich begangen hat. Medienberichten zufolge soll der Beschuldigte aus Volkmarsen stammen. Außerdem war der Verdächtige bereits der Polizei bekannt.  

Update: Dienstag (25. Februar). Auch am Tag der nach den schrecklichen Szenen in Volkmarsen bei Höxter herrscht noch Ungewissheit über die Hintergründe. Die Zahl der Verletzten beim Drama an Rosenmontag liegt bei 50. 35 von ihnen werden mit schweren Verletzungen noch im Krankenhaus behandelt. 

Bei dem Vorfall wurden zudem 18 Kinder verletzt – wie schwer ist jedoch unklar. Todesopfer gab es bei dem Drama in Volkmarsen bei Höxter nicht. Die Polizei hat nach der Tat beschlossen, zunächst keine Angaben zum Motiv des 29-Jährigen zu nennen, der seinen Mercedes in die Menschenmenge lenkte. Gegen ihn wird wegen versuchter Tötung ermittelt.

Volkmarsen bei Warburg: Einsatz bei Karnevalsumzug

Erstmeldung: 24. Februar. Volkmarsen/Warburg/Kreis Höxter – In Nordhessen an der Grenze zu NRW kam es bei einem Rosenmontagszug zu einem schrecklichen Vorfall. Ein Autofahrer erfasste in Volkmarsen offenbar absichtlich mehrere Personen. Der Unglücksort befindet sich nur wenige Kilometer von Warburg bei Höxter entfernt. 

Karnevalsumzüge nach Drama in Volkmarsen abgesagt: Einsatzkräfte aus Warburg bei Höxter vor Ort

In ganz Hessen sind die Fastnachtsumzüge nach dem Drama in Volkmarsen abgesagt worden. Am Montagnachmittag gegen 14.45 Uhr war ein 29-jähriger Mercedesfahrer plötzlich während eines Rosenmontagszugs in eine Zuschauermenge gerast. Die Einsatzkräfte sprechen von etwa 30 Verletzten. 

Sowohl Kinder als auch Erwachsene sollen sich unter den Opfern befinden. Zahlreiche Retter auch aus Warburg (Raum Höxter) sind in Volkmarsen an der Unglücksstelle, um die Helferinnen und Helfern zu unterstützen. Derzeit ist von sieben Schwerverletzten die Rede. 

Volkmarsen bei Warbug: Polizei verhaftet Mercedes-Fahrer 

Während sich die Rettungsdienste unter anderem aus Warburg (Höxter) in Volkmarsen um die verletzten Personen kümmern, haben die Beamten der Polizei Hessen den 29-jährigen Mann, der am Steuer des Wagens saß, festgenommen. Der deutsche Mercedes-Fahrer wird verdächtigt, absichtlich in die Menschenmenge gefahren zu sein.  

Der Unglücksort in Volkmarsen liegt nur rund 13 Kilometer von Warburg im Kreis Höxter (NRW) entfernt. 

Die Verletzten werden derzeit in den umliegenden Krankenhäusern versorgt, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Ob auch Menschen aus Warburg oder anderen Teilen Höxters zu Schaden kamen, ist bislang unklar. Auch der Beschuldigte befindet sich in ärztlicher Behandlung, da er ebenfalls verletzt wurde. Sobald wie möglich soll der 29-Jährige dem Haftrichter vorgeführt werden. 

Nach Drama in Volkmarsen nahe Warburg: Generalstaatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

Die Hintergründe zu dem Drama in Volkmarsen sind derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Bislang ist noch völlig unklar, warum der 29-Jährige mit seinem Mercedes-Kombi während des Rosenmontagsumzugs plötzlich mehrere Kinder und Erwachsene überfuhr. Zum Tatmotiv können Polizei und Staatsanwaltschaft noch keine Angaben machen. 

Die Einsatzkräfte haben für die Betroffenen im Rathaus in Volkmarsen (Steinweg 29) unweit von Warburg entfernt ein Informationszentrum eingerichtet. Außerdem wurde unter der Telefonnummer 0800/1103333 ein Callcenter eingerichtet. Die Ermittler bittet außerdem um sachdienliche Hinweise sowie Foto- und Videomaterial. Auf der Internetseite der Polizei Hessen können mögliche Augenzeugen Angaben zu dem Vorfall machen.  

Rubriklistenbild: © Fotomontage: dpa / Uwe Zucchi / Google-Maos (Screenshot)

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