Untersuchungen in Borgentreich

SEK-Einsatz im Wald - Ermittlungen im Mordfall-Lübcke?

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In Borgentreich durchsuchten Beamte des Sondereinsatzkommandos mehrere Waldgebiete. 

In Borgentreich hat die Polizei mehrere Waldgebiete nach Waffen durchsucht. Der Einsatz könnte im Zusammenhang mit dem Mord-Fall Lübcke zu tun haben. 

  • Großeinsatz in Borgentreich
  • mehrere Waldstücke durchkämmt 
  • SEK sucht nach Waffen 

Borgentreich - Die Beamten waren am Donnerstag in mehreren Waldgebieten in Borgentreich-Natzungen unterwegs. Eine Hundertschaft suchte zunächst zwischen Frohnhausen und Natzungen nach möglichen Waffenverstecken. Anschließend wurden weitere mehrere hundert Quadratmeter große Waldstücke durchkämmt. Auch Hunde kamen bei der Suche zum Einsatz. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Angaben wurden bisher nicht gemacht. 

Gibt es eine Verbindung zwischen dem Einsatz in Borgentreich und dem Mordfall-Lübcke? 

Bei dem Großeinsatz in Borgentreich könnte es sich um Ermittlungen im Mordfall-Lübcke handeln, vermuten mehrere Medien in OWL. Die Polizei konnte dies nicht bestätigen. Es wurde lediglich gesagt, dass es sich um einen Einsatz zur Gefahrenabwehr gehandelt habe. 

Bei einem anderen SEK-Einsatz in Borgentreich wurde im Juni 2019 ein 64-Jähriger verhaftet. Es besteht der Verdacht, dass er dem mutmaßlichen Attantäter die Tatwaffe besorgt hat. Bis jetzt gibt es im Mordfall des Kasselers Regierungspräsidenten Walter Lübcke drei Beschuldigte. Etwa 46 Schusswaffen haben die Ermittler sichergestellt. Ob auch bei dem gestrigen Einsatz etwas gefunden wurde, ist derzeit noch unbekannt. Gegen 15.45 Uhr wurde die Polizei-Aktion beendet.

Außerdem hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben gegen einen Mann aus Borgentreich. Er besaß neben Waffen auch rund 111 Patronen Kriegsmunition.

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