Ermittlungen abgeschlossen 

Nach Großbrand in Herford – Sabotage-Verdacht vom Tisch

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Das Feuer in einem Wohnhaus löste in Herford einen Großeinsatz aus (Symbolbild). 

Bei einem Großbrand in Herford konnte die Feuerwehr nicht auf einen Hydranten zugreifen. Der Vorwurf der Sabotage stand im Raum. Doch jetzt herrscht Klarheit. 

  • Ein Großbrand an der Salzufler Straße in Herford hat die Feuerwehr am Samstag beschäftigt 
  • Die Retter standen bei den Löscharbeiten vor einem Problem, denn ein Hydrant führte kein Wasser
  • Die Einsatzkräfte vermuteten zunächst Sabotage, doch jetzt herrscht Klarheit 

Update: 30. Oktober, 15.09 Uhr. Bei dem Großbrand an der Salzufler Straße in Herford am vergangenen Samstag (26. Oktober) hatte die Feuerwehr bei Löscharbeiten festgestellt, dass zwei Hydranten kein Wasser führten beziehungsweise nicht an der Wasserleitung angeschlossen waren. Wie sich jetzt herausstellte, handelte es sich bei dem Vorfall nicht um Sabotage, sondern um mangelnde Kommunikation. 

Die Stadt Herford erklärte am Mittwoch in einer Pressemitteilung, dass die Feuerwehr von den Stadtwerken über Änderungen nicht informiert wurde. Demnach soll es ganz in der Nähe der Brandstelle einen Hydranten gegeben haben, der Wasser führte. 

Bürgermeister von Herford: "Kommunikationspanne" 

Herfords Bürgermeister Tim Kähler bezeichnete den Vorfall als "Ergebnis einer Kommunikationspanne". Im Rahmen der Bauarbeiten an der Salzufler Straße hatten die Stadtwerke auf der Höhe des Brandhauses eine neue Wasserleitung verlegt. Damit die Straße ausgebaut werden konnte, wurde der Hydrant von der Fahrbahn in den Bürgersteig gelegt. Die zwei alten betroffenen Hydranten wurden anschließend mit der alten Wasserleitung außer Betrieb genommen.

Diese Information haben die Stadtwerke nach eigenen Angaben an die Feuerwehr Herford übermittelt. Dort ist sie aber, nach Angaben des Feuerwehrchefs, nicht angekommen. Aktuell läuft ein Projekt zur Einführung eines digitalen Hydrantenkatasters bei der Koordinierungsstelle des Kreises, in dem zukünftig alle Daten für die Feuerwehr digital verfügbar sind. Zurzeit ist das System aber noch nicht ausgereift.

Vor einer Diskothek in Herford kam es zu einer Schlägerei, bei der zwei Personen verletzt wurden. Nun fahndet die Polizei nach zwei Tätern.

Großbrand in Herford: Retter vermuten Sabotage 

Update: 28. Oktober, 13.19 Uhr. Die Feuerwehr in Herford erhebt nach dem Großbrand an der Salzufler Straße schwere Vorwürfe. Nach Auffassung der Einsatzkräfte muss eine unbekannte Person während der Feuerbekämpfung dafür gesorgt haben, dass die Retter kein Löschwasser mehr aus den Hydranten bekamen. Jemand hatte offenbar den Hahn zugedreht. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich zahlreiche Trupps im Inneren des brennenden Gebäudes. 

In einem Radiointerview sagte Feuerwehr-Pressesprecher Christoph Büker: "Das ist kein 'Dummer-Jungen-Streich', das ist keine Lappalie. Das ist fahrlässige Gefährdung von Menschenleben. Und da verstehen wir absolut keinen Spaß". Nun prüfen die Einsatzkräfte aus Herford, ob sie Anzeige gegen unbekannt erstatten sollen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern weiter an. 

Feuerwehr Herford im Dauereinsatz: Großbrand. Unfall und Rohrbruch sorgen für Chaos 

Erstmeldung: 28. Oktober, 7.40 Uhr.  Ein Auto mit fünf Personen war am Sonntag (27. September), gegen 23.40 Uhr, auf der Zeppelinstraße in Herford gegen einen Baum und einen Laternenmast geprallt. Als die Retter den Einsatzort erreichten, lag der Wagen auf der Seite. Die Löschgruppe Diebrock eilte zum Unfallort. 

Schon am Freitag (25. Oktober) sorgte ein SEK-Einsatz in Herford für Aufsehen. Die Polizei jagte einen gefährlichen Mann. Er wurde wegen mehrerer Straftaten gesucht. Auch der Bürgermeister der Stadt soll Opfer seiner Machenschaften geworden sein.

Drei Personen wurde bei dem Verkehrsunfall in Herford verletzt. 

Heftige Kollision in Herford: Mehrere Personen verletzt 

Alle Unfallbeteiligten konnten das zerstörte Auto aus eigener Kraft verlassen. Drei Personen wurden jedoch durch die hohe Wucht des Aufpralls verletzt. Sanitäter kümmerten sich um die Hilfsbedürftigen. Die Patienten wurden vorsorglich mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach einer ambulanten Behandlung konnten alle Personen wieder nach Hause. Bei einem anderen Verkehrsunfall in Gütersloh wurden ebenfalls fünf Menschen verletzt, darunter zwei Kinder

Straße in Herford überschwemmt: Feuerwehr machtlos 

Während des Einsatzes an der Zeppelinstraße in Herford sicherte die Feuerwehr die Unglücksstelle ab. Außerdem wurde die Batterie des verunglückten Wagens abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe abgebunden. Erst vor kurzem geschah vor den Augen der Feuerwehr Paderborn ein Unfall. Gegen drei Uhr mussten die Rettungskräfte bereits zum nächsten Einsatz ausrücken. Am Ortsieker Weg gab es einen Rohrbruch. Wasser lief plötzlich auf den Gehweg und auf die Straße. 

Das Wasser lief nach einem Rohrbruch ungehindert über die Straßen in Herford. 

Aufgrund der geringen Menge, konnten die Helfer jedoch nicht viel tun, berichtet die Feuerwehr Herford. Die Pumpen hätten nicht viel ausrichten können. Schließlich kam die SWK Herford zum Einsatz, um das Problem zu lösen. Die Reparaturarbeiten an der betroffenen Hauptleitung begannen noch in derselben Nacht. 

Großbrand in Herford verlangte den Rettern einiges ab

Ein Großbrand an der Salzufler Straße in Herford war für die Feuerwehr mit Abstand der härteste Einsatz am vergangenen Wochenende. Stundenlang kämpften die Löschtrupps gegen die Flammen in einem Zweifamilienhaus an. Die Bekämpfung des Feuers war schwierig. Die Vollsperrung am Bergertor führte dazu, dass die Rettungsfahrzeuge einen Umweg fahren mussten, um die Brandstelle zu erreichen. Außerdem führten die Hydranten vor Ort kein Wasser. Offenbar hatte eine unbekannte Person das Wasser abgedreht. 

Lebensgefahr! Sabotage beim Löscheinsatz in Herford 

Die Feuerwehr Herford bemerkte beim Löschen des Wohnhausbrandes, dass plötzlich kein Wasser mehr kam. Für die Retter, die sich im Gebäude befanden, um die Flammen zu löschen, hätte dies lebensgefährlich sein können. Als die Ursache gefunden war, mussten zwei Wachen aufgestellt werden. Das etwa 100 Jahre alte Gebäude wurde durch den Brand völlig zerstört. 

Verletzt wurde niemand. Die sieben Bewohner des Hauses konnten sich noch vor Eintreffen der Feuerwehrleute in Sicherheit bringen. Etwa 100 Kräfte halfen bei der Brandbekämpfung. Die Polizei Herford hat das Wohnhaus versiegelt. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Untersuchungen dauern an. Die Ermittler beschäftigt auch noch ein Tötungsdelikt in Hiddenhausen. Auf offener Straße wurde ein Mann erstochen. Jetzt ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. 

Nach einer brutalen Auseinandersetzung am Bahnhof in Hiddenhausen, sucht die Polizei dringend nach einer Zeugin. Die Frau soll den Vorfall beobachtet und dem Opfer geholfen haben.

In Herford kam es jüngst zu einem SEK-Einsatz. Ein Mann bedrohte seine Ehefrau mit einem Messer.

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