Autobahnsperrung 

Mann fährt rückwärts durch Rettungsgasse - Autofahrer liefert Erklärung 

Auf der A30 bei Herford ist ein Autofahrer rueckwärts durch eine gebildete Rettungsgasse gefahren. 
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Auf der A30 bei Herford ist ein Autofahrer rückwärts durch eine gebildete Rettungsgasse gefahren. 

Ein Autofahrer ist nach einer Vollsperrung auf der A30 bei Herford rückwärts durch die Rettungsgasse gefahren. Nun äußerte er sich zu seinem Verhalten.

++Newsticker zur Vollsperrung auf der A30 aktualisieren++

  • Bei einer Vollsperrung auf der A30 bei Herford wollte ein Autofahrer rückwärts durch die Rettungsgasse fahren. 
  • Der Beschuldigte wurde von einem Augenzeugen auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht und verschwand. 
  • Jetzt hat sich der Mann der Polizei gestellt und eine Erklärung abgegeben. 

Update: Freitag (21. Februar), 11.03 Uhr. Die Polizei Herford hat neue Informationen zu dem Verkehrsunfall auf der A30 bekannt gegeben. Ein Autofahrer war während der Vollsperrung rückwärts durch die Rettungsgasse gefahren. Der Mann meldete sich bei der Polizei. 

Wie bereits berichtet, war es am Montag (17. Februar) auf der A30 bei Bünde im Kreis Herford zu einem Unfall gekommen. Die Autobahn musste in Richtung Osnabrück stundenlange komplett gesperrt werden. Ein Mann, der nach seiner Aussage ein krankes Kind im Auto gehabt haben soll, verlor in dem etwa zehn Kilometer langen Stau die Geduld. 

Der Autofahrer fuhr rückwärts durch die Rettungsgasse, um die A30 an der Anschlussstelle Hiddenhausen verlassen zu können. Wie die Polizei Herford jetzt in einer Pressemitteilung erklärte, habe der Mann sich nun bei den Ermittlern gemeldet. "Er teilte den Beamten mit, dass ihm sein Fehlverhalten zunächst nicht bewusst gewesen sei", heißt es in der Erklärung. Ein Zeuge hatte ihn jedoch auf sein Fehlverhalten aufmerksam gemacht. Deshalb ordnete er sich noch vor der Abfahrt im Kreis Herford wieder ein. 

Dem Fahrer wurden nach dem Vorfall in der Rettungsgasse auf der A30 nochmals die Gefahren seines Handelns aufgezeigt, erklärten die Beamten der Polizei Herford. Er muss nun mit verkehrsrechtlichen Maßnahmen rechnen. 

Herford: Sperrung der A30 bald aufgehoben

Update: 17.00 Uhr. Nach Angaben der Polizei sollte die Sperrung der A30 bald aufgehoben werden. Durch den freigegebenen Fahrstreifen hat sich der Stau langsam aufgelöst. Momentan kommt es bei zwei Kilometern noch zu zehn Minuten Verzögerung. 

Update: 15.36 Uhr. Soeben wurde nach der Sperrung auf der A30 ein Fahrstreifen wieder freigegeben. Weiterhin staut es sich auf neun Kilometern. Die Zeitverzögerung beträgt noch etwa 30 Minuten.

Update: 15.08 Uhr. Die Sperrung auf der A30 soll noch voraussichtlich bis 17 Uhr andauern. Mittlerweile bildet sich ab der Anschlussstelle Kirchlengern ein Rückstau bis hinter Löhne. 

Update: 14.35 Uhr. Wie es scheint, bleibt dieA30 im Kreis Herford bei Bünde und Hiddenhausen noch bis in den Abend gesperrt. Genauere Angaben gibt es noch nicht.

An anderer Stelle im Kreis Herford kam es auf der A30 zu einem Steinwurf: Ein Kind warf das Geschoss bei Bünde auf einen Lkw.

Kreis Herford (NRW): Vollsperrung der A30 sorgt für Stau

Update: 14.05 Uhr. Die Situation bleibt unverändert angespannt. Nachdem ein Lkw auf der A30 bei Hiddenhausen und Bünde in die Mittelleitplanke fuhr und Treibstoff verlor, bleibt die Strecke in Fahrtrichtung Osnabrück gesperrt. Stau bildet sich sowohl auf der Autobahn, als auch auf den überlasteten Umleitungen. 

Kreis Herford (NRW): Die A30 ist nach dem Lkw-Unfall, ebenso wie die Ausweichstrecken, überlastet.

Update: 13.35 Uhr. Nach wie vor kommt es zu zehn Kilometern Stau ab Löhne. Mittlerweile sind auch die Umleitungen überlastet. Autofahrer müssen etwa auf der Herforder Straße (L 545) mit bis zu 60 Minuten Verzögerung rechnen. Der gesamte Bereich um den Unfall auf der A30 sollte weiträumig umfahren werden.  

Update: 12.30 Uhr. Wie die Polizei auf Nachfrage von owl24.de angibt, wurde der verunglückte Lkw mittlerweile von der Unfallstelle auf der A30  zwischen Hiddenhausen und Bünde entfernt. Dennoch wird die Vollsperrung der Autobahn noch bis mindestens 15 Uhr andauern. Die Reinigung der Fahrbahn von dem ausgelaufenen Treibstoff dauert länger, als bislang angenommen. Laut bisherigen Informationen waren keine weiteren Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt.

Update: 12 Uhr. Entgegen der ersten Schätzungen dauert die Sperrung auf der A30 im Kreis Herford noch an. Es kommt noch immer zu knapp zehn Kilometern schau.

Update: 11.34 Uhr. Auf der A30 staut sich der Verkehr nach dem Lkw-Unfall noch immer auf zehn Kilometern bis Löhne. Mittlerweile kommt es auch auf der Herforder Straße (L 545) zu Staus in beide Richtungen. Stellenweise kommt es zu Verzögerungen von über 20 Minuten. 

Update: 10.55 Uhr. Auf Nachfrage von owl24.de konnte die Polizei Bielefeld bestätigen, dass die Bergungsarbeiten nach dem Unfall auf der A30 bei Hiddenhausen und Bünde noch bis mindestens 12 Uhr andauern werden. Die Feuerwehr pumpt den restlichen Treibstoff aus dem Tank des Lkws ab. Anschließend folgt die Bergung des Fahrzeugs und die Reinigung der Fahrbahn. Momentan staut es sich auf zehn Kilometern ab Löhne.  

Die A30 ist im Bereich Hiddenhausen und Bünde in Richtung Osnabrück komplett dicht.

Update: 10.35 Uhr. Offenbar krachte der Lkw aus noch ungeklärter Ursache in die Mittelleitplanke der A30 im Kreis Herford. Dabei riss der Tank auf und Treibstoff trat aus. Der Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Erstmeldung: NRW/Hiddenhausen/Bünde/Herford – Aktuell kommt es auf der A30 zu einer Vollsperrung aufgrund eines Lkw-Unfalls. Die Strecke ist zwischen Hiddenhausen und Bünde in Fahrtrichtung Osnabrück voll gesperrt. Momentan kommt es ab Kirchlengern zu etwa fünf Kilometern Stau. Die Zeitverzögerung beträgt etwa 45 Minuten – Tendenz steigend. 

Die Sperrung der A30 soll laut Verkehr.NRW noch bis mindestens 12 Uhr andauern. Es wird empfohlen, die Umleitung U12 zu nutzen oder die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Weitere Informationen folgen.

In Fällen wie auf der A30 ist es wichtig, eine Rettungsgasse zu bilden

Auch auf der A33 bei Paderborn kam es jüngst zu einer Vollsperrung. Dort krachten mehrere Autos ineinander.

Ein weiterer Unfall in der Region ereignete sich kürzlich auf der Bielefelder Straße: In Paderborn-Sennelager im Bereich der A33-Anschlussstelle kam es zu einer Kollision mit mehreren Verletzten.

In der Nähe der Stadt Paderborn kam es erneut zu einem Unfall: In Detmold hat sich ein VW Golf Cabrio überschlagen und mehrere Personen wurden verletzt.

Zu einer weiteren Kollision kam es kürzlich im Stadtgebiet: An einer Kreuzung in Herford krachte ein Mann aus Bielefeld mit seinem Skoda gegen einen Seat.

In der Nähe der Stadt Paderborn kam es ebenfalls zu einem Unfall: In Bad Oeynhausen ist ein 24-jähriger Mann mit seinem Opel gegen einen Baum gekracht, mit schweren Folgen.

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