Löscharbeiten

Großeinsatz in Gütersloh – Dachstuhl eines Hauses in Vollbrand

In Gütersloh löste ein Wohnhausbrand mitten in der Nacht einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Der Dachstuhl eines Wohnhauses stand in Vollbrand.

Gütersloh – Die Leitstelle der Feuerwehr wurde am frühen Dienstagmorgen (11. Mai) zu einem Wohnhausbrand in der Windröschenstraße alarmiert. Die lauten Sirenen der Einsatzfahrzeuge heulten gegen 1.30 Uhr durch die Gassen der Stadt Gütersloh. Bei Eintreffen der ersten Löschtrupps stand der Dachstuhl sowie das Obergeschoss einer Doppelhaushälfte komplett in Flammen.

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Gütersloh: Wohnhausbrand löst Großeinsatz aus – Straße gesperrt

Nach Angaben der Polizei Gütersloh konnten die Bewohner des Gebäudes von Nachbarn und Beamten aus dem Gebäude gerettet werden. Die Personen blieben unverletzt. Das Feuer breitete sich jedoch rasch aus – dabei griffen die Flammen auf die andere Doppelhaushälfte über. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr begannen umgehend damit, den Dachstuhlbrand zu bekämpfen.

Für die Löscharbeiten an der Windröschenstraße musste die Carl-Miele-Straße im Bereich des Einsatzortes in Gütersloh komplett gesperrt werden. Den Löschtrupps gelang es schließlich, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum frühen Morgen noch an. „Im betroffenen Gebäudeteil des Brandobjektes brannte das Obergeschoss komplett aus“, so die Polizei.

Gütersloh: Doppelhaushälfte nach Wohnhausbrand unbewohnbar

Durch die Löscharbeiten wurde das Erdgeschoss der Doppelhaushälfte schwer beschädigt. Darüber hinaus wurde auch der angrenzende Gebäudeteil bei der Brandbekämpfung stark in Mitleidenschaft gezogen. Das gesamte Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner wohnen nun vorerst bei Verwandten oder kommen in einem nahegelegenen Hotel unter.

Die Polizei Gütersloh schätzt den entstandenen Sachschaden, der bei dem Wohnhausbrand an der Windröschenstraße entstanden ist, auf rund 200.000 Euro. Warum das Feuer in der Doppelhaushälfte ausbrach, ist bisher noch völlig unklar. Die Ermittler haben den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Diese sollen noch im Laufe des Tages starten. Zeugen, die möglicherweise Angaben zu dem Wohnhausbrand machen können, mögen sich unter der Rufnummer 05241/86 90 melden.

Nach einem Wohnhausbrand in Gütersloh ist das betroffene Gebäude zurzeit unbewohnbar (Symbolbild).

Am frühen Dienstagmorgen (11. Mai) wurde die Feuerwehr im Kreis Gütersloh noch zu einem weiteren Notfall alarmiert. Ein ABC-Alarm bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück löste einen Großeinsatz aus, nachdem in dem Werk Ammoniak ausgetreten war. Mehrere Mitarbeiter klagten unter Augenreizungen. In einer benachbarten Großstadt von Gütersloh brannte es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (4./5. Mai) ebenfalls. In dem Rohbau einer Doppelhaushälfte in Bielefeld-Jöllenbeck war ein gewaltiges Feuer ausgebrochen und die Feuerwehr löste auch hier Großalarm aus.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Gütersloh

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