Notruf in Versmold (Kreis Gütersloh)

Schlägerei in Flüchtlingsheim: Bewohner mit Messer angegriffen

Brutal endete ein Streit in einem Flüchtlingsheim in Versmold (Kreis Gütersloh). Dort gerieten zwei Bewohner aneinander. Plötzlich zog einer der beiden ein Messer und stach zu.

Versmold/Gütersloh – Die Rettungskräfte wurden am Sonntagnachmittag (24. Januar) gegen 15.45 Uhr alarmiert. Der Notruf: In einem Flüchtlingsheim an der Bundesstraße in Versmold war es zu einem Streit zwischen zwei 25 und 21 Jahre alten Bewohnern gekommen.

Zunächst entwickelte sich aus dem Streit zwischen den beiden jungen Männern eine handfeste Schlägerei, in deren Verlauf der 25-Jährige jedoch plötzlich ein Messer zog und sein Gegenüber damit angriff. Die kurz darauf alarmierten Rettungskräfte übernahmen dann vor Ort in dem Flüchtlingsheim in Versmold die Erstversorgung des 21-jährigen Opfers, welches bei der Messerattacke verletzt wurde.

Kreis Gütersloh
Einwohner364.938
BundeslandNRW

Gütersloh: Festnahme nach Messerattacke in Flüchtlingsheim

Nach der Versorgung vor Ort brachten die Rettungskräfte den verletzten Mann in eine Klinik nach Osnabrück. Sein Angreifer wurde von der ebenfalls alarmierten Polizei Gütersloh in dem Flüchtlingsheim in Versmold festgenommen und abgeführt. Gegen den Mann wird ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Am Montag (25. Januar) stellte die Staatsanwaltschaft Bielefeld, die für den Fall aus Versmold in Ostwestfalen* zuständig ist, nach eingehender Prüfung keinen Antrag auf Untersuchungshaft gegen den 25-jährigen Angreifer. Jedoch wurde gemeinsam mit dem lokalen Ordnungsamt die Einweisung in eine psychiatrische Klinik beschlossen und bereits umgesetzt.

Gütersloh: Brutaler Messerangriff auf Spaziergänger

Auch an anderer Stelle im Kreis Gütersloh kam es erst kürzlich zu einem gefährlichen Messerangriff. In Gütersloh ging ein Mann mit seinen Hunden spazieren, als er plötzlich von einem Mann mit einem Messer attackiert wurde. Der Unbekannte stach mehrfach auf sein Opfer ein. Zeugen alarmierten die Polizei, die den Angreifer in der Nähe des Tatorts tatsächlich stellen konnten. Sein Opfer schwebte hingegen nach dem Angriff in Lebensgefahr und musste notoperiert werden. (*Msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.)

Rubriklistenbild: © dpa/Marc Tirl/Oliver Berg (Fotomontage: Msl24.de)

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