Personen aus Verl betroffen 

Gefangen im Schnee-Chaos – Skigruppe aus OWL kann nicht nach Hause

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Eine Gruppe aus Verl kann wegen dem Schnee-Chaos nicht nach Hause fahren. 

Eine Reisegruppe aus Verl hat es eiskalt erwischt. Sie können wegen des Schnee-Chaos ihren Urlaubsort nicht mehr verlassen. Pausenlos fällt die weiße Pracht vom Himmel. 

Verl/Hinterthal – Julia Held (30) aus Verl hatte sich eigentlich auf einen schönen Skiurlaub in Österreich gefreut. Doch an den Sport ist im Augenblick nicht zu denken. Das Gebiet versinkt immer mehr im Schnee-Chaos. 

Die 21 Personen, mit der die Industriekauffrau aus Verl unterwegs ist, können es kaum fassen. Ihr Urlaubsort Hinterthal ist von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Reise zurück nach Hause ist momentan, unter anderem wegen der Lawinengefahr, viel zu gefährlich. Wann sich die Situation wieder entspannt, ist unklar.

Bildergalerie: Skigruppe aus OWL steckt im Schnee-Chaos fest

Verl Schnee-Chaos
 © Privat
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Verl: Anreise verlief holprig  

Die Verlerin fährt seit Jahren mit ihrem Freundeskreis nach Österreich zum Skifahren. Doch derartige Schneemassen haben sie hier noch nie erlebt. Die Busfahrt nach Hinterthal verlief wegen des Wetters stockend. Eine Lawine hatte die Fahrbahn blockiert. 

Eine Reisegruppe aus Verl macht Urlaub in Österreich. 

Wegen dem Schnee-Chaos durfte der Bus aus Verl seine Fahrt nicht fortsetzen. Nur mit Begleitung der Polizei ging es schließlich doch vorwärts. Einen Tag später als gedacht, konnte die Reisegruppe in ihrem gebuchten Hotel einchecken. 

Verl: TV-Sender berichtet über Reisegruppe 

Die Gruppe aus Verl ist nun von Schneebergen umzingelt. In den kommenden Tagen soll es in der Region bis zu einem Meter Neuschnee geben. Der Privatsender RTL berichtet von katastrophalen Zuständen. Ein Kamerateam von Stern TV reiste in das betroffene Gebiet. 

Julia Held aus Verl erzählte in einem TV-Beitrag, dass inzwischen sogar Soldaten vor Ort eingetroffen seien. Sie versuchen den Rettern während des Schnee-Chaos unter die Arme zu greifen. Zahlreiche Straßen sind derzeit gesperrt. 

Julia Held aus Verl im Stern TV-Interview.

"Wenn man abends sein Auto freischaufelt, sieht es am nächsten Morgen wieder genauso aus", berichtet Julia Held. Gemeinsam mit ihrem Freund Hendrik und seiner Mutter beobachten sie die Räumungsarbeiten. Es schneit inzwischen seit einer Woche durchgehend. 

Die Skigruppe aus Verl wollte ursprünglich am Samstag die Heimreise antreten. Ob das klappt ist ungewiss. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit hat wohl der Wettergott. 

Die Schneemassen begraben Schilder, Autos und Häuser unter sich. 

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